Rezensionen

DoNotDream – Withered Rose (Review und Kritik)

Es ist wieder soweit, DoNotDream bringen ihren neusten Silberling auf den Markt. Sicher haben einige von Euch dieselbe Frage, wie ich anfangs: Wer sind DoNotDream? Kurz gesagt, eine 2001 entstandene Achtköpfige Gothic Metal Band aus Oldenburg/Niedersachsen. Aber was sind schon Daten. Lasst uns lieber eine kleine Reise zu den musikalischen Fakten unternehmen. Und hierzu möchte ich euch das zweite Album der Band vorstellen: „Withered Rose„.

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Beltane – Shadowplay Desolate (Review und Kritik)

Neuseeland. Ein Land voll wunderbarer grüner Landschaften, voll schroffer Berge und Küstentäler. Ein Land, wie gemalt für Dollarträchtige Hollywood-Fantasy Streifen. Dass es in Neuseeland aber auch Black Metal Bands gibt ist mir neu, und dass gerade Beltane es sind, die meinen Horizont erweitern, mag ich nicht unbedingt als so positiv ersehen, wie der folgende Abriss zeigt.

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Forest Stream – The Crown Of Winter (Review und Kritik)

Habt ihr euch schon einmal in einer Musik so geborgen und gut aufgehoben gefühlt, dass ihr sie nie wieder aus eurem CD-Player verbannen wolltet? Wurdet ihr von Musik jemals so mitgerissen, aufgewühlt, betöhrt, runtergezogen und aufgebaut, dass ihr euch nichts lieber wünschen würdet, als dass diese eine Stunde sich immer und immer wieder wiederholen mag? Zuletzt erging es mir so mit Pantheists letztem Überwerk, doch „The Crown Of Winter“ der russischen Black/Gothic/Doom Metal Band Forest Stream …

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Centhron – Roter Stern (Review und Kritik)

Schon vorab erregte das nun mehr dritte Album von Mastermind Elmar Schmidt (Gesang, Programmierung, Samples, Synthesizer), Melly Thies (Gesang, Management), Stefan Thies (Bass), Anette Schmidt (Keyboard, Synthesizer) und Jörg Herrmann (Programmierung, Samples) reichlich Aufsehen. Die angeblich fragwürdigen Inhalte, insbesondere mit politischem Bezug, bewegten das beauftragte Presswerk dazu, die Produktion zunächst zu verweigern. Seit dem 29. Mai 2009 ist das einstündige akustische Bollwerk, bestehend aus 13 angenehm produzierten Tracks, dennoch im Handel erhältlich. Der Titel „Roter Stern“ ist keinesfalls willkürlich gewählt. Rot – die Farbe des Kommunismus, rot – die Farbe der RAF (Rote Armee Fraktion). Im Orkus-Interview der Ausgabe 6/2009 liest man auf Seite 35 folgende Worte: „Es geht um die Gefühlswelt, die die RAF hinterlassen hat – oder wenigstens haben könnte in meiner Fiktion.“ (Elmar Schmidt im Orkus Magazin Nr. 6 – Juni 2009, Seite 35) Mit diesen Worten im Hinterkopf war ich für euch auf akustischer Expedition.

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Moonchild – Nichts ist für immer (Review und Kritik)

Die deutsch-italienische Band, um Frontfrau „Susan d’Iavollo“ musiziert nun schon seit 1988, bereits mit dem ersten Album „Shed No Tear“ konnten sich Moonchild in der Gothic-Szene einen Namen machen, so landete das Titelstück und der Song „Faces“ auf diversen Compilations dieses Genres. Standen die ersten drei Alben der Formation noch ganz in der Tradition des klassischen Gothic Rock, wie ihn Siouxsie & The Banshees, Fields of the Nephilim oder Garden of Delight spielten, so änderte sich …

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Pantheon I – Worlds I Create (Review und Kritik)

Die Norweger Pantheon I kann man getrost als All-Star Projekt der skandinavischen Black Metal Szene bezeichnen. Besteht die Band doch aus Mitgliedern von einigen der wohl größten Namen im Geschäft die u. a. in Gruppen wie Sarkom, Koldbrann und 1349 mitwirken. Was für bessere Referenzen kann ein Album schon vorweisen? Die dritte Full lenght Platte "Worlds I Create" der düsteren Norweger hat dementsprechend eine große Last an Hoffnungen zu tragen.

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Sorgsvart – Vikingtid Og AnArki (Review und Kritik)

Nein, ich werde ganz bestimmt nicht zum absoluten Pagan Metal Verehrer werden, denn dafür gibt es einfach zu viele Nachahmer, deren musikalischer Lebensinhalt einzig und allein aus dem Kopieren schon tausend Male da gewesener Inhalte besteht. Die in manchen Fällen durchaus zweifelhaft zu betrachtende Heiden-Verehrung tut ihr übriges dazu. Zum Glück gibt es aber doch immer wieder Perlen im unendlichen Wust skandinavischer Bands zu entdecken und gerade das Einmannprojekt Sorgsvart besticht durch Originalität und songwriterischer Größe.

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V.A. – United Vol. II (Review und Kritik)

Das Label Noitekk steht schon seit längerem für eine hohe Qualität im Harsh-Electro-Bereich. Namen wie Tactical Sect, FGFC820 oder Life Cried zählen schließlich mit zu den wenigen Bands, die dem derzeit vollkommen von Kopisten überfluteten Industrial wieder ein wenig Originalität zurückgeben könnten, da sie es tatsächlich schaffen, der Soft- und Hardware Seele zu entlocken und trotzdem wunderbar tanzbar sind.

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Drag Me to Hell – Film (Kritik und Review)

Mit Drag Me to Hell kehrt Regisseur und Drehbuchautor Sam Raimi nach 17 Jahren Abstinenz zu seinen Wurzeln, dem Horrorgenre, zurück. Hier hatte er mit der Evil-Dead-Trilogie Kultstatus erlangt, während er in den letzten Jahren zwar solide, meist aber wenig bemerkenswerte Filme, teils mit Blockbuster-Status wie etwa die Spiderman-Trilogie, produzierte. Horror-Fans durften also gespannt sein und erste Filmkritiken nach der Aufführung in Cannes klangen schon einmal sehr viel versprechend.

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Die Weisse Rose – A Martyrium of White Roses (Review und Kritik)

Okay, okay. Disclaimer für Idioten, die bei Neofolk immer direkt „Nazi!“ schreien – Das „Neo“ vor dem „Folk“ steht NICHT für Neonazis. Vielmehr dafür, dass es sich um eine recht neue Kunst und Spielart der Folkmusik handelt. Und auch die Samples machen in dem Kontext, in dem Die Weisse Rose sie in die Songs einbauen, Sinn – Sie verstehen ihre  Lieder als „Audiodokumentationen“ und sind damit in etwa so rechts wie das Nachtprogramm auf PHOENIX. Es …

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