Rezensionen

Nargaroth – Spectral Visions of Mental Warfare (Review und Kritik)

Nargaroth - Spectral Visions Of Mental Warfare

"Spectral Visions of Mental Warfare" - endlich wieder mal ein Album dessen Titel durch einen "Black Metal Song-Genarator" entstanden ist und der auf dem ersten Blick keinen nachvollziehbaren Sinn macht. Der früher unter dem Pseudonym "Kanwulf" bekannte René Wagner von Nargaroth nennt sich heute Ash, aber trainiert keine Pokémon sondern nimmt neuerdings Burzum-Tribute Platten auf. Sollte man zumindest denken wenn man neueste Werk des Sachsen mit dem obskuren Titel zu hören bekommt. Wer also eigenständige Meisterwerke des deutschen Schwarzmetalls, wie sein letztes Album "Jahreszeiten" erwartet spart sich dass lesen der folgenden Rezension evtl. lieber und widmet sich wieder seinen alten Werken, die noch nicht (fast ausschließlich) auf Ambient-Klänge aufgebaut waren.

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Rituals of the Oak – Hour of judgement (Review und Kritik)

Zwei Jahre ist es nun her, dass Rituals of the Oak ihr endlos schweres Walzenwerk Hour of judgement auf die Doom-Gemeinde losgelassen haben, deshalb fällt es mir generell leichter das Werk im musikalischen Kontext der aktuellen Zeit zu bewerten. Denn trotz aller Simplizität und allem Minimalismus zum Trotz, breitet sich der ewige Lavateppich bis heute sehr gerne vor mir aus um sich tief in die Gehörgänge zu brennen.

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Shining – VII: Född Förlorare (Review und Kritik)

Shining - VII: Född Förlorare

Rasierklingen an´s Publikum verteilt, eine Deutschland Flagge verbrannt und sogar Urin getrunken. Niklas „Kvarforth“ Olson hat auf der Bühne schon viele Dinge gebracht die seinem persönlichen Ansehen nicht unbedingt förderlich sein dürften. Doch so viele den Mann auch für einen selbstüberzeugten Spinner halten, so sehr wächst auch die Beliebtheit seiner Band „Shining.“ Besonders nach dem enormen musikalischem Wandel den die Gruppe seit ihren letzten Werken erlebt hat, heben sich die Schweden bemerkenswert von all den Klonen ab, die im Laufe der Jahre das Licht der Welt erblickt haben. Wischen wir also Vorurteile bezüglich seiner exzentrisch übertriebenen Bühnenverhältnisse beiseite und widmen uns mit “VII: Född Förlorare“ einem weiteren ungewohnt experimentellen Drogentrip in die Abgründe der menschlichen Seele.

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The Flight of Sleipnir – Essence of nine (Review und Kritik)

Es gibt sie immer wieder, zwar mittlerweile scheinbar seltener, aber dennoch tauchen hin und wieder Bands und Musiker auf, deren Schaffen in ihrem Bereich einzigartig wirkt. The Flight of Sleipnir gibt es erst seit dem Jahr 2007 und doch haben sie sich mit zwei hervorragenden Alben einen sehr guten Ruf im Metal Untergrund erspielt. Denn die Mischung aus Stoner/Doom Metal, dem ein oder anderen Agalloch-Zitat und einem aufwühlend schönen Artwork kannte man so bisher eben noch …

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Theatre Of Tragedy – Last Curtain Call (Review und Kritik)

Wer die Geschichte von Theatre Of Tragedy in den letzten Jahren verfolgt hat, dem war eigentlich klar, dass sich die norwegischen Gründerväter des Gothic Metal über kurz oder lang auflösen würden. Zu viele Fans hatten sie nach Liv Kristine’s Weggang mit ihren elektronischen Experimenten verprellt. Schließlich war den Musikern auf den letzten zwei Veröffentlichungen auch anzumerken, dass die Luft raus war. Hier wurde dann rechtzeitig die Notbremse gezogen und nach einem letzten Konzert in Norwegen, Stavanger hat man sich endgültig aufgelöst.

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Marduk – Iron Dawn (Review und Kritik)

Marduk - Iron Dawn

Die Panzer werden wieder aufgefahren - Schwedens Black Metal Export Nr. 1 Marduk ist zurück. Wenn auch nur für schlappe 13 Minuten in Form einer etwas merkwürdig gestalteten EP mit dem Titel "Iron Dawn." Das Quartett um Bandchef Morgan Steinmeyer Håkansson braucht allerdings auch dieses mal nicht viel mehr als drei gewohnt brachiale Stücke für ihre akustische Kriegsführung. Treue Anhänger werden sicher auch trotz des gelben Artworks zugreifen und können im folgenden schon vorab lesen wie ihre Boxen diesmal malträtiert werden.

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Djerv – Djerv (Review und Kritik)

Die wenigsten werden Djerv kennen, und wenn überhaupt, dann bisher nur als norwegische Fussballmannschaft, die doch ziemlich bescheiden abschneidet. Ein Tor nach dem anderen schießt dagegen das musikalische Trio namens Djerv: Sängerin Agnete wirkte auf dem letzten Album von niemand geringerem als Dimmu Borgir mit, und das gleich auf drei Songs. Aber auch selbst war die Band mit einiger Vorerfahrung nicht gerade faul und schmeißt nun nach der Headstone EP ihr selbstbetiteltes Debüt-Album auf den Plattenmarkt. Insgesamt finden sich dort 9 Titel, und wir wollen herausfinden, ob hier die Würze in der Kürze liegt, oder doch noch etwas mehr gegangen wäre.

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Saltatio Mortis – Wild und Frei (Review und Kritik)

Die Spielleute von Saltatio Mortis haben sich zu ihrem zehnjährigen Bestehen etwas Besonderes einfallen lassen. Bisher haben sie nämlich noch keine DVD veröffentlicht, was sie nun geändert haben. Pünktlich zum 1. April kam ihr Mammutwerk „Wild und Frei“ heraus, von dem die Limited Edition schon im Vorfeld ausverkauft war. Sie enthält einen Konzertmitschnitt in der historischen Stadthalle Wuppertal in Audio und Video sowie ein Making Of der Videoversion.

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Eden weint im Grab – Geysterstunde I – Ein poetisches Spektakel zu Mitternacht (Review und Kritik)

Eine Mühle, die statt Korn menschliche Knochen zermalmt, ein einsamer Leierkastenmann, der trotz fortschreitender Verwesung weiterhin Leierkasten spielt, ein Galgenvogel, der sich vom Fleisch der unglückseligen Erhängten ernährt – All diese skurrilen Zeitgenossen bilden nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtkunstwerkes des neuen Albums "Geysterstunde I – Ein poetisches Spektakel zu Mitternacht" der Berliner Avantgarde-Ausnahmemusiker von Eden weint im Grab.

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