Rezensionen

Murw – in de Mond van Het Onbekende Wacht Een Oceaan (Review und Kritik)

Murw - in de Mond van Het Onbekende Wacht Een Oceaan

Das Beste an holländischen Black Metal Bands ist ja eigentlich, dass sich in dieser Sprache einfach alles zum schreien lustig anhört. Wie selbst Kaya Yanar schon so treffend feststellte würde selbst ein niederländischer Terrorist nicht böse sondern eher urkomisch wirken sobald er den Mund aufmacht. Das merkwürdige Wörtchen Murw bedeutet auf deutsch zum Beispiel "weich" und eigentlich ist das sogar schon eine ziemlich treffende Umschreibung für den ungewöhnlich warmen und facettenreichen Klang. dem einen das Quintett mit ihrem nunmehr sechsten Demo "in de Mond van Het Onbekende Wacht Een Oceaan" beschert.

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Debauchery – Germany’s Next Death Metal (Review und Kritik)

Nachdem Thomas Gurrath ja in den vergangen Monaten eher als Einzelperson für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, lässt er nun die Musik sprechen. Etwas anderes bleibt dem guten Mann von Debauchery ja auch gar nicht mehr übrig, denn als er vor die Wahl Schule oder Musik gestellt wurde, nahm er...natürlich die Musik! Darauf spielt wahrscheinlich auch der Bonustitel von „Germany’s Next Death Metal“ an – „Schools Out“ als Cover von Alice Cooper. Und AFM Records unterstützen ihn natürlich auch, irgendjemand muss ja die ganze böse Musik veröffentlichen und den Sündenbock für Gewalttaten spielen. Schauen wir doch mal, was er sich diesmal für böse, gewaltverherrlichende Sachen einfallen lassen hat, dieser sexistische und sadistische Vegetarier...

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Dodsferd – Spitting With Hatred, The Insignificance of Life (Review und Kritik)

Dodsferd - Spitting With Hatred, The Insignificance of Life

Wrath, einziges Mitglied der griechischen Black Metal Institution Dodsferd, scheint derzeit nicht wirklich ausgelastet zu sein. Hatte ich doch erst vor wenigen Wochen das neue Album seines Nebenprojektes Nadiwrath zur Rezension auf dem Schreibtisch, legt der Mann mit seiner Hauptband schon das nächste Album nach. Und war seine Zweitgruppe für mich auch unglaublich unzugänglich, zeigt "Spitting With Hatred, The Insignificance of Life" auf äußerst positive Art dass ich Dodsferd zu Recht als eine der besseren griechischen Bands in Erinnerung hatte.

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Srodek – Förfall (Review und Kritik)

Srodek - Förfall

Bands mit Pseudonymen wie "Nekrofucker" sind mir ja die Liebsten. Keine Kompromisse, keine Überschneidungen mit Artfremden Genres, einfach nur pvrer Black Metal in seiner reinen Perversion. Der Schwede mit dem verheißungsvollen Namen hat vor kurzem das zweite Album seines Projektes Srodek unter die Leute gebracht - und widererwarted ist "Förfall" alles andere als der dreckige Hassbolzen für den man die Scheibe bei dem wenigen Hintergrundwissen halten sollte.

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X-FUSION – Thorn In My Flesh (Review und Kritik)

X-FUSION ist schon eine Instanz im Harsh Electro Genre, und Jan L. kann’s einfach nicht lassen: Während er sich um seine Nebenprojekte NOISUF-X und Kombat Unit kümmert, hat er mit seinem Ursprungsprojekt das Album „Thorn In My Flesh“ herausgebracht. Der beiliegende Pressetext spart nicht mit weit ausholendem Lob, „Songwriting auf höchstem Niveau“, „Clubkracher“ ohne Ende, mit denen die „Ausnahmestellung“ bewiesen werden soll. Schauen wir doch mal, was das inzwischen 7. Album bereithält.

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Kamera Obskur – Bildfänger (Review und Kritik)

Kamera Obskur - Bildfänger

Man nehme zwei Leute der ehemaligen Lunar Aurora, einen von den Grabnebelfürsten und den kreativen Kopf hinter Nocte Obducta und erhält was? Eine deutsche Avantgarde Black Metal Supergroup? Nein, denn das was sich hinter dem Namen "Kamera Obskur" verbirgt ist alles mögliche, aber nicht das was man von einer solchen Konstellation aus namenhaften Musikern erwarten sollte. Mit "Bildfänger" haben die vier warscheinlich das verstörendste, merkwürdigste Album aufgenommen, dass ich seit langem hören durfte - und sind damit wesentlich mehr als die Summe ihrer "Teile".

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Kältetod – Reue (Review und Kritik)

Kältetod - Reue

Im Sumpf des Post Black Metal kommt heutzutage nicht jede Band zu einem großen Namen. Zu wenig Innovationen gibt es hier, und seltsamerweise auch ohne die engen Genrefesseln des ursprünglichen Schwarzmetall zu wenig Initiative etwas wirklich Eigenständiges zu erschaffen. Kältetod blicken nun seit 2001 auf eine ansehnliche Diskographie aus durchaus solide vertonter Melancholie zurück, und trotzdem wird wohl auch "Reue" nicht über den Status einer ganz ordentlichen Untergrundproduktion herrausreichen.

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Urfaust – Der Freiwillige Bettler (Review und Kritik)

Wie lange hat man gewartet bis das niederländische Duo Urfaust endlich wieder einen vollwertigen Tonträger auf die Bildfläche zaubert? Mit wie vielen (guten) EP´s wurde man bei der Stange gehalten die die Sehnsucht auf ein neues Album bis ins Unermessliche steigerten? Aber nun, nach langer zeit erblickt Ritual Nummer 3 das Unlicht der Welt. Urfaust sind zurück, der freiwillige Bettler ist entfesselt.

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Atrium Noctis – Home (Review und Kritik)

Die Band Atrium Noctis sind schon seit 2002 am Musik machen, zwei Alben wurden schon veröffentlicht. Allerdings hatte die Gruppe während ihres achtjährigen Bestehens schon drei Sängerwechsel, von den übrigen Instrumenten ganz zu schweigen... Dass sie trotzdem eine so gut aufeinander abgestimmte Einheit bilden und sich nicht aus der Bahn werfen ließen, zeugt von ihrer großen Leidenschaft für die Musik. Inzwischen sind sie beim Label Naturmacht unter Vertrag, und nun steht ihr drittes Werk „Home“ in den Startlöchern, das hier eingehend rezensiert werden soll.

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A Dead End Society – The Urns in our Hands (Review und Kritik)

„Und schon wieder eine Metalcore-Band….“. So ähnlich denkt wohl zurzeit jeder da diese im Moment echt wie Rasen aus dem Boden schießen. Aber da ich ja bekennender Freund dieses (wenn auch überlaufenden) Genres bin war ich umso gespannter als mir vor wenigen Tagen der Umschlag von A Dead End Society übergeben wurde samt CD, Lyrics, Infos etc. Ihrer Bitte nach einer Review musste man bei soviel Mühe einfach nachkommen.

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