Austere - Only The Wind Remember
Austere - Only The Wind Remember

Austere – Only The Wind Remembers (Review und Kritik)

Austere - Only The Wind Remember
Austere - Only The Wind Remembers

Wenn wir von der Australischen Band Austere sprechen, dann sprechen wir von einer Depressiven Black Metal Band, die es schafft eine derartig tiefgreifende Atmosphäre zu schaffen, die seinesgleichen sucht. Mit den Gefühlen der Monotonie, Hass, Melancholie, Selbstaufgabe und Verzweiflung wird eine eiskalte Stimmung geschaffen die den Zuhörer in andere Welten katapultiert.

Zuletzt hatte man noch mit der Veröffentlichung To Lay Like Old Ashes (Review) die Fan-Gemeinde überraschen können, wo erstmals auch mehr Wert auf sauberere und melodischere Vocals gelegt wurde. Dieser Umstand entsprach nicht dem Geschmack von jedem Hörer und Rezensenten, im allgemeinen hatte das Album aber sehr gut abgeschnitten und einen besonderen Platz in meiner Sammlung gefunden.

Wenn wir nun von der aktuellsten Veröffentlichung hier sprechen, dann ist das so in der Form nicht ganz richtig. Wer die Geschichte von Austere bislang ein wenig mitverfolgt hat, dem wird aufgefallen sein das die Band bereits diese beiden Songs auf einer Split – zusammen mit Lyrinx – heraus gebracht hatte. Und das sogar in 3 verschiedenen Versionen, bei unterschiedlichen Plattenlabels und in jeweils knapper Limitierung.

Mittlerweile über Eisenwald Tonschmiede veröffentlicht wird die Scheibe „Only The Wind Remembers“ mit den beiden Songs „Towards The Great Unknown“ und „Only The Wind Remembers“ neu auf den Markt gebracht. Für die wenigen Besitzer mit einer der vorherigen Veröffentlichungen ist diese Platte nichts Neues oder gar Aufregendes. Aber aufgrund der knappen Limitierungen dürfte diese Platte für einen Großteil der Austere Fans von Interesse sein.

Wer Austere bereits gehört hat, der wird hier wie auch auf allen anderen Platten ein Meisterwerk der Atmosphäre zwischen Wut, Hass, Melancholie und eiskalter Monotonie erwarten, welches die Realität in eine Traumwelt zu verwandeln mag. Eine exzellente Komposition depressivem Black Metals zum Wegträumen und Verschwinden.

Das diese Veröffentlichung noch vor „To Lay Like Old Ashes“ entstanden ist merkt man sofort. Wesentlich kompromissloser und noch monotoner geht man hier an das Werk und verarbeitet so eine besondere Atmosphäre in diesen beiden Songs, die zusammen auf 25 Minuten Spielzeit kommen. Wer den klaren Gesang und die starke Melodieführung von „To Lay Like Old Ashes“ sucht könnte hier vielleicht enttäuscht werden, denn es geht hier noch wesentlich monotoner ans Werk. Das aber tut der Musik kein Abbruch denn wer Austere wegen seiner Atmosphäre und Intensität mag wird auch dieses Scheibe lieben.

Fazit:

Dennis "Bieberpelz" Knoll

Only The Wind Remembers ist zwar nichts Neues von Austere, dafür aber für jeden Freund von atmosphärischer und depressiver Black Metal Musik zu empfehlen. Fans von Austere – die eine der älteren Veröffentlichen bereits besitzen – werden hier nichts Neues finden aber jedem anderen ist dieses Werk wärmstens ans Herz zu legen. Für mich haben Austere in den letzten Monaten einen sehr hohen Stellenwert bekommen, nicht zuletzt wegen „To Lay Like Old Ashes“, das es schafft mich beim autofahren, arbeiten und lesen in anderen Sphären zu versetzen.  Und auch bei dieser Veröffentlichung schaffen es Austere – wenn auch nicht so stark wie bei dem letzten Longplayer – mich zu überzeugen.  8/10 möglichen Punkten, da diese Scheibe nicht an den letzten Longplayer ran kommt und mit 2 Lieder doch recht knapp bemessen ist.

Tracklist von Only The Wind Remembers

  1. Towards The Great Unknown (11:36)
  2. Only The Wind Remembers (13:24)

Spieldauer: 25:00

8 / 10

Anspieltipps:

Sollte als ganzes Werk gehört werden. Bei 2 Tracks natürlich leicht machbar.

Veröffentlichung:

Bereits erschienen

Austere bei MySpace

About >puregatory<

Ich bin ein Mensch für den Musik eine wichtige Rolle im Leben spielt.... wie heisst es so schön ... da wo Worte nicht mehr weiter wissen, setzt die Musik ein .. da ist was wahres dran. Ich schreibe gerne , lese, fotographiere. Schreibe selber Gedichte und Songtexte für diverse Künstler. Sich weiter zu entwickeln finde ich sehr wichtig , denn ich bin der Meinung still zu stehen macht einen auf Dauer krank. Wer irgendwelche Fragen an mich hat, kann mich gerne kontaktieren.

Check Also

Stone Sour besser denn je: Hydrograd

Vor 25 Jahren hat Slipknot Frontmann Corey Taylor Stone Sour gegründet. Auch wenn es eine …