Rezensionen

Lacrimosa – Sehnsucht (Review und Kritik)

Lacrimosa war seit jeher ein Projekt, welches polarisierte: entweder man mochte die Musik oder man machte einen größeren Bogen um die Wahlschweizer Tilo Wolff und Anne Nurmi. Fest steht allerdings: seit jeher sind Lacrimosa ein Paradebeispiel für intelligente, deutschsprachige Texte. Gefühlsausbrüche und geschickt rhetorische Gesellschaftskritik standen bei Tilo Wolff schon immer nah beieinander. Doch noch nie war ein Album so persönlich wie „Sehnsucht“. In den letzten zwölf Jahren wandelte sich die Musik immer mehr zur orchestralen …

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Thornium – Mushroom clouds and dusk (Review und Kritik)

Vierzehn Jahre mussten vergehen, dass der Schwede Thyph, vormals Thypheuz, mit „Mushroom clouds and dusk“ ein neues Album zusammenzimmern konnte. Dass lange Zeit nicht immer gut währen muss, sondern durchaus in Mittelmäßigkeit enden kann, ist wohl ein großes Problem, dem sich Thornium stellen müssen. Denn einerseits merkt man zwar, dass fähige Musiker netten rasenden Black Metal machen, aber es fehlt auch etwas, um sich von den bekannten Genre Größen wie Marduk und Dark Funeral abzulösen.

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Din [A] Tod – Westwerk (Review und Kritik)

Hell fucking Yes! Dass das Post-Punk-Revival bereits enorm coole Blüten trieb (unter anderem die Editors oder Interpol) ist unbestritten. Dass aber etwas so cooles dabei herauskommt, hätt ich nicht gedacht. Din [A] Tod, eine berliner Band, die sich auf die Cold Wave-80er beruft (sprich Joy Division, New Order, Trisomie 21) und das ganze mit analogen Electrosounds und leichten, modernen Future-Pop-Anleihen verknüpft, sind definitiv mal etwas anderes – Joy-Division-Epigonen sind die Berliner jedenfalls nicht, auch wenn der …

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The Eden House – Smoke and Mirrors (Review und Kritik)

Kaum ein Album habe ich dermaßen sehnlich erwartet wie das Debütalbum von The Eden House, einem Projekt von This Burning Effigy/Adoration-Gitarrengott Stephen Carey, und Ex-Fields of the Nephilim/NFD-Bassist Tony Pettitt. Spätestens jetzt sollten Goth-Rock-Fans bereits ihre Portemonnaies zücken, zu Saturn rennen und sich das Album kaufen. Die, die noch weiterlesen können, werden nicht nur rennen, sie werden sich ein Taxi nehmen, um schneller dazusein: Gastvokalistinnen auf diesem Album sind Monica Richards (Faith and the Muse), Julianne …

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Alverg – Elde (Review und Kritik)

Ein gewisses Gefühl von Nostalgie darf man sich bei allem Streben nach Vorne und dem Versuch sich weiter zu entwickeln durchaus bewahren. Dass Nostalgie, oder eben auch Innovationslosigkeit, bei vielen Black Metal Bands im Vordergrund steht, ist wohl leider ein Zeichen der rezessiven Zeiten, in denen wir leben. Nun, Alverg sollte man aber deswegen nicht schlecht machen, denn das, was sie mit „Elde“ zeigen, ist nicht nur anständig, sondern hat durchaus Potential für mehr.

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Astral Aeon – Allegories of light (Review und Kritik)

Irgendwie war Ende der 90er doch eine tolle Zeit. Die ersten Black Metal Bands begannen sich zwischen Kunst und Kommerz zu zerreißen und große Labels wie Nuclear Blast sahen (finanzielles) Potential in der immer noch relativ jungen Musik Richtung. Der Markt wurde überschwemmt und neben den ganzen Knallchargenbands gab es doch immer wieder unheimlich geniale Sachen zu entdecken. Klar, in Zeiten von Myspace, Youtube und Konsorten ist der Markt noch gesättigter wie je zuvor, doch, gerade …

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Eternal Tears of Sorrow – Children of the Dark Waters (Review und Kritik)

Sorgten auf früheren Werken der finnischen Melodic-Deather „Eternal Tears of Sorrow“ noch rein die Gitarren für eine melodische und abwechslungsreiche Stimmung, so zu hören auf den Alben „Sinner`s Serenade“ oder „Vilda Mánnu“, so wurden diese im laufe der Jahre immer mehr von atmosphärischen fast orchestralen Keyboard – Klängen zu einer Einheit verbunden. Stimmlich bewegte sich der Sänger Altti Veteläinen dabei stets zwischen Black/Death-Metal Gesang, der sehr gut mit der Stimmung der Songs harmonierte. 2001 legten die …

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Brocken Moon – 10 Jahre Brocken Moon (Review und Kritik)

Wenn man auf eine Dekade Bandgeschichte zurückblicken kann, ist es grade zu ein Muss dieses Jubiläum mit einer angemessenen Veröffentlichung zu feiern. Auch wenn von der Urbesetzung nur noch Humanhater übrig geblieben ist, und das letzte Werk "Das Märchen vom Schnee" noch nicht sehr lange zurück liegt, haben es auch Brocken Moon es sich nicht nehmen lassen mit "10 Jahre Brocken Moon" ein Album auf die Fans melancholischen Black Metals los zu lassen das es in sich hat.

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Obituary – Darkest Day (Review & Kritik)

Obituary – Darkest Day Steht uns am 15.06.09 der dunkelste Tag bevor?.Wenn es nach Candlelight Records geht schon, den da erscheint das neue Album der Florida Urgestein Deather Obituary mit dem Titel „Darkest Day“. Was darf man von einer Band erwarten, die seit nunmehr gut 20 Jahren im Geschäft vertreten ist, nun die Meinungen gehen an diesem Punkt auseinander, zum einen wünscht sich ein Teil der Fangemeinde etwas mehr Kreativität in den Songs und den Mut …

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Emperor – Live Inferno (Review und Kritik)

Wahnsinn, was ein erwachender Riese alles in Bewegung setzt. Es war schon ein riesen Ding, dass Emperor sich 2005 entschieden haben, nochmal die Bühnen zu erobern. Für alle, die das Wacken und den Reunion-Gig in Oslo verpasst haben, wie z.B. mich, gibt es jetzt eine Doppel-CD mit den Auftritten. Kein wenig eingerostet oder aus der Übung tritt eine der größten Metal Combos aus dem tiefen Grab.

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