Asp - Zaubererbruder - Der Krabat Liederzyklus (Ltd. Edition)

Der Zaubererbruder von Asp in den Charts

Asp - Zaubererbruder - Der Krabat Liederzyklus (Ltd. Edition)
Asp - Zaubererbruder - Der Krabat Liederzyklus (Ltd. Edition)

Nachdem nun die Bands Oomph!, Haggard, Eisbrecher, End of Green, Letzte Instanz und Corvus Corax in den letzten Wochen über Chart-Platzierungen berichtet haben, können sich auch Asp diesem anschließen. Auf Platz #13 der Media Control Charts können sich Asp mit Ihrem Album Zaubererbruder – Der Krabat-Liederzyklus erfreuen und gehen auf Hochkurs.

Am 03.10.2008 ist es soweit das die Akustik Tour von Asp in Dresden beginnt. Viele Konzerte sind bereits ausverkauft und es wird empfohlen sich schnell noch Karten zu besorgen.

Zaubererbruder Akustik Tour

03.10.2008 Dresden, Lukaskirche
04.10.2008 Erfurt, Stadtgarten
05.10.2008 Wuppertal, Filmtheater Rex
07.10.2008 Stuttgart, Congresszentrum/ Mozartsaal
08.10.2008 München, Muffathalle
09.10.2008 Mannheim, Alte Feuerwache
10.10.2008 Leipzig, Haus Auensee
11.10.2008 Bochum, Christuskirche
12.10.2008 Bochum, Christuskirche
13.10.2008 Offenbach, Capitol
14.10.2008 Erlangen, E-Werk
15.10.2008 Saarbrücken, Garage
16.10.2008 Hamburg, Markthalle
17.10.2008 Osnabrück, Haus der Jugend
18.10.2008 Berlin, Passionskirche

Quelle: Gordeon Music

About >puregatory<

Ich bin ein Mensch für den Musik eine wichtige Rolle im Leben spielt.... wie heisst es so schön ... da wo Worte nicht mehr weiter wissen, setzt die Musik ein .. da ist was wahres dran. Ich schreibe gerne , lese, fotographiere. Schreibe selber Gedichte und Songtexte für diverse Künstler. Sich weiter zu entwickeln finde ich sehr wichtig , denn ich bin der Meinung still zu stehen macht einen auf Dauer krank. Wer irgendwelche Fragen an mich hat, kann mich gerne kontaktieren.

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  • Schattenkind

    Der Liederzyklus ist ein Traum. Die ergreifende Geschichte Krabats wird durch die akustische Genialität ASP`s zu einem absoluten Hochgenuss. Durch die tolle Aufmachung mit den vielen Extras wird das Album zu einem Schatz

  • Gerhard

    Ich halte die CD für ein Meisterwerk und wie viele Meisterwerke für nicht wiederholbar.

    Ich kann mir eine Live-Interpretation nicht vorstellen.

    Sie lebt von der Kommunikation in den Duetten und diese werden nicht wiederholbar sein, weil sie eine tragende Rollen hatten.

    Ich habe sie mir mehrfach angehört und ich teile die Meinung, dass man sie als Gesamtwerk auffassen sollte.

    Die Geschichte geht jedoch nicht zurück auf einen Roman von Ottfried Preußler, sondern ist älteren Ursprungs und durch die Weitererzählung gewachsen und gereift.

    Wie alle Erzählungen erzählt sie auch von ihrem Verursacher.

    Er hatte wohl etwas verbrochen und wollte es damit erklären.

    Wikipedia beschreibt es ausführlicher und ASP nennt den Ursprung schon im ersten Lied:

    Krabat.

    Meiner Meinung nach, sollte man die Kirche immer im Dorf lassen. Da lebt auch der Pfarrer.

    Der Müller war wohl ein Müller und alle drum herum haben versucht, ihm sein Handwerk kaputt zu machen, weil sie neidisch auf seine Funktion waren. Er mahlte das Mehl, sie aßen das Brot. Sie waren abhängig. Der Müller auch: Von dem Bach und den Bauern. Aber es gab vielleicht nur einen Bach. Vielleicht gab es für den Müller keine Konkurrenz.

    Schon im ersten Lied wird darauf hingewiesen: Brot, Brot, Brot.

