Equilibrium - Sagas

Equilibrium – Sagas (Review)

Equilibrium - Sagas

Nach ganzen 3 Jahren erschien nun die allerneuste Scheibe „Sagas“ der Deutschen Pagan Metal Band. Nach mehreren Auftritten und Label wechsel zu Nuclear Blast, durfte man gespannt sein ob sich im Hause Equilibrium etwas verändert hatte.

Es blieb auch zu hoffen das sich der Style nicht verändert hatte, nachdem sich an einer Position etwas geändert hatte. Drummer Julius Koblitzek verließ die Band und neu kam Manu Di Camillo an die Teller.

Der Prolog stimmt einen schon vielversprechend auf das ein, was einem auf der neuen Scheibe so alles erwartet. Ein Mix aus schneller und Harmonischer Musik, Die einen sehr schnell zum mitwackeln verleitet.
Die ersten Lieder „Wurzelbert“ und „Blut im Auge“ scheinen diejenigen zu sein, die auch auf Auftritten sehr gut verwendet werden können um das Publikum richtig einzuheizen.

Faszinierend ist auch das Gitarren Solo im Lied „Snüffel“, welches ein bisschen an einen Alten Rock klassiker erinnert, welches der Stimmung aber mit Sicherheit keinen Abklang verleitet. Das erste Harmonische Stück ohne großen Gesang bietet das Lied „Heiderauche“, folglich geht es in dieser Richtung nachfolgend erst ein mal weiter. Was garantiert nicht schlecht ist, sondern eher einen harmonischen Ausklang bietet.

Es scheint so, dass der Frontsänger seine Stimme nochmal um einiges verbessert hat, um den schnelleren Texten und Riffs folgen zu können. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum „Turis Fratyr“ scheinen die Lieder um einiges schneller und überdachter.

Während den 80 Minuten, die das Album lang ist, haben die Deutschen dafür gesorgt, dass das Album nicht langweilig wird und mit der Reihenfolge einen ordentlichen Mix bietet. Im großen und ganzen ist das Album ein gelungener Nachfolger und bietet den Zuhörern einige sehr gute neue Kompositionen.

Tracklist:

1. Prolog auf Erden
2. Wurzelbert
3. Blut im Auge
4. Unbesiegt
5. Verrat
6. Snüffel
7. Heimwärts
8. Heiderauche
9. Die Weide und der Fluß
10. Des Sängers Fluch
11. Ruf in den Wind
12. Dämmerung
13. Mana

Release: 27.06.2008

Anspieltips:

– Wurzelbert
– Unbesiegt
– Ruf in den Wind

Homepage: www.equilibrium-metal.de

About Deathfire

Check Also

Stone Sour besser denn je: Hydrograd

Vor 25 Jahren hat Slipknot Frontmann Corey Taylor Stone Sour gegründet. Auch wenn es eine …

  • Jan

    Unglaublich gute Musik…
    Schönes Album: 10/10
    Kann ich nur weiterempfehlen

  • mysTray

    Schade das in dem Review so wenig (gar nicht) auf die eigentlichen Veränderungen eingegangen wird.

    Sicher kein schlechtes Album, auch wenn es stellenweise sehr an Tropeninseln und Peter Pan erinnnert. Es hat wirklich starke Songs ist aber in keinster weise so durchgehend Genial wie das Debüt.

  • Sichelmond

    Ein wirklich schönes Album
    Wunderschöne Melodien!!!!