Obskura – Into a new age (Review & Kritik)

Obskura - Into a new age„Into a new age“ ist der dritte Longplayer der Schleswig Holsteiner Obskura. Die Band macht nach eigener Aussage „Metal, wie er sich gehört“ und will sich nicht auf ein bestimmtes Subgenre festlegen. Auf ihrer neuesten Veröffentlichung gehen Obskura mit Spielfreude ans Werk und stellen ihr musikalisches Können unter Beweis.

Die CD umfasst acht Tracks und fällt mit einer Spielzeit von knapp 37 Minuten recht kurz aus. Das Intro ist im Gegensatz zum Rest der Platte ruhig und baut Spannung auf. Danach geht es gleich ordentlich zur Sache und Obskura bieten auf den folgenden sieben Tracks eine Bandbreite von verschiedenen Genreanleihen, u.a. aus dem Bereich des Death und Thrash Metal. Am Mikrofon ist auf der aktuellen Scheibe noch Sänger Marco zu hören, der die Band mittlerweile aus persönlichen Gründen verlassen hat und durch Marvin Stange ersetzt wurde. Die Gitarrenriffs sind abwechslungsreich und die Drums preschen gehörig voran. Die Schleswig Holsteiner wissen zu unterhalten und für ein kurzweiliges Hörvergnügen zu sorgen.

Keine Frage – Die Jungs beherrschen ihre Instrumente, spielen harmonisch zusammen, aber so richtig ins Ohr geht leider keiner der Songs. Das mag auch daran liegen, dass die Musik vielleicht live einfach besser rüberkommt. Wie dem auch sei: Hier ist auf jeden Fall Potenzial vorhanden!

(5,5 von 10)
(5,5 von 10)

 

Anspieltipp:

Brutality Reigns

 

Obskura – Offizielle Homepage

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About nattfoedd

Ich heiße Johanna, bin einundzwanzig Jahre alt und studiere Medien und Kunst in Braunschweig. Meine Wohnung habe ich mit Filmplakaten tapeziert, meine DVD-Sammlung platzt aus allen Nähten und ich besitze mehr Bandshirts als andere Mädchen Unterwäsche. In meiner Freizeit arbeite ich als Videothekarin oder schreibe Texte für Dark News.

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