Der Hutmacher

Arckanum – Sviga Læ (Review und Kritik)

Sviga Læ

Sviga Lae“ ruft sich das neue Album des kultigen schwedischen Black Metal Ein- Mann- Projektes Arckanum, hinter dem sich Johan Lagher alias Shamaatae versteckt, der einst schon für die grandiose schwedische Black Metal Band „Sorhin“ die Schlagstöcke schwang.

Wer noch nichts von diesem Projekt gehört hat, hat definitiv etwas verpasst, sofern er dem Black Metal zugeneigt ist. Shamaatae verfasst seine Texte ausschließlich in einem altschwedischen Dialekt. Die Texte selber behandeln die Themen der Chaos- Gnostik in Verbindung mit altnordischer Mythologie, welche nach Lagher Sinn seines Lebens sind.

Das Album selber ist laut ShamaataeSurtr gewidmet, dem Riesen und Herrscher der Flammenwelt Múspellzheimr, und Loki, dem Feuerriesen und Erzfeind aller Welten Das neue Album ist eine Manifestation des flammenden Chaos.“ (siehe Myspace- Blog)

Die Erwartungen sind angesichts des Labels Ragain Rec., über das das neue Album der BM Kultband veröffentlicht wird, relativ hoch. Denn auch schon Bands wie Gorgoroth, Marduk und Grave haben über Regain Rec. schon so manch grandioses Werk veröffentlicht.

Musikalisch wirkt das neue Album jedoch nicht so überzeugend wie die vorherigen; zu monoton und eintönig klingen die jeweiligen Riffs der einzelnen Lieder. Auch die eigentlich recht gewaltige Stimme Shamaataes ist leicht abgestumpft und klanglich nicht mehr so aussagekräftig, wie beispielsweise noch zuvor in „Antikosmos“.

Waren es bei dem Vorgänger „ÞÞÞÞÞÞÞÞÞÞÞ“  noch die zu häufigen Ruhepassagen ohne Gesang, die das Album übersäten, so fehlt bei „Sviga Lae“ die gesamte Aussagegewalt, sowohl instrumentalisch, als auch gesanglich, die selbst die gut durchdachten Texte nicht ganz korrigieren können (siehe z.B. das Lied „Gramr Girnisk“)

Fazit:

Bis die Erde bebt!

Leider ist dieses Album, meiner Meinung nach, ein Fehlgriff Shamaataes, der damit weit unter seinem Niveau liegt. Wäre das Gesamtkonzept des Albums nicht allzu monoton ausgelegt und würde die Stimme etwas kräftiger vermischt sein, so würde meine Wertung sicher etwas positiver ausfallen. Doch vielleicht gibt es ja den ein oder anderen hart gesottenen Arckanum Fan der nicht meine Meinung teilt. Hörbar ist das Album stellenweise schon, nur fehlt, wie ich finde, der sogenannte „Kick“ der einen, das Hören des Albums auch über einen längeren Zeitraum spannend gestaltet.

Trackliste:

  1. Læ Elr
  2. Gylðir Algørir
  3. In Følva Felr
  4. Goðin Eru Blekkt
  5. Gramr Girnisk
  6. Andskoti Ferr Austan
  7. Múspellzheimr Kemr
  8. Røk

Spielzeit: 37:39

Wertung:

4

Anspieltips:

Múspellzheimr Kemr

Veröffentlichung:

15.10.10

Arckanum bei Myspace

Arckanums Heimseite

About >puregatory<

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