Forgotten Treasures VII – Vintersorg

VVintersorgintersorg ist eine schwedische Folk- und  Prograssive-Metal-Band, die 1994, damals noch unter dem Namen Vargatron (‚Wolfsthron‘), gegründet wurde. Nach mehreren Besetzungswechseln war 1996 Andreas Hedlund schließlich alleiniges Mitglied von Vargatron und beschloss, das Projekt in Vintersorg umzubenennen. Der Name Vintersorg stammt von einer Figur aus dem Buch Isfolket (‚Das Eisvolk‘) von Margit Sandemo

in dem Vintersorg (grob übersetzt ‚Wintertrauer‘) der Sohn eines Heidenhäuptlings ist. Die Musik hat sich im Laufe der Jahre verändert, ist aber am Ehesten dem Folk-Metal zuzuordnen.

Mein erster Kontakt mit dieser Band war 2007, als sie schon das sechste Album veröffentlicht hatten. Ich allerdings kam in den Genuss des Debütalbums „Till Fjälls“ von 1998, welches ich auch persönlich bisher am besten finde. Es enthält noch sehr viele Melo-Death-Elemente. Der Stil wurde aber im Laufe der Zeit immer progressiver, was der Qualität der Musik keineswegs abträglich ist, aber mein Geschmack liegt da mehr bei Vinteersorgs „Oldies“^^

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„Till Fjälls“ und der Nachfolger „Ödemarkens Son“ enthielten noch größtenteils schwedischsprachige Texte, die sich um die Natur und Mythologie drehten, danach dominierten Englisch (mit Ausnahme des 2007 veröffentlichten Albums „Solens Rötter“) und Inhalte über den Kosmos. Auf den ersten beiden Alben gab es auch noch Passagen, die von der Gastsängerin Cia Hedmark clean vorgetragen wurden.

Andreas Hedlung beherrscht sowohl den gutturalen als auch den cleanen Gesang vortrefflich und spielt live auch Gitarre. Die alten Sachen sind von melodischen Gitarrenriffs geprägt, die von Keyboard-Flächen lediglich begleitet werden, während auf den neuen, progressiveren Alben wesentlich keyboardlastigere Songs vertreten sind und Hedlund sich mehr auf den cleanen Gesang konzentriert.

Das Video oben enthält mein absolutes Lieblingslied von Vintersorg „För Kung Och Fosterland“, das Video unten ist ein Beispiel für den neuen, progressiven Weg der Band vom letzten Album „Orkan“ (2012).

 

About Mustaveri

Alter: 28 Beruf: Übersetzerin (freiberuflich) Lieblingmusik: Metal (Death, Dark, Black, Thrash, Symphonic, Gothic) Hobbys: Musik, Sport, Schreiben, Kunst, Kochen

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