Metal Rezensionen

Kamera Obskur – Bildfänger (Review und Kritik)

Kamera Obskur - Bildfänger

Man nehme zwei Leute der ehemaligen Lunar Aurora, einen von den Grabnebelfürsten und den kreativen Kopf hinter Nocte Obducta und erhält was? Eine deutsche Avantgarde Black Metal Supergroup? Nein, denn das was sich hinter dem Namen "Kamera Obskur" verbirgt ist alles mögliche, aber nicht das was man von einer solchen Konstellation aus namenhaften Musikern erwarten sollte. Mit "Bildfänger" haben die vier warscheinlich das verstörendste, merkwürdigste Album aufgenommen, dass ich seit langem hören durfte - und sind damit wesentlich mehr als die Summe ihrer "Teile".

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Kältetod – Reue (Review und Kritik)

Kältetod - Reue

Im Sumpf des Post Black Metal kommt heutzutage nicht jede Band zu einem großen Namen. Zu wenig Innovationen gibt es hier, und seltsamerweise auch ohne die engen Genrefesseln des ursprünglichen Schwarzmetall zu wenig Initiative etwas wirklich Eigenständiges zu erschaffen. Kältetod blicken nun seit 2001 auf eine ansehnliche Diskographie aus durchaus solide vertonter Melancholie zurück, und trotzdem wird wohl auch "Reue" nicht über den Status einer ganz ordentlichen Untergrundproduktion herrausreichen.

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Urfaust – Der Freiwillige Bettler (Review und Kritik)

Wie lange hat man gewartet bis das niederländische Duo Urfaust endlich wieder einen vollwertigen Tonträger auf die Bildfläche zaubert? Mit wie vielen (guten) EP´s wurde man bei der Stange gehalten die die Sehnsucht auf ein neues Album bis ins Unermessliche steigerten? Aber nun, nach langer zeit erblickt Ritual Nummer 3 das Unlicht der Welt. Urfaust sind zurück, der freiwillige Bettler ist entfesselt.

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Atrium Noctis – Home (Review und Kritik)

Die Band Atrium Noctis sind schon seit 2002 am Musik machen, zwei Alben wurden schon veröffentlicht. Allerdings hatte die Gruppe während ihres achtjährigen Bestehens schon drei Sängerwechsel, von den übrigen Instrumenten ganz zu schweigen...Dass sie trotzdem eine so gut aufeinander abgestimmte Einheit bilden und sich nicht aus der Bahn werfen ließen, zeugt von ihrer großen Leidenschaft für die Musik. Inzwischen sind sie beim Label Naturmacht unter Vertrag, und nun steht ihr drittes Werk „Home“ in den Startlöchern, das hier eingehend rezensiert werden soll.

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A Dead End Society – The Urns in our Hands (Review und Kritik)

„Und schon wieder eine Metalcore-Band….“. So ähnlich denkt wohl zurzeit jeder da diese im Moment echt wie Rasen aus dem Boden schießen. Aber da ich ja bekennender Freund dieses (wenn auch überlaufenden) Genres bin war ich umso gespannter als mir vor wenigen Tagen der Umschlag von A Dead End Society übergeben wurde samt CD, Lyrics, Infos etc. Ihrer Bitte nach einer Review musste man bei soviel Mühe einfach nachkommen.

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Aaskereia – Dort, wo das alte Böse ruht (Review und Kritik)

Aaskereia - Dort, wo das alte Böse ruht

Es gibt so Momente, da denke ich man kann es an "Underground" Gehabe innerhalb des Black Metal auch übertreiben. Kürzlich wurden in diversen Foren Stimmen laut es würde bald ein neues Aaskereia Album erscheinen, in den Metal-Archives tauchte plötzliche eine Titelliste von "Dort, wo das alte Böse ruht" auf und auf einmal waren dann sogar eine Hand voll Menschen im Besitz dieser ominösen Scheibe. Der Rest suchte sich dumm und dämlich nach etwaigen Hinweisen auf ein neues Album. Nun, da die Scheibe auch für Normalsterbliche ohne Verbindung oder sonstige unter-der-Hand Geschäfte mit der Band zu erstehen ist, möchten wir euch die Rezension zum ersten Album der Mannen um Sänger Grim seit sechs Jahren, nicht weiter vor enthalten.

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Funeral For A Friend – Welcome Home Armageddon (Review und Kritik)

Gerade mal gute 3 Monate ist es her das Funeral For A Friend ihre EP „The Young and Defenceless“ raus gebracht und bei mir sehr viel Lob geerntet haben. Waren Sie dort doch um einiges härter und düsterer zu Werke gegangen als auf den letzten Outputs. Umso gespannter war ich als ich Welcome Home Armageddon vor mir hatte. Können Sie meine Erwartungen erfüllen? Nicht lange gezögert, losgehört:

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Times of Grace – The Hymn Of A Broken Man (Review und Kritik)

Was machen normale Menschen wenn sie krank sind? In erster Linie wohl schlafen und jammern über ihre Gebrechen. Und was macht ein Mensch wie Adam Dutkiewicz wenn er ans Krankenbett gefesselt ist? Er schreibt Songs und gründet Times of Grace. Und wohl noch nie passte das Sprichtwort „Alte Liebe rostet nicht“ besser als hier, denn als Sänger wurde kein geringerer als Alt-Killswitch Engage-Shouter Jesse Leach mit an Bord geholt.

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Lifelover – Sjukdom (Review und Kritik)

Drei Jahre sind ins Land gezogen seit die schwedische Ausnahmeerscheinung  Lifelover die Musikwelt mit ihrem Album „Konkurs“ in Aufruhr versetzte. Jetzt melden sie sich mit „Sjukdom“, was zu Deutsch „Krankheit“ bedeutet, zurück. Der Titel gibt schon einen ungefähren Ausblick auf das, was den Hörer erwartet. Es wird krank, was bei Lifelover, die vor allem durch ihre extremen Liveauftritte polarisieren, allerdings keine Überraschung sein dürfte.

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Burzum – Fallen (Review und Kritik)

Burzum - Fallen

Ein Knast-Aufenthalt scheint kreativ zu machen. Sechzehn lange Jahre saß Varg Vikernes, die dunkle Kultfigur des Black Metal, hinter schwedischen (norwegischen) Gardinen. Allem Anschein nach hat er diese Zeit genutzt - und zwar für neue Ideen was die Musik seines Projektes Burzum betrifft. Nicht einmal ein Jahr nach der unglaublichen Rückkehr des Counts mit dem 2010er Überraschungsalbum "Belus" steht mit "Fallen" schon das nächste seiner Werke in den Startlöchern. Und so viel sei schon einmal verraten - es ist alles andere als eine Scheibe die von früheren Erfolgen lebt.

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