Eisbrecher

Dark Storm Festival 2009 – Festivalbericht

Eisbrecher

Am 25.12.2009 fand zum 13. Mal das Dark Storm Festival in Chemnitz statt. Fans aus allen Teilen Deutschlands reisten an um ein besonderes Weihnachtsfest mit ihren Idolen zu feiern. Hierbei gab es als Kontrast zu der Gans vom Vorabend nun einen musikalischen Hochgenuss zu erleben.

Der Einlass begann um 16:30 – damit etwas später als vorgesehen – aber die Fans waren voller Vorfreude und sahen dies dem Veranstalter nach.

Wie schon vorher angekündigt erstreckte sich das Festival über alle Räumlichkeiten der Stadthalle. Im Eingangsbereich befanden sich die Merchandise-Stände der einzelnen Bands – angefangen bei Project Pitchfork über Agonoize bis hin zu Eisbrecher und Front 242. Auch Accessoires wie Schweißerbrillen, Atemmasken oder auch Schwerter (für die Mittelalter-Fans) fehlten nicht.

Die Garderobe konnte im Kellergeschoß für 1 Euro abgegeben werden. Raucherecken gab es verteilt auf der ganzen Fläche – man musste also nicht in die Kälte hinaus. Die Preise für Getränke lagen mit 2,50 Euro im Rahmen des Möglichen. Egal was das Herz begehrte, von alkoholfreien Getränken bis hin zu Cocktails und heißem Met war alles im Angebot.

Da das Konzert auf 2 Floors parallel stattfand, kam es zu Überschneidungen bei den Auftritten. Die Wahl, welche Band man sich ansehen bzw. anhören wollte, fiel daher bisweilen schwer. Die Running Order bot hierbei allerdings eine gute Hilfe zur Orientierung, welche Band wann und wo spielte. Gegen Ende des Festivals wurde einem die Auswahl abgenommen, da sich die Auftritte nun nicht mehr übserschritten.

Den Auftakt des Festivals bildete die Chemnitzer Band Felsenreich mit Liedern von ihrer CD „Unschuld“. Sie versuchte zwar den Heimvorteil zu nutzen und die Fans bereits zu Beginn des Festivals anzuheizen und in Stimmung zu bringen, doch dies war meiner Meinung nach jedoch nicht sehr erfolgreich. Richtig Schwung kam (leider) erst bei den darauffolgenden Bands in die Massen.

Letzte Instanz spielten vorrangig die Lieder ihrer UnSchulds-Tour 2009, u.a. „Maskenball“. Diese kamen sehr gut beim Publikum an. Und auch das Bühnenfeuerwerk sorgte für Begeisterungsstürme unter den Fans.

Einen perfekten Auftritt lieferten Eisbrecher ab. Mit ihrem Lied „Kann denn Liebe Sünde sein“ begannen sie ein Feuerwerk an Gefühlen bei ihren Fans hervorzurufen. Die Stimmung im Publikum war regelrecht explosiv. Und auch die nachfolgenden Songs wie zum Beispiel „Angst“ oder „Schwarze Witwe“ ließen den Saal toben.

Trotz der zwischenzeitlichen Bühnenumbauten riss die Partystimmung bei den Feiernden nicht ab. Die Pausen boten eine gute Möglichkeit, eine Raucherpause einzulegen oder sich an dem bereits eingangs erwähnten umfangreichen Getränkeangebot zu bedienen und neue Energie für die nächste Partyrunde zu tanken.

Project Pitchfork

Project Pitchfork begeisterte mit einer guten Mischung aus ihrer nun schon fast 20jährigen Bandgeschichte. Spannungsgeladen von Anfang bis Ende ein Hörgenuss.

Chris L. von Agonoize machte seinem Ruf wieder alle Ehre. Seinen Weihnachtsengel brachte er gleich selbst mit und auch an kleinen Showeinlagen ließ er es nicht fehlen.

Auch ASP zeigten sich sehr motiviert. Sie begeisterten ihre Fans mit Liedern wie „Ich will brennen“ und sorgten damit für ausgelassene Partystimmung im ganzen Saal.

Den Höhepunkt des Abends bildete der Headliner Front 242 mit einer ausgefeilten Bühnenshow und ausgewählten Songs für alle Fans des EBM.

Wer nach den letzten Live-Klängen des Festivals noch keine Lust hatte nach Hause zu gehen, konnte auf der Aftershowparty am Südbahnhof weiterfeiern. Der Eintritt hier war frei – vorausgesetzt man hatte seine Eintrittskarte noch bei sich.

Fazit:

Auch in diesem Jahr konnten die Fans wieder ein rundum gelungenes Festival erleben und somit die Feiertage nicht nur mit Weihnachtsgans genießen.



Project Pitchfork


Agonoize


Agonoize


Spetsnaz


ASP

About >puregatory<

Ich bin ein Mensch für den Musik eine wichtige Rolle im Leben spielt.... wie heisst es so schön ... da wo Worte nicht mehr weiter wissen, setzt die Musik ein .. da ist was wahres dran. Ich schreibe gerne , lese, fotographiere. Schreibe selber Gedichte und Songtexte für diverse Künstler. Sich weiter zu entwickeln finde ich sehr wichtig , denn ich bin der Meinung still zu stehen macht einen auf Dauer krank. Wer irgendwelche Fragen an mich hat, kann mich gerne kontaktieren.

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Vielen Dank an Helge Roewer für das zur Verfügung stellen der bilder. http://www.hr-pictures.de/    

  • marfanmorgue

    ziemlich flacher und oberflächlicher bericht… ein wenig mehr detail hätte nicht geschadet.
    ps: letzte instanz‘ maskenball ist nicht vom neuen album bzw der tour dazu