Es ziehen dunkle Wolken auf – Das M’era Luna unter düsteren Vorzeichen

Seit dem WGT in Leipzig häufen sich die Meldungen im Internet, dass es auf dem diesjährigen M’era Luna Festival nur möglich ist mit einem RFID (Radio-Frequency Identification) Chip möglich sein soll, sein Bier und seine Klamotten zu bezahlen. Dieser Chip soll bereits im Festivalarmband integriert sein und somit ein Verlieren unmöglich machen.

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Bei diesem Chip gibt es lediglich zwei Varianten, um ihn mit Bargeld aufzuladen. Entweder man gibt seine gesamten Bankdaten dem Veranstalter oder es läuft über ein Pre-Paid-Verfahren, d.h. man bucht einen bestimmten Eurobetrag auf das Band. Diese Chips gelten weder als besonders zuverlässig noch als besonders sicher. Die Nachteile liegen hier klar auf der Hand: Durch bestimmte Lesegeräte könnte sich ein Unbefugter Dritter Zugriff auf eure Daten verschaffen und ohne euer Bemerken, Geld von dem Chip transferieren. Ganz abgesehen von der Möglichkeit, dass man eure Laufwege ohne Probleme nachvollziehen kann. Der verhältnismäßige kleine Vorteil wäre, dass man kein Bargeld bei sich tragen müsste. Wobei in diesem Fall die Zweifel an dieser Technik die Oberhand behalten. Wir waren bemüht, den Veranstalter für ein Statement zu erreichen, leider haben wir keine Antwort bekommen. Ob nun Etwas an diesem Gerücht dran ist oder nicht, kann man nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, aber uns interessiert eure Meinung. Was würdet ihr von einem solchen RFID-Chip beim M’era Luna halten?

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