Malhkebre - Prostration

Malhkebre – Prostration EP (Review und Kritik)

Malhkebre - Prostration

Manchmal bin ich mir wirklich unsicher, was ein Label dazu bewegt bestimmte Platten wiederzuveröffentlichen. Unterdurchschnittliche Chaos-Produktionen wie diese EP der Franzosen Malhkebre aus dem Jahre 2006 würden einem erspart bleiben, denn so leid es mir tut, die vier Songs darauf gehen mir einfach nur auf den Zeiger.

Ich kann nicht einmal ansatzweise verstehen, was an dieser EP auch nur annähernd gelungen ist. Chaotische Death Metal-Riffs treffen auf Gesang, der nicht fies, nicht finster, sondern einfach nur schlecht ist. Dazu wird uninspiriert, aber wenigstens kompetent geknüppelt, hängen bleibt nichts außer ein fader Eindruck. „Obscurus religiosus“ schindet dann mit zwei Minuten doofem Keyboardwummern kräftig Zeit, soll wahrscheinlich okkult rüber kommen, tut es aber nicht. Was dann die weiteren fünf Minuten folgt, ist stinklangweiliger Death Metal, der nicht einmal ansatzweise an die Genialität und den puren Wahnsinn von Antaeus heran kommt.


Fazit:

Aus Frankreich kommt eben nicht nur gutes und so sehr ich mich bemühe, bei Malhkebre kann ich auch nichts gutes finden. Wer alles sammelt und Antaeus vergöttert, kann es ja mal versuchen.






Trackliste:

  1. Nothingness way
  2. Première Courage
  3. Obscurus Religiosus
  4. Fidèles Serviteurs


(2,5 / 10)

Erscheinungstermin:

2010

Malhkebre Myspace

Malhkebre Homepage

About Iskharian

Check Also

Stone Sour besser denn je: Hydrograd

Vor 25 Jahren hat Slipknot Frontmann Corey Taylor Stone Sour gegründet. Auch wenn es eine …