Elektro Rezensionen

The Eternal Afflict – San Diego 2k9 (Review und Kritik)

Eine gute Zeit für Nostalgiker. Viele Heroen erleben in dieser Zeit einen neuen Frühling – Von Trad-Goth-Heroen wie Vendemmian, Helium Vola, die sich gerade zurückmelden bis hin zu Electrobands (Depeche Mode, die bald, sehr bald „Sounds of the Universe“ veröffentlichen werden) und härteren Electrobands. Hier in diesem Falle die Ruhrpottler von The Eternal Afflict, die sich mit den Mittelalter-Electro-Pionieren von Qntal zusammengetan haben, um den TEA-Hit „San Diego“ neu zu vertonen und auf das Jahr 2009 …

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Magnitudo 8 – Lucro Chimica (Review und Kritik)

Bei Magnitudo 8 handelt es sich um das Powernoise-Projekt des Italieners Elfire, der laut Presseinfo bereits in der Black-Metal-Szene einschlägige Erfahrungen sammelte. Seltsamer Stilwandel, okay, aber jeder kann ja zum guten Geschmack bekehrt werden, wobei Powernoise immer so eine Sache ist. Viele Bands sind schlicht langweiliges und simpelstes Utz-Utz und wissen nur durch einen guten Geschmack bei der Auswahl von Filmsamples zu überzeugen, andere wiederum schaffen es, mit ihrer Musik sowohl Tanzbein als auch Hirn anzuregen …

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eXcubitors – Operation Observation (Review und Kritik)

Die Electro/Synth-Pop-Formation eXcubitors bringt mit dem Album „Operation Observation“ nun mehr das zweite Machwerk an das Lichte der Öffentlichkeit. Der Release-Termin ist auf den 30.04.2009 datiert und es wird ein glorreicher, aber auch aufregender Tag für die Weltgeschichte werden. Warum? Weil die Wächter wieder einmal eine akustische Offenbarung vor haben um Missstände gnadenlos ehrlich aufzuzeigen. Lange wachte das Auge über diese Welt. Und nun wird das, was Gesehen wurde, verarbeitet.

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Anima Virus – End of all Eden (Review und Kritik)

Wieder eine Band, die schon ewig existiert, von der ich aber noch nie etwas gehört habe, das wird allmählich seltsam. Seit 1996 geistern die Italiener Anima Virus schon durch die Gebiete Death Rock, Synthiepop, Industrial und Gothic. Wo doch alles fast das gleiche meint, eigentlich nur Aufbauscherei. Wenig neues also aus Übersee. Allerdings muss das nichts schlechtes bedeuten, schließlich ist es schwer, heutzutage noch neue Stile zu erfinden – Und ich erwarte nicht einmal etwas zwingend …

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Mona Mur / En Esch – 120 Tage -The Fine Art of Beauty and Destruction (Review und Kritik)

Achtung, Achtung. Dies ist eine Kollaboration zweier Szenepromis. Nun, zumindest mir sagten die Namen En Esch und Mona Mur nicht viel. Nur KMFDM, Eschs ehemalige Band, war mir bekannt, aber auch nur oberflächlich. Wirklich neugierig auf dieses Album machten mich nur die Brecht/Weill-Neuinterpretationen von „Mon Amour“, „Die Ballade vom ertrunkenen Mädchen“ und „Surabaya Johnny“. Dementsprechend lang flog das Album bei mir auf dem Schreibtisch herum, bis ich es endlich in den Player schob. Denn Kollaborationen zweier …

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Phase III – Es wird Dunkel (Review und Kritik)

Endlich mal ein Albumtitel, der klarstellt, wo es hingeht. Denn dunkel wird es bei Phase IIIs Debütalbum „Es wird Dunkel“ wirklich. Zumindest wird es verdammt dunkel, bis hin zu zappenduster, wenn ich im Myspace-Profil der Band lese, dass sie mit Graf Tarek den „Duke of munichs Gothic Scene“ mit an Bord haben. Klar, im Electro Ghetto hat er natürlich die meisten Bitches gefickt. Da erlag man doch gerade so der Illusion, dass die Goth-Szene es nicht …

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Wertstahl – Kontrol (Review und Kritik)

Vor wenigen Tagen, am 13.03.2009 erschien das neue Album „Kontrol“ des Aschaffenburger Duos namens Wertstahl. Es handelt sich dabei um das zweite Album von deDokter und W.A.Mossad. 3 Jahre wurde daran gefeilt. Und nun ist es endlich auf dem Markt. Das Duo hat sich vorgenommen, die guten, alten Zeiten des EBM und Industrial wieder in die Gegenwart zurückzuholen und glorreiche Bands wie Front 242 oder Skinny Puppy zu ersetzen. Ein ehrgeiziges Ziel, wie man auf jeden …

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Die Perlen – Stadt.EP (Review und Kritik)

Die Perlen, die Band mit der coolen Musik und dem blöden Genre ist zurück! Nach ihrem starken 2008er Langspieler „Szenenwechsel“ kommt das Telektroponk-Duo (Ein Genrenamen, der sicher im Suff entstand) aus Nürnberg mit einer neuen Veröffentlichung am Start, ein Konzeptalbum – Beziehungsweise eine Konzept-Vinyl-EP – zum Thema Stadt, sehr kreativ mit „Stadt.EP“ betitelt. Wer in der 9. Klasse im Deutschunterricht das Thema behandelte, wird sicher mit Grausen an einen Dichter des Expressionismus zurückdenken, der mit sehr …

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Epochate – Chronicles of a Dying Era (Review und Kritik)

Wow. „Chronicles of a Dying Era“, in Verbindung mit dem Bandnamen Epochate, klingt verdammt beeindruckend und lässt auf apokalyptische Klänge schließen. Stimmt sogar: Das X-Te Projekt von Dope Stars Inc.-Nervensäge Victor Love verbindet bombastische Soundtrack-Streicher mit Industrial amerikanischer Prägung. Sprich ein Bastard aus Ami-Nervensäge Marylin Manson und Nightwish. Ob das dem sehr sehr epischen und apokalyptischen Bandnamen gerecht wird, ist sehr sehr fraglich. Vielleicht käme die angesprochene Epik und Apokalyptik weit besser durch, wenn die Band …

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Heavy-Current – Push the Fire (Review und Kritik)

Dafür, dass Heavy-Current schon ihr fünftes Album veröffentlichen, habe ich bisher überraschend wenig von der Band gehört, eigentlich nur den wirklich guten Track „Das L-Ich-T“ von einer Sonic-Seducer-Compliation. Angeblich hat sie sogar schon die Radionervensäge Eins Live gespielt. Zu ihrer Verteidigung kann ich sagen, dass die auch schon mal von den Sisters of Mercy gespielt haben, zwar spät nachts, aber sie haben es gespielt. Also können wir doch ein wenig neutraler an die Jungs herangehen, die …

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