    Was man dreimal nennt, entspringt immer der Unwahrheit. Es ist ja gesagt. Warum dann wiederholen? Lediglich auf wiederholende Fragen antwortet man dreimal das Gleiche.

    Die Ursprungsform des Lebens setzt sich weiter fort,

    Der Junge versucht das Handwerk aufzubrechen, ohne selbst eines gelernt zu haben.

    Das gelingt ihm letztendlich nicht. Das Leben geht seinen Lauf. Der Müller ist alt und stirbt eines natürlichen Todes – in der Erzählung durch die Hand des Fremden.

    Er erlöst den alten Mann von seinem Lebensschicksal, dass aus harter Arbeit aufbaute.

    Alles deutet darauf hin, dass der Ersterzähler der Sage, eine Rufschädigung versucht hat, aber es gelang ihm nicht. Der Müller war von der Natur abhängig. Er lebte mit ihr im Einklang.

    Man kann keine Brunnen zum Versiegen bringen und das Wasser aus einem Moor kann keine Mühle betreiben. Es ist Sickerwasser.

    Alle Zaubererbrüder waren arm: Woher sollte der Müller das Geld bekommen für seine “Meistertätigkeit”?

    Er war ein Ziehvater. Kinderlos und ohne Ehe.

    Er hat es dafür getan, dass seine Jünger befreit werden, von ihren Zwängen. Und er natürlich auch. Man heilt immer andere in der Absicht, seine Heilkünste für sich auch auszubauen.

    Ich weiß, von was ich spreche, ich war früher Arzt und Heilpraktiker.

    Das konnte er aber nicht alleine. So etwas erzeugt immer Abhängigkeit. Dazu brauchte der den Fremden als Vermittler, der die Jünger zur Arbeit brachte (heruntergekommene Mühle abtragen, Moor entwässern, Familie gründen, … ) und er erlöste damit beide und verschwand in der Einsamkeit alleine singend. Er hatte damit seine Aufgabe erfüllt.

    Im weiteren Sinn: Ausübung einer Tätigkeit im Umherziehen.

    Ein Weltgeschehen.

    Der Fremde hatte alles. Sogar 12 Frauen und war sie satt. Sie hatten Angst vor seiner Entscheidung. Sie hatten ihn dazu getrieben. „Ängstlich 12 Frauen, Arm in Arm stehen,…)

    Er musste 12 Frauen bezahlen. Was will ein Mann mit 12 Frauen? Der Sexualtrieb läßt im Alter ja sowieso nach.

    Aber auch für die 12 Frauen hatte der Fremde seine Gründe. Hypersexualität als Problemlösung. Ging auch nicht.

    Alles, was der Müller nicht hatte. Der hatte nicht einmal eine Frau. Aber ein Dach über dem Kopf, dass er wohl über die Jahre bezahlen konnte. „Grundbesitz“

    Die beiden sprachen sich aus. Und teilten sich mit. Lange Zeit, vielleicht spielten sie auch nur Karten. Es war ja still. Dann waren sie beide sich ihres Irrsinns bewusst. Sie wurden sich handelseinig. Endlich mal zwei normale Menschen. Aus zwei verschiedenen Richtungen sich entwickelt und beide alt. Und vom Leben gereift.

    Der Müller verschwand. Nie gab es eine Leiche in der Geschichte. Aber eine Auflösung, die der Fremde in der Hand hielt: Keine Asche – Mehl.

    Also wirklich das Handwerk als Grundlage des Broterwerbs des Müllers und nicht seine Zauberei.

    Der Junge aber entwickelt sich anders. Er klaut dem Müller sein Buch und rechtfertigt es. Auch eine Ursache für die Erzählung durch den Ersterzähler? Hat er gestohlen?

    Kriminalität ist nach Freud ja oft eine Sublimation für sexuelle Unterdrückung. Wo waren denn die Frauen für die Jünger?

    Das Buch war doch wertlos. Der Akt des Stehlens sind doch sehr nach einem Racheakt aus.

    Das Beweismittel für die Kunst des Müllers ist und bleibt das Mehl. Das hat Bestand.

    Die Sage ist ein Hinweis darauf, dass es notwendig ist, einen Beruf zu erlernen und das erlernte für seinen Broterwerb zu nutzen. Und dann die Ehe, denn die Kinder brauchen Brot.

