Burial Vault - Come to Grief (2009)

Burial Vault – Come To Grief (Review und Kritik)

Burial Vault - Come to Grief (2009)
Burial Vault - Come to Grief (2009)

Nachdem wir uns vor einiger Zeit die Demo „…There is no Resort“ (Review) vorgenommen hatten, flatterte vor Kurzem der neuste Auswurf der Papenburger in meinen Briefkasten. „Come to Grief“ nennt sich die Scheibe und wartet mit einigen kleinen Überraschungen auf.




„…There is no Resort“ war vom Sound und den Gitarren her noch sehr „schwedifiziert“, nun aber setzt die junge Formation auf einen Schuss Progressivität.  Aber erstmal setzt man uns ein nettes orchestrales Intro vor.


Dieses leitet „God Failed“ ein in dem tiefe Growls und eingängige

Burial Vault: Klaas, Raimund, Amko, Tobias, Daniel
Burial Vault: Klaas, Raimund, Amko, Tobias, Daniel

Gitarrenriffs den Kessel ordentlich anheizen. Kein Durchgangsgeblaste, schöne Melodien und viel Abwechslung um  den Song auf den Punkt zu bringen. Im zweiten Track rotiert die Schwungscheibe schon um einiges schneller. „Infernaly Obsessed“ macht seinem Namen alle Ehre und dürfte live ein ziemlich schniekes Massaker abgeben. Grade der Wechsel zwischen tiefem Gegrunze und Keifgesang gibt den Songs einen gehörigen Schub nach vorne. „Definition of Dread“ bleibt dem Prinzip seines Vorgängers treu, mischt aber einen Hauch Epik unter. Diesen Hauch Epik findet man auch in meinem heimlichen Lieblingssong „Odium and Angst“. Sehr melodisch, dennoch kraftvoll.




Johannes
Johannes

Fazit:

Ich bin sehr überrascht.  Mit „…There Is No Resort“ war schon ein sehr guter Grundstein gelegt. Aber jetzt sind die Schrauben nochmals weiter angezogen worden. Hörbare Spielfreude, abwechslungsreiche Songs und eine sehr überzeugende Qualität an den Instrumenten zeigen wo der Hammer hängt. Für eine so junge Band mehr als beachtlich. Ich bin überzeugt dass Burial Vault noch mit einigen Überraschungen auf uns warten werden.



Tracklist:

  1. God Failed
  2. Infernality Obsessed
  3. Definition Of Dread
  4. Odium And Angst
  5. The Immortal Curse
9/10
9/10

Links: Burial Vault auf Myspace




About Kettenhund

Mir wurde hier erlaubt meine bescheidene Meinung über Musik zu äussern, dieses geniesse ich auch freudestrahlend und ich vollsten Zügen. Ich bin 22 Jahre jung und lebe im schönen Emsland in einem abgeschiedenen und weltfremden Dorf das ich hier nicht näher beschreiben muss.

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