Rezensionen

Nazxul – Iconoclast (Review und Kritik)

Das große Land Down Under mit der mannigfaltigen Fauna und den überdimensionalen Bierdosen ist trotz bekannter Namen wie Deströyer 666 (mittlerweile auch in Europa heimisch), Drowning the light oder Austere immer noch recht unbedeutend, was Metal genrell und Black Metal explizit betrifft. Klar, der australische Underground gibt schon diverse Namen her, doch wirklich herausragen konnte wohl kaum einer bisher. Mit Nazxul kann und muss sich das unbedingt ändern, denn „Iconoclast“ steigt ganz weit oben in meiner „Beste Alben …

Read More »

Darzamat – Solfernus‘ Path (Review und Kritik)

Vierzehn Jahre Bandgeschichte und das fünfte Album in den Startlöchern, ein musikalisches Spektrum zwischen symphonischen Black Metals und Gothic Metal, zig Line Up-Wechsel und mittlerweile bei Massacre Records unter Vertrag. Das sind die nackten Tatsachen zu den Polen Darzamat, die beweisen, dass es neben Behemoth und Vader (und diversen im wahrsten Sinne des Wortes nicht ganz koscheren Black Metal Bands) noch weitere gutklassige Musik aus unserem Nachbarland gibt.

Read More »

toxic·N·blue – Into My Memory/Ship of Martyrs (Review und Kritik)

Toxic’n’blue? Ja, daran dachte ich auch, als ich das Cover dieser Doppelsingle zuerst in Augenschein nahm. Ein Klischee-EBM-Cover in einem blau, das wohl kalt wirken soll, aber irgendwie schon lächerlich klischeeig wirkt. Aber never judge a record by it’s cover – Toxic’n’blue ist schließlich ein Newcomer, da drückt man gerne nochmal ein Auge zu, und das ist durchaus wörtlich gemeint, bei diesem Photoshop-Desaster. Die Einflüsse des Projekts von Dan d’Anjou geben die Richtung, die die Single …

Read More »

Fliehende Stürme – Die Tiere Schweigen (Review und Kritik)

Es gibt Momente im nicht gerade einfachen Leben eines Musikjournalisten, für die sich die ganze Scheisse einfach lohnt. Label-blabla, Idioten, für die Gästelisten für Konzerte maximal als Klopapier taugen, der damit verbundene Ärger, Vertriebsbeamte, die es nicht raffen, dass man nur frühe Reviews kriegt, wenn man früh genug CDs zum rezensieren schickt… Doch dann kommen sie wieder, diese Momente, die Platten, die es tatsächlich schaffen, sogar dem müdesten und analytischsten Ohr  eine Gänsehaut aufs Trommelfell zu …

Read More »

Autodafeh – Re:Lectro (Review und Kritik)

Willkommen, willkommen beim fröhlichen Genreraten. Wer beim Band- und EP-Namen noch nicht darauf kam, was für Musik machen, dem geb ich noch ein paar Tipps. Schweden. Elektronisch. Minimal. Basslastig. 4/4-Beats. Munter grölender Sänger. Habt ihrs? Klar. Mika (Vocals), Anders (Synths) und Jonas (Drums) machen zusammen als Autodafeh EBM, der alten Schule natürlich, garniert mit ein paar Ausflügen in den Minimal-Electro- und New Wave-Bereich mit sehr geschmackssicheren Vorbildern: Front 242 (die Autodafeh auch schon als Vorband auf …

Read More »

Nastrandir – Prayer of Earth (Review und Kritik)

Wer soviel Kritik einheimst, und trotzdem weiter macht, der könnte echtes Potential besitzen. Aber all das klappt nicht, wenn nicht auch auf diese gehört wird. Nastrandir scheinen sich die vielen miserablen Kritiken zu ihrem ersten Album Zwischen Horizonten zu Herzen genommen zu haben. Auf dem am 31.Juli des Jahres erschienen Prayer to Earth beweisen die sechs Holsteiner, dass  sie mehr drauf haben, als bisher gezeigt.

Read More »

Dies Ater – Odium’s Spring (Review und Kritik)

„Hail old times!“ Ein Krachen, ein sägendes Riff und los gehts mit Double Bass und hirnzersägendem Black’n Roll knallhart in den zuckenden Schädel. Die Augen werden glasig, Blutungen im inneren des Kopfes zerfetzen das weit verzweigte Synapsengewebe, der Blick wird hohl, unendliche Glückseligkeit zerstört die letzten kleinen Aufflackerungen von Leben. Blut läuft schaumig aus der Nase, während Blast-Salven langsam die inneren Organe zerschneiden. Und wenn man dachte, mehr kann einem nicht widerfahren, zerstückelt ein noch schnellerer …

Read More »

The Vyllies – Sacred Games (Review und Kritik)

Es wird Zeit für eine kleine Geschichtsstunde, denn im nachfolgenden möchte ich Euch von den Vyllies erzählen: das Gründungsjahr wird auf das Jahr 1983 datiert und somit waren die drei Künstlerinnen aus dem französischsprachigen Teil der Schweiz wohl weltweit die erste „Heavenly Voices“ Band, wenn man diesen (gerade in den 90ern) überstrapazierten Begriff verwenden möchte. 1987 erschien nach diversen Vinyl-EPs die zweite LP „Sacred Games“ – ein Album, welches seiner Zeit weit voraus war und, in der …

Read More »

DRUGZONE – Digital Screams (Review und Kritik)

DrugZone – das ist rockiger Industrial-Electro aus Ungarn. In den Jahren 2003 und 2004 fanden sich die fünf Musiker und Freunde um das Künstlerpaar „Linda Daemon“ (Linda Muratone, Vocals) und Tomy Muratone (Guitar) zusammen. Tomys älterer Bruder Attila (Guitar, Electronics), DJ Dio (Electronics), Marcell (Drums) und Johnny Ian (Bass) komplettieren die Reihen der Band. Inspiriert durch den umstrittenen Film Natural Born Killers kam der Bandname DrugZone zu stande. Im November 2004 begann man an den ersten sechs Werken zu arbeiten, im selben Jahr als Demo-CD Let Our Music Be Your Drug released – aber es sollte noch bis 2007 dauern, ehe das erste Album als Demo auf Karmatronic Records mit 4 neuen Songs veröffentlicht werden sollte: Digital Screams.

Read More »

Samsas Traum – Heiliges Herz – Das Schwert deiner Sonne (Review und Kritik)

Im Jahre 1997 zog ein junger Musikstudent namens Alexander Kaschte aus, den deutschen Musik-Untergrund zu erobern. Zu diesem Zwecke gründete er in jenem schicksalhaften Jahr sein Musikprojekt „Samsas Traum“ – benannt nach dem Protagonisten einer bekannten Erzählung Franz Kafkas – und begann im dunklen Kämmerlein, mit biblischen Geschichten garnierten Schwarzmetall auszuhecken. Dieses geschäftige Treiben resultierte im Jahr 1999 in „Die Liebe Gottes“, seinem ersten kompletten Album, mit dem Herr Kaschte bereits erste Anhänger gewann. Doch er …

Read More »