    Die Familie steht unter dem Schutz des Staates. In den Menschenrechten findet man das auch.

    Die Basis ist eine Geschichte aus dem 17. Jahrhundert.

    Die Menschenrechte sind aus dem Jahre 1948.

    Sie sind die Essenz einer Entwicklung aus menschlichen Grundbedürfnissen heraus.

    Otfried Preußler kann sich diesen Schuh nicht anziehen, so sehr ich ihn mag, er ist ein bißchen zu groß für ihn. Und es hat ihn für ihn ein Schuster erstellt oder irgendjemand, der Handwerk betreibt, aber mit Sicherheit kein Bücherschreiber.

    Ob man 10 Jahre an einem Buch schreiben muss, wage ich zu bezweifeln. Man könnte einerseits den Faden verlieren und auch Zweifel an der Ausführung haben.

    Ich weiß es nicht, ich war nicht dabei.

    Diese menschliche Grundbedürfnisse wollte der Erzähler auch mitteilen. Dabei gab er aber auch von seiner schwarzen Seite etwas preis. Er schrieb die Geschichte aus Not.

    Otfried Preußler auch?

    Wie immer im Leben, liegt die Wahrheit zwischen den Zeilen. Sie besteht aus beiden Seiten unserer Seele und wir suchen lebenslang die Mitte.

    Das aber ist alles nur geistig.

    Die Wahrheit ist, das Essen und Trinken notwendig ist und mit Zauberer nicht ersetzt werden kann. Ohne Essen, kein Bewußtsein. Mit leerem Magen kann man nicht denken, da denkt man nur ans Essen. Und mit Durst ans Trinken.

    Die Wahrheit ist, dass im Moment viele ihren Job verlieren und mit Musik ihn auch nicht mehr bekommen.

    Aber mit Hoffnung die Durststrecke überwinden können und mit Sozialhilfe oder sonst was. Ich brauche das nicht. Ich habe mein Scherflein im Trockenen und kann mir das ansehen und helfend eingreifen.

    Alexander Spreng hat da mit seiner ganzen Energie helfend eingegriffen.

    Das Leben in der Vergangenheit mündet immer in Verfolgungsgedanken, weil einfach in der Vergangenheit keine Änderung mehr möglich ist und die Vergangenheit, wir leben in einer christlichen Gesellschaft, geistig die Ursache für die Zukunft sein soll. Das ist Quatsch.

    Wenn uns ein Meteorit vom Himmel auf den Kopf fällt, dann hat das nichts mit unserem Handeln zu tun.

    Und unsere Zukunft hat etwas mit Vernunft zu tun und nicht mit der Schuld aus der Vergangenheit.

    1.Vieles was wir nach der kirchlichen Meinung verbrochen haben sollen, entpricht menschlichen Grundbedürfnissen und ist in den Menschenrechten und ihren Vorgängern verankert. Meist nicht strafbar oder nicht einmal verboten.
    2.Wenn, dann ist es längst verjährt, oder wir waren minderjährig und für unser Handeln nicht verantwortlich.
    3.Wir waren als Kind abhängig. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
    4.Die sogenannten lieben Eltern haben ihren Ärger über die unartigen Kinder meist unterdrückt und dann die Sublimation doch wieder den Kindern abgelassen. Zusammen mit dem Frust, dass das Unterdrücken nicht geht. Wohlstandsgesellschaft. Nachkriegsjahre, etc.
    5.Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter. Unsere Prägungszeit kann längst vorbei sein. Wir brauchen nicht mehr auf inneren Eltern zu hören.
    6.In dubio pro reo. Im Zweifel für den Angeklagten. Gnade wird immer vor Recht ergehen lassen. Das ist göttlichen Ursprungs.
    7.Wer eine Straftat begangen hat und sie nicht gesteht, der möchte lieber die Lynchjustiz des Volkes, die macht das. Das Volk, es klärt die verweigerte Aussage.
    8.Das Volk unterliegt dem Konkurrenzdenken. Es macht jeder für sich alleine seine Politik.
    9.Daraus entsteht dann der Blick nach hinten, ob da jemand hinter einem steht, wie die Eltern, die die Kinder in die Schule schickten. Mit einem Stups auf den Rücken. Das war schon zu viel.
    10.Und wenn da kein Körperkontakt war, sondern nur Worte, dann sind wir bei der Verfolgungsangst gelandet. Denn wir Hören nach allen Seiten und es ist bewiesen, dass Schizophrene zu viel hören. Sie hören nicht selektiv. Sondern die Umweltgeräusche versuchen sie zu interpretieren und daraus entsteht Angst.

