Jack Slaughter – Folge 16: Asmodianas Todesring (Review und Kritik)

Jack Slaughter 16

Jack Slaughter  – Die Tochter des Lichts.

Sie nimmt sich selbst nicht besonders ernst, aber ihre Feinde sollten es tun!

Episode 16 bringt auch hier jeden erfahrenen Jack Slaughter Fan zum schmunzeln.
Der Teufel und seine „geliebte“ Ehefrau, stehen vor dem Scheidungsanwalt, der natürlich kein geringerer ist, als Asmodianas Hohepriester. Aber zur Beruhigung aller kann man sagen, dass er unparteiisch bleibt. Auch als Hohepriester der Höllenbraut verdient es sich nicht mehr so wie früher, da braucht man schon mehr als ein Gehalt, um über die Runden zu kommen – so sein Motto.
Asmodiana bekommt die Hölle zugesprochen, was Luzifer natürlich gar nicht schmeckt.
Sollte seine Frau jedoch als Unsterbliche sterben, bekommt er alles wieder.
Gut für ihn, dass auch seine Frau unter Frust leidet und um diesen zu bezwingen, ruft sie alle, die gegen sie kämpfen wollen, zum Wettstreit auf.
Der Held Jack Slaughter, auch genannt Tochter des Lichtes, hat indessen anderen Probleme.
Er erfährt, dass seine Eltern in Russland festgenommen wurden und dort einen grausamen Tod zu erwarten haben.
Der Ghostclub und er beschließen nun, den Wettkampf gegen Asmodiana zu bestreiten, denn dem Sieger des Turniers blüht als Belohnung ein blaues Wunder im Form eines Wunsches.
Doch nicht nur er versucht sich den Wunschdämonen der Hölle zu stellen. Auch Professor Doom hat einen Wunsch. Er sehnt sich danach, seine Seele zurückzubekommen. Jedoch weiß er nicht, wie – wäre da nicht sein treuer Assistent Basil.
Dieser brüht ihm erst einmal heißen Kaffee auf, und dann wird aus Dooms Lieblingsdelfin Flopper eine godzillaähnliche Kampfmaschine gezaubert, die dem Dämon als Sparringpartner dient.
Luzifer, der seine Hölle wieder haben will, informiert, maskiert als Zeitungsreporter, Jack über eine kleine Schwäche seiner Exfrau. Aber auch ein trauriger Moment sucht Jack heim: Er hätte besser auf den Rat seiner Großmutter hören sollen. Denn diese gab ihm im Traum nicht nur einen Schminktipp für schöne Kulleraugen, sondern auch den Rat, dass Jacks bester Freund sich aus dem Wettstreit heraushalten sollte.

Fazit:

Auch Teil 16 ist wieder eine gelungene Komödie. Der Teufel im Scheidungskrieg, ein Chinese im Käfig, ein Hohepriester mit drei Jobs, und ein Abenteuer, das so spannend ist, dass es den Erzähler stellenweise zum Sportreporter macht. Und dem aufmerksamen Zuhörer bleiben auch ein paar intime Details über William Shatners Figur nicht unverborgen.

Ein würdiger Nachfolger seiner 15 Geschwister. Mit viel Witz und auch Spannung verzaubert auch dieser Jack Slaugther Teil seine  Hörrerschaft.  Legedlich wünschte man sich einen stärkeren eändepunkt der Serie, und auch etwas mehr Schock und Tiefgang. Und doch bleibt Jack Slaugther ein kurzweiliger Hörgenuß.

Eine 6,5 für die Tochter des Lichts.

(6,5 von 10)

About Cebesty

Seid 18 Jahren gothe, Hörspiel und hörbuchliebhaber. Romantiker systemkritiker, vielleicht etwas altmodisch und exzentrisch.

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