Rezensionen

Bahrrecht – Nuit de neige (Review und Kritik)

Ich kann nicht sagen warum, aber momentan reagiere ich ziemlich empfindlich auf Bands, die irgendwie im Zusammenhang mit Alcest und deren Mitgliedern stehen. Im Falle der Franzosen Bahrrecht steckt der gute Winterhalter als Trommelbube dahinter, Neige zum Glück nur im Albentitel. Vielleicht liegt es an der aktuellen Überpräsenz der Herren, die mir etwas auf den Keks geht, aber ich glaube auch ohne Namedropping würde mir Bahrrecht nur bedingt auffallen.

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Imperious – Varus (Review und Kritik)

Die Varusschlacht im Teutoburger Wald kann durchaus als eine Art Geburtsstunde des Gemeinschaftlichkeitsgefühles der verschiedenen germanischen Stämme angesehen werden. Nicht umsonst gilt Arminius der Cherusker auch heute noch als Held der Deutschen. Varus selbst dürfte vor allem durch Kaiser Augustus bekannter Redewendung, in welcher er nicht, wie bei Asterix geschrieben steht, seine Zähne, sondern seine Legionen wiederhaben möchte. Lange Rede, kurzer Sinn, Imperious haben sich der Geschichte angenommen, ein Konzeptalbum daraus komponiert und das ganze in gefälligen "Pagan" Metal verpackt.

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Echtra – Paragate (Review und Kritik)

Echtra - Paragate

Sich eine gute dreiviertel-Stunde Rauschen anzuhören zerrt schon an der Motivation ein Album zu rezensieren, selbst wenn man dem tiefgestimmten Sound von Done-Doom nicht unbedingt negativ gegenüber steht. So macht der washingtoner Musiker Echtra es einem auch wirklich nicht einfach sein neuestes Album Paragate, das lediglich aus zwei überlangen "Songs" besteht, am Stück zu ertragen. Wer sich dennoch traut und was mit Namen wie Sun O))) anfangen kann, darf im Folgenden Lesen wie ich mit dem einschlafen kämpfe und daran verzweifle den minimalistischen Sound zu umschreiben.

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Myrkgrav & Voluspaa – Split (Review und Kritik)

Myrkgrav & Voluspaa (Split)

Sieben Zoll Split Schallplatten zu rezensieren ist immer ein zweischneidiges Ding. Es ist schnell gemacht und man verliert bei der kurzen Spielzeit definitiv nicht die Motivation sich eine Scheibe komplett anzuhören - nur die Bewertung gestaltet sich mitunter ziemlich schwierig. Beim Zusammenschluss der beiden norwegischen Viking Metal Eigenbrödler Myrkgraf und Voluspaa verhält es sich nicht anders. Ihre gemeinsame Veröffentlichung dürfte Freunden von Bands wie Falkenbach zwar durchaus zusagen, verfügt aber leider nur über jeweils einen Titel und eine Spielzeit von nicht einmal zehn Minuten.

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Devil – Time to repent (Review und Kritik)

Retrowelle ohne Ende! Da passt die momentane Nachricht, dass Black Sabbath wieder in Originalbesetzung möglicherweise ein Album aufnehmen wollen bestens dazu. Im Moment braucht jeder nur ein bisschen Bassgroove, Iommi-Riffs und eine erdige Produktion aufweisen um im Untergrund in den Himmel gelobt zu werden. Auch Devil haben sich, wenn man diverse Blogs verfolgt, mit ihrer Debut-Ep Magister Mundi Xum durchaus einen Namen gemacht. Erwartet uns wirklich die Zeit des Bereuens wie der Titel vermittelt?

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Hijos de mayo – In sound underground (Review und Kritik)

Im Moment scheinen sich die Niederlande ja etwas weg vom Kirmestechno hin zu ernsthafter Rock/Metal-Musik zu wandeln, immerhin tauchen gerade in letzter Zeit immer mehr hochklassige Bands auf, die es zu beachten gilt! Und auch Hijos de mayo (was natürlich sehr holländisch klingt) schlagen mit In sound underground eine Kerbe ins Käsebrett der liberalsten eurpäischen Nation. Stoner- plus Postrock, viel Psychedelic und haufensweise 70er-Atmosphäre wissen mich absolut zu begeistern!

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Hekate – Die Welt der Dunklen Gärten (Review und Kritik)

Hekate gehören zum Urgestein des Neo-Folk: Gegründet wurden sie bereits 1991 und der erste Tonträger „Sanctuary“ erschien 1994. Nach sieben Jahren Pause (das letzte Album, „Goddess“, erschien 2004) ist die Band aus Koblenz jetzt wieder da und entführt uns in ihre verträumte, melancholische „Welt der dunklen Gärten“. Stilistisch ist das Album nicht weniger vielseitig als die Vorgänger: Klassik, orientalische Klänge, Folk, alles ist vorhanden. Die für die Band typischen Elemente – abwechslungsreiche Percussions, gespielt von Jörg Schickenrath, und abwechselnder männlicher und weiblicher Gesang – verleihen auch diesem Album die individuelle Note.

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Falloch – Where Distant Spirits Remain (Review und Kritik)

Falloch - Where distant Spirits remain

Wie sehr das Image in die Hose gehen kann wenn man optisch so gar nicht nach in Leder gekleidetem Stachelschwein aussieht, wissen wir ja spätestens seit "Der Weg einer Freiheit." Die Schotten Falloch machen zunächst aus diesem Blickwinkel mit übergroßen Ohrlöchern und auch ansonsten weitaus modernerer Ansicht vielleicht einen etwas suspekten Eindruck. Wenn man ihrem Debütalbum "Where distant Spirits remain" allerdings die verdiente Chance in der Anlage gibt, wird wohl auch dem festgefahrensten Geist schnell bewusst dass der gelungene Mix irgendwo zwischen Alcest und Agalloch durchaus mehr als eine bloße Daseinsberechtigung vorzuweisen hat.

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Vic Anselmo – In My Fragile (Review und Kritik)

Vic Anselmo, die junge Lettin mit Künstlernamensverwandtschaft zum Pantera-Sänger, hat ihr zweites Album fertig. Obwohl die talentierte Sängerin/Songschreiberin schon 2001 ihre erste Band gründete, kam ihr Demo "Beverly" erst 2006 raus. Ein Album und Live-Auftritte mit Mick Moss von Antimatter und Deine Lakaien (2010) später ist nun der zweite Langspieler bereit für die Läden - und natürlich auch bereit für's Review, das Ihr hier zu lesen bekommt.

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