Cover - "Welcome To A World Of Debris"

Human Debris – Welcome To A World Of Debris (Review und Kritik)

Cover - "Welcome To A World Of Debris"
Cover - "Welcome To A World Of Debris"

Im Jahr 2000 wurde die Band Human Debris gegründet, doch erst jetzt können wir uns das erste Album „Welcome To A World Of Debris“ der Hamburger zu Gemüt führen. Erschienen ist es am 24. September 2011.

Als Vorläufer gilt eine EP aus dem Jahre 2004, die in dem aktuellen Album zwei Werke wieder auftauchen lässt. Diese sind „Blood Stained Perfection“ und „Legend Of The Fallen“, die bravourös zu den restlichen drei Tracks passen.
Heute repräsentieren Seb, Flo und Ken als eine Drei-Mann-Band fesselnden Melodic-Death-Metal, denn man so schnell nicht wieder vergisst!

„Blood Stained Perfection“ startet wortwörtlich mit Zeilen, die schärfer als Messer sind. Der Song kritisiert mutierte Primaten, unter denen man Individuen unserer Spezies verstehen darf und betont die Perfektion, wenn jene nicht existieren würden. Perfekter Growl. Variierende Betonung… Top!
„The Dark Embrace“ beginnt sehr viel melodischer und ruhiger, doch steigert’s sich rasch und die growlende Stimmlage untermalt die Melancholie.
Inhaltlich getaucht in Lethargie, ist das gute Stück musikalisch keineswegs eintönig. Energetisierende Riffs seien zu betonen.

„Injected Delirium“ fesselt mit einem melodischen Einstieg und man kann sich von diesem Song kaum wieder abwenden. Daraufhin folgt ein

Und so sehen sie aus - Human Debris!

grandioser Text, der jeden als einen Sklaven seiner Meinungen darstellt – oder subtiler formuliert – seiner Stimmen im Kopf. Das Kollektiv übermannt, vergleichbar einer Gehirnwäsche, den Einzelnen und injiziert dessen Botschaft. „Crash, kill, revel!“ sag ich nur.

„Legend Of The Fallen“ zeichnet sich durch Klargesang aus. Gelungener Rhythmenwechsel zwischen einem balladenartigen Anfang und der Schlusssequenz. Ein rasanter Übergang, mit unter mit Screams, erfrischend als Wende dazwischen!

„Maelstrom Within“ fand bei mir wenig Anklang. Es durchdringt mit einer tiefen Stimme, doch wirkt relativ monoton. Lediglich der Refrain kommt klasse mit Ohrwurmcharakter daher. Aber bei Human Debris ist der Klang schließlich nicht alles.

Fazit:
Kurz auf den Punkt gebracht, lohnt es sich bei Human Debris reinzuhören. Es bleibt auch zu hoffen, dass noch unveröffentlichte Tracks, die im Archiv von Human Debris schlummern, ans Tageslicht kommen.

Tracklist:
1. Blood Stained Perfection
2. The Dark Embrace
3. Injected Delirium
4. Legend Of The Fallen
5. Maelstrom Within


(8,5 von 10)


Abspieltipps:
„Injected Delirim“, „Blood Stained Perfection“

Veröffentlichung:
Bereits erschienen

Links:
Zu finden ist die Band unter www.humandebris.de

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