Rezensionen

Rome – L’Assassin CDM (Review und Kritik)

Als ich dieses Jahr meine Passion für Neofolk entdeckte, waren es vor allem 3 Namen, die mich schwer beeindruckten. Da waren zum einen Death in June, die Pioniere und wohl kontroverseste Band des Genres, Spiritual Front, die ich nach einem großartigen Auftritt im Vorprogramm von Samsas Traum völlig vergessen hatte, und natürlich Rome, die mit ihrer sehr Singer/Songwriter-angelehnten Musik eines meiner ältesten Lieblingsgenres bedienten. Erwähnte ich schon, dass ich riesiger Johnny-Cash-Fan bin? Auch wenn ich anfangs …

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Masters of Dark Fire – Dead Spots (Review und Kritik)

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich bescheuerte Bandnamen verfolgen. Nachdem Anders Manga unter einem bescheuerten Namen ein gutes Album veröffentlicht haben, gebe ich ergo auch den Masters of Dark Fire eine Chance, den bescheuerten Bandnamen mit guter Musik zu kaschieren. Klassischer Goth Rock soll es sein, was auf „Dead Spots“ geboten wird. Gerade da ist immer Vorsicht geboten vor Etikettenschwindlern, da ich unter „klassischem Goth Rock“ nicht unbedingt verstehe, dass man sich bei gängigen Metalbands, …

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Soul Extinction – Lost (Review und Kritik)

Liebe ist eine wirklich schöne Sache. Noch schöner ist es, wenn daraus Musik entsteht, doch Halt, hier geht es nicht um irgendwelchen Romantik-Kram und Kuschelrock-Trief, sondern um atmosphärischen, leicht depressiven Black/Death Metal. Die Liebesgeschichte von Ptr und Ptra (!) aus Götheborg könnte dabei musikalisch ergiebiger kaum sein, denn  das kostenlos runterladbare Album „Lost“ liefert richtig gute Musik.

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Bran Barr – Sidh (Review und Kritik)

Beinahe zehn Jahre nach ihrem Debut, veröffentlichen die Franzosen Bran Barr ihr zweites Album am gleichen Tag, wie ihre Trollzorn Kollegen Nydvind, deren Mitglieder eine Schnittmenge mit Bran Barr bilden. Also umtriebige Gesellen aus dem Pariser Extrem Metal Umfeld mit keltisch orientiertem Pagan Metal. Cruachan lässt grüßen?

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Die letzten Glühwürmchen (Anime Review und Kritik)

Wenn man mit Cineasten ins Gespräch kommt, stellt sich nach einiger Zeit oft die Frage nach dem traurigsten Film aller Zeiten. Dass gerade ein Film, der aus einem Genre kommt, dass für niedliche Komik bekannt ist, diesen Platz einnimmt, mag für Außenstehende verwunderlich sein – doch dieses Erstaunen wird schlagartig verworfen, wenn man das Meisterwerk von Isao Takahata gesehen hat.

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Anders Manga – Infinite Gaze to the Sun (Review und Kritik)

Anders Manga - Infinite Gaze to the Sun

Wie schief man doch liegen kann, wenn man anhand der Musik versucht, die Herkunft zu bestimmen. Hielt ich Anders Manga bis gerade für einen schwedischen Electrofrickler im stillen Kämmerlein, so entpuppt sich die Band mit dem etwas bescheuerten Namen – ihnen sei es verziehen, es sind Amerikaner – im Endeffekt als eine Electroband aus den Vereinigten Staaten, mit Musik nach bewährter und für gut befundener Machart EBM und moderner Electro Wave. Ein Anders Manga ist aber …

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Cryptic Wintermoon – The age of cataclysm (Review und Kritik)

Hatten wir vor kurzem das neue selbst veröffentlichte Album „Fear“ der Oberfranken Cryptic Wintermoon auf unserem Prüfstand, gehen wir nun einen Schritt zehn Jahre in die Vergangenheit und widmen uns dem, meiner bescheidenen Meinung nach, immer noch besten Album der siebzehnjährigen Bandgeschichte. „The age of cataclysm“ war 1999 mehr als nur ein Geheimtipp, gab es doch von Seiten der großen Printmagazine euphorische Reviews zum Album und bei meinem (volltrunkenen) Marsch durch den Stau vor dem With …

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Vanessa – Ave Agony (Review und Kritik)

Ein Konzert der Tschechischen Band Vanessa ist für das Publikum immer ein Erlebnis. Die Zuschauer, von der Band durch Stacheldraht getrennt, erleben etwas, was es so noch nie gab: futuristische Fragmente von Pornographie, optimistische Computeranimationen und Fotos von Massenmördern treffen aufeinander. Es geht nicht um die kulturelle Erfahrung selbst, sondern um die Art Gefühl, die man verspürt, nachdem man von einer Gang wütender, perverser Jugendlicher fertiggemacht wurde, die gerade einen Sexshop geplündert hat. Das hält uns …

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Bacio di Tosca – Hälfte des Lebens (Review und Kritik)

Hälfte des Lebens

Bacio di Tosca, ein Musikprojekt, das elektronische Elemente des  Dark Wave mit klassischer Musik verbindet und zudem Elemente des deutschen Kunstliedes aufweist. Dörthe Flemming, Mezzosopranistin, ist die Stimme dieses Klangprodukts und veröffentlicht nun nach „Der Tod und das Mädchen“ und „und wenn das Herz auch bricht“ das dritte Album, welches sich „Hälfte des Lebens“ nennt. Natürlich verdient eine solche Neuerscheinung eine gewisse Aufmerksamkeit und wird daher genauer betrachtet.

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In Mourning – Monolith (Review und Kritik)

Oft möchten Künstler Botschaften mit ihrer Musik übermitteln und greifen dabei auf vielfältigste Stilmittel zurück. Dabei werden nicht selten alle Möglichkeiten dem geneigten Hörer etwas zukommen zu lassen ausgenutzt. So könnte es auch bei dem folgend vorgestellten Werk, der schwedischen Progressive Death Metaller In Mourning, einen offensichtlichen Hinweis auf den Inhalt der Scheibe geben. Benannt ist der Silberling mit dem Titel Monolith, was soviel bedeutet wie „Stein aus einem Stück“. Doch ist auch die, uns dargebotene, …

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