Eternal Tears of Sorrow – Children of the Dark Waters (Review und Kritik)

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Eternal Tears of Sorrow - Children of the Dark Waters

Sorgten auf früheren Werken der finnischen Melodic-Deather „Eternal Tears of Sorrow“ noch rein die Gitarren für eine melodische und abwechslungsreiche Stimmung, so zu hören auf den Alben „Sinner`s Serenade“ oder „Vilda Mánnu“, so wurden diese im laufe der Jahre immer mehr von atmosphärischen fast orchestralen Keyboard – Klängen zu einer Einheit verbunden.

Stimmlich bewegte sich der Sänger Altti Veteläinen dabei stets zwischen Black/Death-Metal Gesang, der sehr gut mit der Stimmung der Songs harmonierte. 2001 legten die Finnen mit dem Album „A Virgin and a Whore“ noch einen drauf und man bemerkte schnell das die Band sich immer mehr perfektioniert, auch hörte man Einflüsse wie „Cradle of Filth“ oder den früheren „Arcturus“ heraus die mit ähnlichen Strukturen arbeiten.

Für Spannung sorgte die Nachricht nun, dass sich ein weiteres Werk auf dem Weg befindet, und unter dem Namen „Children of the Dark Waters“ am 22.05.09 über Massacre-Records veröffentlicht wird, so arbeite ich mich nun voller Neugierde durch das Promo Material.

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Eingeläutet wird das neue Album von dem Song „Angelheart, Ravenheart“ was von einem kurzen unheilvollen Intro in einen aussagekräftigen melodischen Track führt, schon nach kurzem hören taucht man tief in die Klangwelten von Eternal Tears of Sorrow ein und genießt einfach nur den Flug über diese harmonischen Wellen. Mit einer leichten Pianomelodie gelangt man auch schon zum zweiten Track „Baptized by the Blood of Angels“ und erneut reißt es einen mit und man ist sofort begeistert von der dichten Sounddecke die einen umgibt. In „Tears of Autumn Rain“ dem dritten Track kommt auch klarer Backround Gesang zum Einsatz, der diesen Midtempo-Song sehr gut abrundet, und in „Summon the Wild“ wird man zur Mitte des Songs mit fast schon Balladenhaften klängen überrascht, die sich aber nach kurzer Zeit in ein kraftvolles Ende steigern.


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Eternal Tears of Sorrow

An Abwechselung fehlt es hier wirklich nicht so ist auch die Ballade zur Albummitte „Sea of Whispers“ eine Klasse für sich und regt mit ihrer melodischen Stimmung zum Nachdenken ein, bevor es mit „Midnight Bird“ wieder in härtere Gefilde geht, zum Track „Diary of Demonic Dreams“ ändert sich erneut der Gesang und erinnert ein wenig an die Stimmlage von der Power Metal Band „Halloween“ was durchaus nicht als störend empfunden wird sondern nur wieder von Kreativität zeugt, auch hier wurde in der Mitte des Songs mit Chorgesang gearbeitet und die Stimme variiert später wieder in tiefere Bereiche. Nach der ersten Minute des Tracks „When the Darkest Night Falls“ habe ich das kurze Gefühl, dass der Rhythmus des Schlagzeuges nicht ganz mit dem Takt der Riffs übereinstimmt, das wäre aber nur ein kleiner Kritikpunkt, der nicht weiter ins Gewicht fallen soll. Auch im Song „Nocturne Thule“, wird sehr mit dem Gesang experimentiert, und einem wird klar wie viel verschiedene Einflüsse auf diesem Album enthalten sind.

 

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Seelenfänger

Fazit:
Ein hervorragendes Werk, mit einer Vielfältigkeit an Einflüssen der verschiedensten Genres, auch technisch spielen Eternal Tears of Sorrow ganz weit vorne mit, interessant finde ich auch das Gesangsspiel des Sängers, die melodischen Arrangements sind erstklassig, es ist auch darauf geachtet worden das sich jeder Song ein wenig vom anderen abhebt und seine eigenen kleinen Höhepunkte vorweisen kann, zusammenfassend kann ich das Album nur empfehlen.




Tracklist:

  1. Angelheart, Ravenheart (Act II: Children of the Dark Waters)
  2. Baptized by the Blood of Angels
  3. Tears of Autumn Rain
  4. Summon the Wild
  5. Sea of Whispers
  6. Midnight Bird
  7. Diary of Demonic Dreams
  8. When the Darkest Night Falls
  9. Nocturne Thule
  10. Sea of Whispers (Akustik Version) als Bonus Track


(10/10)
(10/10)

Anspieltipps:

> Tears of Autumn Rain
> Sea of Whispers
> Midnight Bird
> Nocturne Thule

Erscheinungstermin:

22.05.09


Eternal Tears of Sorrow Homepage

Eternal Tears of Sorrow bei MySpace

About Seelenfaenger

Bin 33 Jahre alt,verheiratet und komme aus Bochum. Ich bin ein Musikbegeisterter Mensch und gehe gerne auf Konzerte,eine meiner weiteren Leidenschaften sind gute Fime und das Hobbymäßige arbeiten mit Photoshop.

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