Goldene, eisige und Unzüchtige Zeiten im Palladium in Köln

Konzerte -Sie sind das Erlebnis, das Highlight, einfach der Moment schlecht hin. Vom ersten Augenblick an, in dem man in das Auto steigt, bis hin zu der Sekunde wo man einem zufriedenen Gefühl bei einer der großen Fast-Food-Ketten landet, bevor man endgültig nach Hause fährt. Selbst wenn es Stunden dauerte bis man endlich ins Palladium kam, war es eine große Vorfreude zu warten. Schließlich kamen nach und nach, neue und bekannte Gesichter hinzu mit denen sich die Wartezeit verkürzen ließ.

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Endlich war es dann soweit: Der Einlass zum Konzert von Eisbrecher, Unzucht und One I Cinema. Jeder Besucher bekam eine Dankeschön-Single („Wir sind Gold“) von Eisbrecher geschenkt. Diese wird jeder Besucher bekommen, der während ihrer Tour „Volle Kraft voraus“ zu einem Konzert kommt. Dieses Schmankerl kam natürlich super gut beiden Fans an und man freute sich nur noch mehr auf die nächsten Stunden voller eiskalter, unzüchtiger und stilvoller Musik. Eben auch das Ambiente der Halle ließ die Erwartungen steigen. Das Palladium fasst circa 5000 Leute und die Bands durften mit Stolz behaupten, dass sie diese Kapazität bis auf nur wenige Zentimeter füllten. Die restlichen Minuten bis zum Beginn vergangen wie im Flug. Man merkte, wie die plötzliche Stille den Saal einfing, als das Publikum bemerkte, dass die Fotografen in den Graben einmarschierten. Das heißt ja immer, dass es gleich losgeht.

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Kurz darauf traten dann One I Cinema aus Osnabrück auf die Bühne und spielten ihren ersten Song. Songs wie „Not my Fault“, „The Mirror“ und „My Vanity“ reißten die Menge mit in eine gute Stimmung ein. Kaum traten One I Cinema (bestehend aus Marco Meyer ~Vocals & Gitarre~, Hannes Kelch ~Gitarre~, Ilja John Lappin ~Bass~ und Phillip Steven Albright ~Drums~) auf, war ihr Auftritt auch leider schon wieder zu Ende. Ein weiteres Konzert dieser Band kann also wärmstens empfohlen werden.

In den Umbaupausen kam dann ein „Herr“ namens Dr. Dirty Dietz auf die Bühne und brachte die Menschen mit seinen kessen und witzigen Scherzen zum Lachen. Er stelle sich als Therapeut des Abends heraus und gab hin und wieder Tipps zur Lifestyleführung.

Nach der Unterhaltung ging es dann endlich mit Unzucht zur Sache. Vor allem für sie war der Auftritt etwas ganz besonderes. Wer Unzucht in den letzten Monaten verfolgte, bekam auch mit, dass es eine große Ankündigung gab die einen Tag zuvor ihre Premiere feierte in Leipzig. Ihre neue Single „Kettenhund“. „Kettenhund“ kam genauso gut an wie ein weiterer neuer Song der Jungs, der da heißt „Ein Tag wie jeder andere“. Daniel Schulz (Vocals), Daniel De Clerq (Gitarre), Alex Blaschke (Bass) und Toby Fuhrmann (Schlagzeug) brachten die Menge zum „unzüchtigen durchdrehen“. Doch der besondere Favorit für alle Fans war eben die neue Single „Kettenhund“, da die Spannung auf die Live Performance extrem hoch war. Wie es Unzucht einmal mehr bewiesen konnte, erfüllten sie diese nicht nur sondern übertrafen sie auch! Durch den Liveplay kam wieder eine geballte Ladung Unzucht der Menge entgegen. Genau das was die Fans auch wollten. So hielt es den ganzen Auftritt lang auch an.Eisbrecher-14

Nachdem Unzucht sich die Ehre gab, kam dann die zweite Umbaupause im der sich der… „Therapeut“ wieder zu Wort meldete. Er gab dem Publikum wiedermal amüsante, charmante und witzige Sachen zum Lachen. Somit war dann die Umbauzeit bis Eisbrecher in Sekundenschnelle vorbei.

Und genau in diesen Moment steigt die Spannung und es wurde gefühlt ein wenig kälter, weil… naja: Eis, Eis… Eisbrecher eben! Derzeit sind Eisbrecher mit ihrer Tour „Volle Kraft voraus“ unterwegs und bespielen die großen Hallen Deutschlands wie zum Beispiel das Palladium in Köln. Dann traten nacheinander Achim Färber (Schlagzeug), Jürgen Plangger (Gitarre), Noel Pix (Gitarre), Rupert Keplinger (Bass) und zu guter Letzt, Alex „der Checker“ Wesselsky auf die Bühne. Stilecht wie Eisbrecher nun einmal sind, eröffneten sie ihre Show mit einer einzigartigen Performance. Bei dem ersten Song „Verrückt“ ließ Alex Eistalerscheine in die Menge werfen und spiegelte damit die Kernaussage noch einmal mehr verdeutlichen: „….Zum Glück bin ich verrückt….“ Ebenso bei „Eiszeit“ durfte der besondere Effekt des falschen Schnees nicht fehlen. Man bemerkte eben wie Eisbrecher mit Liebe zum Detail bewiesen hat um ihren Fans einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Und so wie jeder Song auf seine besondere Art wiedergespiegelt wurde ist, war es der Abend allemal: einfach episch. Eisbrecher ist eben „Gold“.

Angelique Bark

About >puregatory<

Ich bin ein Mensch für den Musik eine wichtige Rolle im Leben spielt.... wie heisst es so schön ... da wo Worte nicht mehr weiter wissen, setzt die Musik ein .. da ist was wahres dran. Ich schreibe gerne , lese, fotographiere. Schreibe selber Gedichte und Songtexte für diverse Künstler. Sich weiter zu entwickeln finde ich sehr wichtig , denn ich bin der Meinung still zu stehen macht einen auf Dauer krank. Wer irgendwelche Fragen an mich hat, kann mich gerne kontaktieren.

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