Rezensionen

Morok – In the forest of slavia (Review und Kritk)

Morok – In the forest of slavia (Review und Kritk) Die Heidenschwemme der letzten Monate nimmt scheinbar endlich etwas ab. Nachdem man mit germanischem Kitsch, ideen-und belanglosem Saufgejohle und bis zum gehtnichtmehr ausgelutschtem Humppa-Gepoltere geradezu bombadiert wurde und man gar nicht glauben kann, wieviele „praktizierende“ Heiden in Deutschland plötzlich so herum laufen, scheinen sich manche Bands tatsächlich einmal zu besinnen und versuchen den Hörer mit anderen Ansätzen zu überzeugen.

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Various artists – Vol.1: In autumnal fog (Review und Kritik)

Various artists – Vol.1: In autumnal fog (Review und Kritik) Engagement ist etwas, dass man in der Metal/Gothic – Szene wohl wesentlich häufiger antrifft, als in jeder anderen Subkultur. Dass darunter nicht nur das Spielen bei einer Band, organisieren diverser Veranstaltungen oder das Schreiben von Artikeln, sondern auch die Arbeit eines Labels zählt, versteht sich von selbst. Wenn aber jemand sich privat engagiert eine Compilation diverser Bands über Myspace zu organisieren und zu veröffentlichen, ist dies …

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Peaceville – 21 years of doom, death & darkness (Review und Kritik)

Peaceville – 21 years of doom, death & darkness (Review und Kritik) Im Jahre 1987 war ich gerade einmal fünf jahre alt, habe zu der Zeit gerade mitbekommen, wie gute Rockmusik klingt und war sicherlich weit davon entfernt daran zu denken, wo ich heute stehen mag. Dass in diesem Jahr ein Label gegründet wurde, welches sich zunächst auf Tapes spezialisierte und dann wegweisend für eine ganze Szene wurde, wird mir bei meiner eigenen Retrospektive erst wirklich …

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Swallow the sun – Plague of butterflies (Review und Kritik)

Swallow the sun – Plague of butterflies (Review und Kritik) Ein Mammut ist ein schwerfälliges Tier. Auf seinem Weg durch die prähistorischen Eiszeiten walzte es alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte. Man ersinne sich nun dieses riesige Mammut im Geiste, wie es mit schleppendem Gang die vereisten Hügel hinauf steigt, um dort von der Hügelspitze in ein tiefes dunkles Grün zu blicken, einzig und allein von Schmetterlingen bevölkert. Wer sich das vorstellen kann, …

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Eisenherz – Eisenherz (Review und Kritik)

Eisenherz – was für ein Name. Man möchte meinen hier eine Band zu hören, die sämtliche Klischees unerbittlich ausschlachtet um kramphaft glaubwürdig rüberzukommen, dies aber partout nicht schaffen will, oder aber einen weiteren progressiven Vertreter der Neuen Deutsche Härte, die genau diese Musik verkörpert. Und letzteres ist genau der Fall. Eisenherz, deren martialische Namensgebung respektive ihr Auftreten an Bands wie Eisbrecher oder Stahlhammer erinnert, kann sich auch in Reih´ und Glied´ zu genannten Referenzen einordnen.

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Persephone – Letters to a Stranger (Review und Kritik)

Hachja, der Herbst, mit seiner verträumten Melancholie und seiner dunklen Romantik. Der Verfall in schönster Form zeichnet die Blätter bunt, man sitzt in seinem Zimmer, schaut aus dem Fenster, genießt die Stürme und das vom Wind getriebene Laub zu gutem Rotwein und philosophiert… Ist das nicht die schönste Jahreszeit für einen jeden Liebhaber der Dunkelheit? Für alle, die genauso denken, gibt es sogar ein wunderschönes Album, das euch diese Stunden definitiv versüßen wird.

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Volkstrott – Im Angesicht der Barbarei (Review und Kritik)

Im März 2007 ging Volkstrott mit dem Debüt-Album Todeskunst an den Start. Ende November 2008 ist nun die zweite CD, Im Angesicht der Barbarei, erschienen, und es ist an der Zeit, mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen, ehe man sie womöglich unter falschen Vorzeichen hört. Volkstrott ist kein Newcomer. Tatsächlich wurde die Band bereits 1999 mit dem Namen Volxtrott gegründet, damals stark vom Folk-Punk beeinflusst. 2001 gab es eine, durch einige Umbesetzungen nötig gewordene, musikalische Pause, in …

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Des Teufels Lockvögel – Schwarze Kunst (Review und Kritik)

Die traditionell orientierte Mittelalter-Band Des Teufels Lockvögel wurde 1998 von Marcus van Langen, auch bekannt als „der singende Hexenmeister“, gegründet. Über die Jahre wechselten die Bandmitglieder ebenso wie ihre Anzahl. Van Langen (Gesang, Cister, Teufelsklampfe, Saz, Schalmey, Slide) blieb seinem Projekt jedoch treu. Auf der aktuellen CD Schwarze Kunst, der ersten seit immerhin drei Jahren, sind neben ihm und diversen Gastmusikern noch Juliane la Fey (Gesang, Gestöhne, Gelächter) und Thomas van der Steerrewacht (Percussion – Davul, …

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