Rezensionen

Lustre – A glimps of glory (Review und Kritik)

Mit Nachtzeits Einmannberieselungsprojekt Lustre erlebt man wieder einen der zahlreichen Fälle, dass zwischen Liebe und Hass nicht mehr viel übrig bleibt. Entweder man schaltet gelangweilt bei den überlangen Ein- bis Zweiriffstücken irgendwas von Belphegor ein, oder man lässt sich in der traumwandlerischen Atmosphäre treiben, die irgendwo zwischen Summoningscher Epik und Hypothermischer Depressivität ihr zuhause findet.

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Mondvolland – d’Olde Roop (Review und Kritik)

Mondvolland aus dem holländischen Gelderland könnte man als Pagan Metal Band wie jede andere auch bezeichnen. Prinzipiell geht die Band sehr hymnisch und melodisch zu Werke, vergisst dennoch nicht eine gewisse angenehme Härte, welche auch durch die organisch rohe Produktion erzeugt wird. Mondvolland schaffen es aber aus dem Sumpf der üblichen heidnischen Gesänge durch ordentliche Songs mit Ohrwurmcharakter auszubrechen, was die Band recht hörenswert macht.

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Satanic Warmaster – Nachzehrer (Review und Kritik)

Satanic Warmaster - Nachzehrer

Ein Nachzehrer ist im östlichen Volksglauben ein Verstorbener, der in seinem Grab liegt, an seinem Leichentuch knabbert und dabei den Menschen um ihn herum ihrer Lebenskraft beraubt oder sie mit Seuchen und Epidemien krank macht. Im weitesten Sinne also ein entfernter Verwandter des ebenfalls aus der Gegend stammenden Vampirs. Wo ma früher eben diese Kadaver auf dem Bauch liegend mit allerlei bannenden Gegenständen begraben hat, benennt heute die finnische Black Metal Institution Satanic Warmaster um Alleinunterhalter Satanic Tyrant Werewolf sein nunmehr viertes Studioalbum neben einer Reihe Splitveröffentlichungen nach dieser düsteren Legende.

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Unlight – Sulphurblooded (Review und Kritik)

Wahnsinn, was für eine Steigerung, was für ein hammerhartes Brett!! Hat mich der Vorgänger „Death consecrates with blood“ schon überzeugt, bläst mich „Sulphurblooded“ regelrecht aus den verschwitzten Socken. Die geile Symbiose aus rasendem Black Metal und nicht minder peitschendem Thrash muss Unlight an die Spitze des deutschen Thrash Black Metals stellen!

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Exiled From Light – There is no beauty left here… (Review und Kritik)

Depressive Black Metal ist durchaus ein schwieriges Thema, vor allem wenn es darum geht, ein Album dieser Sparte zu rezensieren. Es ist zwar durchaus musikalisches Können und Geschick gefordert, jedoch ist es wohl eins der Genres, indem man auch mit weniger Mitteln durchaus gute Stücke hervorbringen kann. Daraus resultiert der Fakt, dass sich viele Stücke an einem gewissen Schema orientieren, zumindest was den Anfang betrifft. Leider ist Exiled From Light auch nicht ganz davor gefeit, ob …

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Angantyr – Svig (Review und Kritik)

Angantyr - Svig

Das man bei Angantyr an der richtigen Adresse ist, wenn man es auf klassischen skandinavischen Schwarzmetall abgesehen hat, der neben Agression auch nicht mit Epik geizt, ist schon lange kein Geheimtip mehr. Um das Projekt des umtriebigen Herrn Ynleborgaz ist es zwar in den letzten drei Jahren ruhig geworden, aber um so stärker ist dafür seine Rückkehr mit "Svig" dem nunmehr vierten Studioalbum des Dänen.

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Bloody Dead and Sexy – An Eye On You (Review und Kritik)

Geschlagene fünf Jahre nach ihrem Zweitwerk „Narcotic Room“ beehrt die deutsche Deathrock-Formation Bloody Dead and Sexy die Gehörgänge mit ihrem „aktuellen“ Studioerguss „An Eye On You“. Nachdem bereits die beiden vielgelobten Vorgänger in Gothic/Deathrock-Kreisen einiges an Aufsehen zu erregen vermochten, zeigt sich das nunmehr dritte, 15-Song starke Album sichtbar pointierter und facettenreicher und, um die alte musikjournalistische Floskel herbeizuziehen, gereifter als die vorangegangenen Releases.

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Gallowbraid – Ashen Eidolon EP (Review und Kritik)

Black Metal ist heutzutage ein sehr weit gefasster Begriff, welcher ebenso überstrapaziert, so wie stellenweise auch heiß diskutiert ist. In einem Punkt scheinen sich jedoch die meisten Hörer des selbigen Genres einig zu sein: Immer mehr gute Bands des Genres kommen nicht aus Norwegen, sondern aus den U.S.A. Jake Rogers, der Künstler hinter Gallowbraid, ist ebenfalls Amerikaner und hat sich einen der heißbegehrten Plätze bei den Northern Silence Productions gesichert. Das sind zwei Indizien für ein …

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Winterfylleth – The mercian sphere (Review und Kritik)

Willkommen zu Teil 1 der Serie „Atmosphärischer folkloristischer Black Metal, wie man es macht und wie nicht“. Beginnen wir mit Winterfylleth, welche leider eher zu zweiteren gehören, die zwar mit viel Atmosphäre und Folklore ordentlichen Black Metal machen können, es aber nicht schaffen mit Überraschungsmomenten, Ecken und Kanten, eben dem, was eigenständige Musik ausmacht, aufwarten zu können.

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