Last Satanic Divine – The Rising

Mit „The Rising“ hat die Dark Metal Band „Last Satanic Divine“ ihren ersten Longplayer herausgebracht. Wem LSD bisher noch nichts sagt: Sie sind eine junge Band aus Essen, zwar noch jung an Jahren, aber es gibt sie bereits seit 2011.

Zu den Künstlern, die sie beeinflusst haben (Facebook), zählen sie Rammstein, Behemoth, Schwarzer Engel, Ost+Front, Deathstars, Fear Factory, Lady Gaga.
Lady Gaga erstaunt mich hier doch etwas.

The Rising

Die Songs auf The Rising sind sehr abwechslungsreich, verschiedene Genres werden bedient. Dies kann man positiv oder negativ sehen. Es ist kein Album wie aus einem Guss, aber es zeigt die Vielfältigkeit von LSD.
Die Texte sind größtenteils in Englisch.
Seelenschrei, Kind aus Staub, Eisenmann und Vaterliebe sind in Deutsch. Und diese deutschen Songs sind nicht nur in der Sprache verschieden. Die englischen sind melodischer, die deutschen härter.

Wenn man Gemeinsamkeiten zu anderen Bands anstellen will, könnte man ein bisschen Megaherz, etwas Deathstars und eine Prise Rammstein heraushören. Aber warum will man eigentlich immer junge mit alten, etablierten Gruppen vergleichen, LSD hat seinen eigenen Stil!

Sänger Daniel Pressert hat eine interessante tiefe Stimme, die er hauptsächlich im Sprechgesang einsetzt. Wenn ich etwas bemängeln wollte: Ich würde mir von den Vocals wünschen, dass sie etwas mehr variiert werden, teilweise klingen sie mir zu monoton. Sänger Daniel hat das Potenzial zu mehr.

Meine Favoriten:
– Der 3. Song Vobiscum Satanas (Satan sei mit euch) beginnt druckvoll mit Synthesizer, dann setzen die Drums ein. Etwas verzögert die Vocals, die mir hier sehr gut gefallen. Am Ende dann beschwörend, wiederholend: „Vobiscum Santanas“.

– Mein absoluter Favorit ist Kind aus Staub, mit einem Refrain, den man automatisch mitsingen muss. Ein Song den man so schnell nicht mehr los wird.

– Das sehr melodische und abwechslungsreiche Dead Soul of Virtue zeigt das Können von LSD. Hier passt wirklich alles optimal zusammen.

Fazit:
The Rising ist ein Debüt-Album, und doch ist es überaus gelungen. Sehr vielseitig in den Songs, man kann durchaus auf die künftigen Alben gespannt sein (die hoffentlich bald kommen).

LSD sind:
Daniel Pressert – Vocals / Synthesizers
Marcus Dieckmann – Guitar
Justin Möll – Drums
Valeria Ereth – Guitar

The Rising:
1. Pray
2. Seelenschrei
3. Vobiscum Satanas
4. Forever
5. Beat of Sin
6. Kind aus Staub
7. Tear me
8. Dead Soul of Virtue
9. Eisenmann
10. Breakout
11. Walking Towards Victory
12. Vaterliebe (Demo)

About Erika Rossi

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