Beyond The Red Mirror- Blind Guardian live in Berlin

Blind Guardian gehören seit vielen Jahren zu den Aushängeschildern des deutschen Metals. Die Band aus Krefeld ist bereits seit Ende der 80er Jahre aktiv und erschuf in ihrer Bandgeschichte einige Songs, die mittlerweile zur Grundbildung eines jeden Metalers gehören.IMG_1494

Das Konzert begann mit epischen Klängen und einem langen Intro, ehe Sänger Hansi die ersten Verse von „The Ninth wave“ ins Mikro schmetterte und die Berliner Metalgemeinde sofort hinter sich hatte. Ein wirklich langer Song, der durch viele Tempi-Wechsel zu überzeugen weiß. Die zweite Runde des Abends wurde mit „Banish from Sanctuary“ eingeläutet und endlich flogen die ersten Haare und das Auditorium feierte ausgelassen, ehe sich mit „Nightfall“, einer der legendärsten Songs der Band sich in die Setliste einfügte. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Band wurde dann auch sofort wieder Vollgas gegeben und die Fans sangen „Fly“ lauthalsIMG_1503 mit. Es folgten Songs, wie „ Tanelorn“ oder das neuere Werk „Prophecies“, die aber alle gut aufgenommen und ordentlich zelebriert wurden. Nach „Lost in the twillight“ überraschten Guardian die Fans erneut und legten ein kleines Akustik-Set ein und spielten „Miracle Machine“ und „A past and future Secret“ nur mit Gitarren-Unterstützung. Sicher ein Gänsehaut-Moment, der die vielen Fans direkt ins Herz traf.

 

Natürlich sollte das Feiern nicht zu kurz kommen und so erklangen die ersten Klänge von „Bright eyes“, die dafür sorgten, dass nun wirklich jeder Metalhead headbangen musste. Nach „End the story ends“ wurde das reguläre Set beendet und die band verließ die Bühne. Nach einer kleinen Pause enterten die Jungs allerdings wieder die Bretter, die die Welt bedeuten und boten „Into the storm“ dar, ehe man nach „Twillight of the gods“ das legendäre „Valhalla“ dem euphorischen Auditorium präsentierte. Es fehlten noch die Fanlieblinge, aber so leicht wollte man es den Supporten im Hause Blind Guardian nicht machen. Das Set wurde erneut unterbrochen und erst nach einigen „Zugabe, Zugabe“- Rufen wurde dann die Videospiel-Hymne „Sacred Worlds“ gespielt. Die Meute kannte nun kein Halten mehr. Mit der epischen und unsterblichen Hymne „The bard’s Song“ wurde dem Abend ein stimmungsvolles Ende gesetzt, ehe man sich mit dem schnellen „Mirror, Mirror“ von der Masse verabschiedete.

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Fazit: Blind Guardian können immer noch rocken und beweisen es eindrucksvoll auf ihrer aktuellen Tour. Das Album „Beyond the red mirror“ gilt bereits jetzt als Referenzwerk im Metal. Wer also auf die Verbindung zwischen Tradition und Moderne steht, sollte sich ein Live-Konzert dieser Ausnahmekünstler nicht entgehen lassen.

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