Kiss - Sonic Boom

Kiss – Sonic Boom (Review und Kritik)

Kiss - Sonic Boom
Kiss - Sonic Boom

Nach ihrer über 10 jährigen Studio-Abstinenz – mit dem letzten Studioalbum aus dem Jahre 1998 „Psycho Circus“ – stehen Kiss nun wieder mit einer neuen CD am Start. Die Rede ist natürlich vom vieldiskutierten und neugierig erwarteten „Sonic Boom„. Bereits im Vorfeld wurde viel spekuliert über das Album, Kiss und das Universum – die Stimmen der Zweifler waren laut.


Die Erwartungen waren natürlich hoch, haben die beiden Urgesteine Gene Simmons und Paul Stanley in ihrer Kiss Karriere (seit 1972!) immerhin über 80 Millionen Platten an den Mann gebracht. Nun lässt sich das neue Werk endlich hören und die Stimmen der Kritiker verhallen langsam, denn Kiss haben es tatsächlich geschafft an ihren früheren Sound und frühere Erfolge anzuknüpfen und eine reife Platte auf den Markt gebracht, die sich bereits ihren Weg in die Charts erorbert.

Kiss
Kiss

Sicherlich darf man kein Album erwarten, welches die 70er re-zelebriert, aber dennoch finden sich auf der Scheibe durchaus Songs, die es mit den „echten“ Kiss-Klassikern aufnehmen können. Besonders zu erwähnen wären hier an erster Stelle das fast schon hymnenhafte und zum Mitgröhlen verleitende „All The Glory“ und das durchgehend groovende „Stand„.

Ansonsten rauschen Kiss-typische Riffs, Lines und Gesangsparts durch die Lautsprecher, wobei hier lobend erwähnt werden soll, dass das Recording auf analogen Bändern erfolgt ist, um ein authentisches Feeling in die Songs zu bekommen. Gene Simmons äußert sich dazu wie folgt:„There were no more than two or three takes per song – some are literally first takes. Just plug into a goddamn Marshall and play!“. Das ist Rock’N’Roll! Den Abschluss des Album bildet dann wieder ein äußerst bemerkenswerter Song „Say Yeah„, der mit einer absolut „catchy“ Melodie daherkommt und direkt zum erneuten Hören der Scheibe einlädt.

blutkindFazit:

Ich war skeptisch als ich von den Plänen zu „Sonic Boom“ hörte, aber Kiss haben es verstanden zu ihrer alten Form zurückzufinden und diesen gleichzeitig ins Heute zu transportieren. Ein paar Songs finde ich zwar persönlich ein wenig zu seicht, aber die zuvor erwähnten Songs entschädigen dafür mehr als genug. Ich bin mir sicher, dass auch „Neueinsteiger“ Zugang zu der Scheibe finden werden.


Trackliste:

  1. Modern Day Delilah
  2. Russian Roulette
  3. Never Enough
  4. Yes I Know (Nobody’s Perfect)
  5. Stand
  6. Hot And Cold
  7. All The Glory
  8. Danger Us
  9. I’m An Animal
  10. When Lightning Strikes
  11. Say Yeah

(8 von 10)
(8 von 10)

Anspieltipps:

All The Glory, Stand, Say Yeah

Erscheinungstermin:

02.10.2009

Kiss MySpace Site

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