Agathodaimon - Phoenix

Agathodaimon – Phoenix (Review und Kritik)

Agathodaimon - Phoenix
Agathodaimon - Phoenix

Wie ein Phoenix aus der Asche präsentiert sich das neue Album der Mainzer Dark-Metaler Agathodaimon. Nach fünf Jahre schweigen und einigen Veränderungen in der Band nun das neue Album, das gekonnt die Band zurück zu ihren Hörern bringt. Innerhalb der Band gab es einen Wechsel an der Gitarre – Akaias verließ Deutschland und somit auch die Band, für ihn wird künftig Jan Jansohn spielen, verstärkt wurde die Formation durch Sänger Ashtrael. Was liegt also näher das neue Album, auf Herz und Nieren zu prüfen.

Agathodaimon
Agathodaimon

Der Albumtitel Phoenix verspricht nicht zu viel und die fünf Jahre Wartezeit haben sich wirklich mehr als nur gelohnt. Hört man nur grob über das Album drüber merkt man schon mit Leichtigkeit, dass die Jungs es wirklich wissen wie man Dark-Metal spielt.
Alleine der Opener Heliopolis ist extrem gut ausgearbeitet und empfängt einen mit dunklen Impressionen einer Höllenstadt, die schwer mit etwas anderem zu vergleichen ist. Das Album ist sehr gut auf sich selbst abgestimmt und bildet ein wirklich wunderbar schaurig schönes Dark-Metal Konzeptalbum, mit donnernden Drumms und Gitarren, die begleitete werden von Ashtraels Stimme. Ashtrael ist eine große Bereicherung für die Band, bildet er doch mit Sathonys zusammen ein erstaunlich großes Stimmspektrum, welches sich weich in die Musik einbetten kann. Die Beiden ergänzen sich perfekt: Ashtrael bringt eine Crowl-Stimme mit, die Seines lange sucht und Sathonys liefert angenehm weiche Clear Vocals.
Besonders ausgefallen auf Phoenix sind die Tracks „Amongst the Vultures“ der mit einem kleine Drummsolo beginnt und besonders kraftvoll ist, sowie „Alone in the Dark“, der gleich zweimal auf die CD gepresst ist. Einmal als regulärer Track, wie er auch als Beitrag zum Soundtrack des Hollywood-Streifens „Alone in the Dark“ fungiert und einmal als „Death Angel’s Shadow“ Version. Beide Fassungen sind sehr empfehlenswert und sollten auf jeden Fall einmal angespielt werden.

Fazit

Bei Phoenix handelt es sich wirklich um ein sehr schönes Konzeptalbum, für das sich die fünf Jahre Warten wirklich mehr als nur gelohnt haben. Es macht einfach Freunde das gute Stück zu hören. Ich kann es nur jedem, der Metal auch nur im Ansatz mag, empfehlen – er oder sie wird ihre Freude haben.

Tracklist

  1. Heliopolis
  2. Devil’s Deal
  3. Decline
  4. Ground Zero
  5. Ghost Of A Soul
  6. Winterchild
  7. Time is the Fire
  8. To Our Ashes
  9. Amongst The Vultures
  10. Oncoming Storm
  11. Throughout The Fields…
  12. Grey Whisper
  13. Alone in The Dark (Death Angel’s Shadow)
  14. Alone In The Dark (Soundtrack)

( 7,5 / 10 )
( 7,5 / 10 )

Spielzeit: 72 Minuten

Anspieltips:
Alone in the Dark (Death Angel’s Shadow), Winterchild, Amongst The Vultures

Veröffentlichungstermin:
20.03.2009 als Limited Digigpak und CD

Lable: Massacre Records

Agathodaimon sind:
Martin “Sathonys” Wickler – Gittarre, Clean Vocals
Jan Jansohn – Gittarre
Felix Walzer – Keyboard
Till Ottinger – Bass
Manuel Steitz – Schlagzeug
Ashtrael – Vocals

Diskographie:
1998 – Blacken The Angel
1999 – Higher Art of Rebellion
2001 – Chapter III
2004 – Serpent’s Embrace
2009 – Phoenix

Bandhomepage

Myspace


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