    Alles ist endlich und Alexander Spreng interpretiert das außerordentlich gut.

    Man sollte einfach mal auf das Timbre in seiner Stimme hören. Egal wie verzerrt die Gitarre ist dabei Klingt. Wer mal im Studio gearbeitet hat, weiß, dass das danach erst rein gemischt wird, wie laut die Gitarre dann sein sein soll. Das machen andere.

    Man muss also nur mal reinhören. Das heilt jeden Verfolgungswahn und erzeugt dafür die Neurose des Sängers. Die übernimmt man.

    Aber schon einmal eine Verbesserung.

    Es ist Alexanders Meisterwerk, dass erkannt zu haben.

    Von der Natur des Lebens geprägt. Er ist ein sehr guter Sänger.

    Die Sage aber hinterließ bei ihm auch eine Prägung.

    Das hat auch Alexander Spreng während seiner Interpretation bemerkt. Sein süffisantes Lächeln verschwand und trotz des manchmal anstrengenden Rhythmus, wurde er zusehends ruhiger.

    Es ist sein Meisterwerk. Aber das Leben geht danach auch noch weiter. Deswegen endet die CD auch instrumental.

    Sein Text, sein Gesang – sein Leben spielt sich in diesem Zyklus ab.

    Aber es ist auch kein anderes als das anderer Menschen. Da taucht im letzten Lied noch einmal sein suffisantes Lächeln auf:

    “Die Menschen sind nicht gleich”, singt er dabei. Sein Timbre in der Stimme verrät sein Gefühl.

    Im letzten Lied kann er nichts mehr unterdrücken, die Lebensweisheit der Jahunderte hat ihn erwischt. Die Sage entstand weit vor seiner Geburt und wird noch sein, wenn es keine ASP mehr gibt.

    Sie braucht kein Outfit, keine Lightshow, kein Studio, kein Mikro und hat sich durchgesetzt. Man könnte sagen, von Mund zu Mund. Aber eigentlich Mund zu Ohr. Man hört immer das, was man auch zu hören vermag. (Goethe)

    Er hat zu seinem Gefühl gefunden, durch sein Werk. Der Müller hat gewonnen.

    Wie man immer an seiner Arbeit reift, wenn sie sinnvoll ist.

    Sinnvolle Arbeit erzeugt sinnvolles Leben.

    Alexander reift durch die Arbeit an dieser Sage. In seinen Duetten vor allem.

    Sein unterdrückter Ärger über seine Textfehler, die man auch im Cover lesen kann.

    Lisa merkt das zum Beispiel und sie singt nach Vorschrift. Er nicht. Er merkt das aber auch. Sie steht doch neben ihm. An ihrer Ausstrahlung.

    “Wolke(n)” in dem genannten Duett. Da findet Kommunikation statt.

    Sie wartet natürlich bei der Wiederholung der Melodie darauf, wie er auf seinen Fehler reagiert.

    Sie ist doch eine Frau und kein Mann. Er geht hart drüber hinweg und sie lacht schon kurz danach. Keine tiefsinnige Unterdrückung, eine tolle Frau.

    Man hätte es gemeinsam wiederholen sollen, nachdem man den Fehler korrigiert, der auch im Cover zu finden ist.

    Eric Fisch macht gleiches, wenn auch auf die männliche Art. Aber wesentlich schwerer zu erkennen

    Studioarbeit ist hart, ich weiß von was ich rede. Kein Fenster, keine frische Luft, keine Lüftung wegen der Geräusche. Da konezentriert man sich auf anderes. Auf die Noten, wenn man welche braucht, oder man sieht sich an und hört, hört, hört. Spielen und singen kann man hja schon, dass wird im Studion nicht geprobt. Sonst wäre man nicht da.

    Man hat den Text fehler gelassen, man hätte ihn digital rausschneiden können und jeder geht anders damit um. Vielleicht hat man ihn gar nicht bemerkt. Alexander und Lisa haben ihn bemerkt.

