Rezensionen

Stielas Storhett – Expulse (Review und Kritik)

Fünf Jahre sind seit dem in meinen Ohren recht gelungenen, letzten Album Vandrer vergangen, in der Zwischenzeit gab es neben einer Split noch eine EP, die eindeutig eine Entwicklung weg vom Darkthrone/Burzum-BM in Richtung katatonesker Tonlandschaften aufzeigte, welche sich nun mit Expulse bestätigen sollte. Alleiniges Bandmitglied Damien T.G. aus dem russischen Murmansk, welches näher an Helsinki als an Moskau am nördlichen Polarkreis liegt, stellte mit Expulse ein wirklich hervorragendes Album zwischen Black Metal, Post Rock und …

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Funeral Fornication – Pandemic Transgression (Review und Kritik)

Funeral Fornication - Pandemic Transgression

Beim anhaltenden Pagantrend und der Überflutung mit Mjölnir tragenden Korpiklaani Hörern können einem schon mal die Tränen kommen. Ob man anhand dieser Entwicklung des Pagan Metal allerdings gleich so deprimiert sein muss, dass man aus seiner Band kurzerhand eine DSBM Kapelle macht sei erst mal dahin gestellt. Viel mehr drängt sich bei einer solchen Aktion der Gedanke auf, dass es sich bei "Vultyrous" dem Kopf hinter dem kanadischen Black Metal Projekt Funeral Fornication ein kleiner Wendehals versteckt, der von einem Trend auf den nächsten aufspringt. ob dem wirklich so ist, oder ob sich ein solcher Wandel nachvollziehabr mit der persönlichen Entwicklung erklären lässt, können wir hoffentlich in unserer Rezension zu "Pandemic Transgression" ergründen.

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Ov Hollowness – Drawn to Descend (Review und Kritik)

Ov Hollowness - Drawn to Descend

Ich werfe stelle jetzt einfach mal die waghalsige Behauptung in den Raum, dass der beste Black Metal derzeit aus Kanada kommt. Dem Land des roten Ahorns haben wir Bands wie Sorcier des Glaces, Monarque, Forteresse oder Neige et Noirceur zu verdanken. Dementsprechend schnell habe ich bei der Promo ihres Landsmannes von "Ov Hollowness" zugeschlagen, dessen zweiter Langspieler mit dem Titel "Drawn to Descend" im Juli über Hypnotic Dirge Records, zu uns rübergeschwappt kam. Bei den aufgezhlten Bands sowie der Bezeichnung "Ambient Black Metal" hatte ich allerdings etwas völlig anderes im Sinn gehabt, als die Scheibe die uns Alleinunterhalter Mark R. mit dieser Veröffentlichung präsentiert.

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Taake – Noregs Vaapen (Review und Kritik)

Taake - Noregs Vaapen

2011 scheint Hoest´s Jahr zu sein. Nach knappen drei Jahren die man jetzt nichts wirklich anstößiges von dem besten Freund der deutschen Antifa gehört hat, erschien dieses Jahr bereits eine EP mit Neuaufnahmen, ein Beitrag auf einer Split mit bekannten Bands wie Sigh und letztendlich auch wieder eine Langrille mit dem Titel "Noregs Vaapen." Ihr viertes Vollalbum lässt Taake den eingeschlagenen Weg zu unabhängigen Stücken, abseits eines Konzeptes weitergehen und präsentiert sich erwartungsgemäßig rotzig im Stil seiner letzten Scheibe.

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Untimely Demise – City Of Steel (Review und Kritik)

Und Preis für die Band mit dem verrücktesten Herkunftsort geht an... Untimely Demise! Die kanadischen Thrasher aus Saskatoon in der Provinz Saskatchewan bestehen seit 2007 und geben nicht nur in ihrer Musik Vollgas: Nach nur 2 Jahren stand die Full Speed Metal EP, bevor diesen September nun ihr Album "City Of Steel" in die Läden rauscht. Roh und wütig gibt sich nicht nur das Skelett mit der Tschapka auf dem Cover, auch die Band serviert Brett um Brett ins Gesicht. Doch aus welchem Holz ist diese Platte wirklich geschnitzt? Ein Blick auf die Jahresringe.

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ABSU – ABZU (Review und Kritik)

Aus irgendwelch seltsamen Gründen habe ich mich nie so wirklich für ABSU interessieren können und das, obwohl die Amerikaner konzeptuell durchaus interessant für mich persönlich wären. Klar, ich habe mir den selbstbetitelten Vorgänger angehört, auch Tara, das Album vor der Ruhepause ist mir bekannt, doch beides konnte mich nur zum Teil wirklich fesseln. Ob das mit ABZU - eine andere Schreibweise für die sumerische Gottheit aus dem Bandnamen - schließlich anders geworden ist?

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Midnight – Satanic Royalty (Review und Kritik)

Manchmal ist das Leben als Schreibknecht eben doch ganz einfach. Man bekommt Promo-Musik, man schaut sich nur das beigefügte jpeg-Cover an, liest die Songtitel und sofort weiß man, was Sache ist. Mit dem netten Hinweis Black Heavy Metal versehen kann bei Midnight ja an sich kaum mehr was schief gehen. Und tatsächlich, man erhält, was draufsteht: Oldschool Metal mit herrlich patzigem Gesang und jeder Menge Whiskey im Blut.

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