Ensoph - Rey Mundi X-Ile

Ensoph – Rex Mundi X-Ile (Review und Kritik)

Ensoph - Rex Mundi X-Ile
Ensoph - Rex Mundi X-Ile

3 Jahre ist es her, dass die italienische Band Ensoph auf sich aufmerksam machte. Und zwar mit „Project X-Katon“. Doch in wenigen Tagen, am 16. Februar, kommt nach langer Wartezeit das vierte Studio-Album mit dem Titel „Rex Mundi X-Ile“ auf den Markt.


12 Songs werden darauf enthalten sein. Die Band, die 1997 gegründet wurde und sich nach eigenen Angaben als Band des Genres Goth Industrial Extreme Metal sieht, macht damit wieder auf sich aufmerksam. Und zwar mit einer Mixtur aus elektronischen Klängen und hartem Metal. Erinnern beim ersten Hören ein wenig an die Band ADAM, die vor allem durch ihre gemeinsame Tour mit Blutengel vielen etwas sagen wird.

Amazon - SchattenschleierN-Ikonoclast, Xraphæl, KKTZ, Next-X@nctum und Xenos versuchen auf diesem Album eine Gratwanderung. Wenn diese gelingt, dann kann man 2 unterschiedliche Parteien glücklich stimmen.
Das Album beginnt ein wenig ruhig. Nun denn. Sagen wir: Ruhiger als der Rest. „Evil Has Found A New Servant“ stimmt erst einmal ein. Und das auch durchaus stilsicher. „Dance High & Shine, Shiva!“ geht dann schon ein wenig mehr in die Vollen und verdeutlicht, worum es auf dem Album gehen wird. Um metallische Klänge, die auf elektronische Klänge treffen. Hinzu kommt eine Stimme, die man gar nicht versteht, weil total verzehrt und durchgängig am schreien. So, wie man es halt durchaus aus beiden Genres kennt. Und das zieht sich dann durch das gesamte Album. Wobei insgesamt ein größerer Akzent auf den metallischen Bereich gelegt wird.

Die Konstellation, dass man eine Gratwanderung zwischen 2 Genres versucht hat bzw. immer versucht, verspricht eigentlich Abwechslung. Aber dem ist eigentlich nicht so. Die Songs hören sich durch die Bank sehr ähnlich an. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Da wäre zum Beispiel „In Cinere Et Cilicio“ zu nennen, dass etwas ruhiger ist und damit aus den übrigen Songs ein wenig herausfällt. Und das ist ein großes Plus für das Album. Da kommt so etwas wie minimale Vielfalt zum Vorschein.
Für Fans von solchen „Cross-Projekten“ zwischen Genres und für alle, die zum Beispiel ADAM oder Centhron, durchaus interessant.

Erwähnenswert ist ebenfalls noch, dass sich auch ein Cover auf das Album verirrt hat. Und zwar „Would?“ von Alice In Chains. Dieser Song hat auch gänzlich überzeugt und macht Spaß.


Lordy
Lordy

Fazit:
Für mich war diese Band und das Album eine Herausforderung. Als jemand, der überwiegend im Elektronischen beheimatet ist, konnte mich die Band nicht überzeugen. Da gibt es einfach zu viel Konkurrenz, die „besser“ bei mir ankommt. Daher ist mein Urteil auch nicht so gut. Ich habe etwas anderes erwartet gehabt. Ich hatte eine Gratwanderung erwartet, die alle zufriedenstellen kann. Mich konnte sie aber nicht zufriedenstellen. Für mich hörten sich viele Songs gleich an. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Lust am Hören sehr schnell vorbeiging. Allein das Cover von Alice In Chains und der „Ausrutscher“ „In Cinere Et Cilicio“ lassen das Album für mich nicht gänzlich schlecht wirken.
Und somit gebe ich dem Album am Ende 4 von 10 Punkten. Leute, die sich mehr dem Genre Metal verschrieben haben, werden diese Punktvergabe nicht verstehen, da sie sicherlich mehr Punkte verteilen würden. Aber so ist das nun einmal.


Dennis "Bieberpelz" Knoll
Dennis "Bieberpelz" Knoll

2te Meinung:
Als Freund von Psychlone Nine, Centhron und ADAM, sowie dem Metal Genres, ist man bei Ensoph sicherlich nicht verkehrt. So war auch mein Interesse schon beim Anschauen der Scheibe geweckt, denn der optische Vergleich zu ADAM und Psychlone Nine ist beachtlich. Und nicht nur optisch erinnert es ein wenig an ADAM und Psychline Nine, so klingt auch der Sound an vielen Stellen ähnlich. Gesanglich überladen (wie bei Psychline Nine), elektronische Beats gepaart mit E-Gitarren und oft feine Melodien (wo wir bei ADAM sind). Ensoph machen hier ganz deutlich das sie Ihr eigenes Ding durchziehen und das merkt man.

Für Leute, die auf experimentierfreudigen Elektro mit schreienden Vocals stehen oder ADAM, Psychlone Nine und Centhron mögen, ist Ensoph auf jeden Fall einen Kauf wert. Ich gebe dem ganzen 6,5 von 10 möglichen Punkten und werde sicherlich nicht das letzte mal von Ihnen gehört haben.



4 / 10
4 / 10

Anspieltipps:
Evil Has Found A New Servant
In Cinere Et Cilicio
Would?


Release:
16. Februar 2009

Band-Seite bei MySpace


Tracklist:

  1. Evil Has Found A New Servant
  2. Dance High & Shine, Shiva!
  3. Shame On You!
  4. Splendour And Majesty
  5. In Cinere Et Cilicio
  6. The Whore And The Ascetist
  7. Thir(S)Ty Pieces Of Silver
  8. …And I Hear A Voice
  9. 9XS
  10. Disciplina Arcani (Un Canto Per l’Esilio)
  11. Come In Uno Specchio
  12. Would?

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