    Das Cover war schon gedruckt? Nicht mehr änderbar?

    Alles muss heutzutage schnell gehen, da werden keine Fehler zugelassen. Alles soll perfekt sein. Fehler werden gemacht, damit man daran reifen kann.

    Jeder geht anders damit um. Das ist menschliche Verschiedenheit.

    Aber auch das ist egal. Mit oder ohne Fehler. Wir atmen, singen, lieben, tanzen, arbeiten, weinen, lachen und sterben irgendwann einmal und hoffentlich in sanfter Hand und ohne Schmerz.

    Die letzte Strophe im Lied.

    Alexander Spreng Meisterwerk ist nicht wiederholbar und ich glänze vor Stolz darauf, dass ich mir dieses kaufen konnte. Von meinem Geld.

    Ich habe mir die CD kaufen dürfen, von dem Ertrag meiner harten Arbeit und es hat sich mehr als gelohnt.

    Aber noch mehr glänze ich über Lisa und ihre Größe. Ein Lied und das lässig ist aber auch einfacher als so einen ganzen Zyklus.

    Trotzdem: Mit der neuesten CD „Akoasma“ jedoch beschreitet er einen Weg, den ich nicht teilen kann. Männer zerstören um zu heilen und Frauen bauen auf. Das ist männliche und weibliche Energie.

    ASPs Ziel scheint der Verfolgungswahn zu sein. Er ist mental erschöpft und es geht nicht weiter. Durch die Bühne läßt sich das nicht lösen. Das besingt er auch:

    “Hab für mein Brot gesungen, so reich ich nun auch bin.“ Wer Geld hat, spricht nicht darüber.

    Das Letzte Lied ist die Essenz seiner Entwicklung durch die Sage. Das prägt auch den Sänger. Zieleinlauf!

    Es ist und bleibt ein nicht wiederholbares Meisterwerk. Prägend für den Sänger und den Zuhörer.

    So was ist nicht zu toppen. Wer einmal eine Meisterprüfung gemacht hat, weiß das.

    Aber der Ursprung dieser Weisheit liegt Jahrhunderte zrück und ist nicht aus der Inspiration des Interpretaten entstanden, sondern durch geistiges Plagiat im Sinne einer Nacherzählung (Strukturübernahme).

    Hat Otfried Preußler deswegen solange darüber gehadert. Aber er wird es sicherlich nicht persönlich vortragen wollen. Und wenn, er ist Kinderbuchautor und hat andere Absichten.

    Die Eltern sollen den Kindern vorlesen! Ihre Stimme soll gehört werden. Das prägt Eltern und Kinder auf die Lebensweisheit des Müllers.

    Das kann ich voll aktzeptieren. Das hat Otfried Preußler gut aufgefasst.

    Das zieht in die Vergangenheit zurück und zwar beide. Den vorlesenden Elternteil, meisten die Mütter und die Kinder oder wenn nur ein Kind, dann eines.

    Diesen Gedanken auf der Bühne wiederholen zu wollen – oder daran auch nur anknüpfen zu wollen und damit auf der Bühne etwas demonstrieren zu wollen, eventuell noch mit einer Show verknüpft, ist Größenwahn und der führt letztendlich zu Verfolgungsangst.

    Beides gehört zusammen. Das ist letztendlich keine Krankheit, sondern die Folge eines zu hohen Anspruches. Woher das kommt, sei mal dahingestellt. Meist aus dem was Alexander Spreng in seinem Text schon beschreibt.

    Das reale Leben befindet sich zwischen Himmel und Erde.

    Mit den Füßen auf dem Boden.

    Ich habe mir natürlich Alexanders Neurose rein gezogen, weil ich sehr auf diese CD gehört haben. Ich wollte daraus lernen und meine eigene Vergangenheit erkennen.

    Das hat wunderbar funktioniert.

    Mehr wird aber nicht erzählt, wie man das dann wieder los bekommt.

    „Denn alles wird er (der Meister) doch nie lehren“, („Abschied“)

    Dann war ein ein guter Meister, denn er hat erst einmal an sich überprüft, was er lehren will.

    Das ist besser als mein Medizinstudium. Da habe ich Sachen gelernt, die ich mit Sicherheit an mir nicht machen lassen werde.

    Danke für Alles, liebster Alexander Spreng alias ASP