Rebentisch – Neues Album „Charisma“ und neue Remixe ab 08.08.2014

Künstler: Rebentisch1979483_850243981668659_223146695_n

Album: Charisma
VÖ-Datum: 04. April 2014
Label: dancemotion-records.eu

Trackliste:
01. Denen Du was bedeutest (Maxi-Version)
02. Durch Dich
03. Junkie (feat. Alexandre Krupp)
04. Kindertotenlied
05. Extasy (Regen fällt)
06. Ich lieb‘ Dich so wie Du bist (T.D.D. LOVE RMX)
07. Letzter Anblick
08. Am Bahnhof
09. Ganesha
10. Crescent/Dennis (feat. Calvin Kleemann)
11. Zeit totschlagen (Cover of Anne Clakrk’s „Killing Time“)

Schon seit drei Monaten wurde es durch Rebentisch angekündigt, sowie die CD-Release-Party zum Album ‚Charisma‘ im Berliner Club Zosch, ebenso wurden auch schon die ersten Schnippel aus dem Album auf der Bandpage auf Facebook veröffentlicht.

Nun habe ich die ganz große Ehre, als erster in das Album reinzuhören und zu rezensieren, was mich sehr freut und ich kaum Zeit vergeudet habe, das Album anzuhören. Wer schon die vorherigen Alben von Rebentisch kennt, wird auch bei dem neuen Album nicht enttäsucht, denn Rebentisch überzeugt durch absolute Professionalität, perfekte Mischungen und Aussteuerungen zwischen Gesang und Musik, sowie Texte, die unter die Haut gehen.

Die 11 Lieder sind wieder eine sehr gute Mischung aus tanzbarer und hörbarer Musik zum chillen, was es mir immer wieder schwer macht, Rebentisch in ein Genre einzusortieren, denn Rebentisch ist so einzigartig, dass man sie nicht in eine bestimmte Schublade stecken kann. Zu düster, um Pop zu sein, zu melodisch, um Gothic zu sein, Electro ist es auch nicht, denn dafür sind die elektronischen Parts nicht ausreichend ausgeprägt. Am sichersten, für die, die jetzt dringend eine Schublade brauchen, könnte man es im Bereich Dark/New-Wave ansiedeln. Aber im Grunde ist das Genre auch egal, denn es ist wieder ein tolles Album von Rebentisch, was in jedes CD-Regal gehört, sowie auf jeden MP3-Player als Begleitung durch den Alltag. Also einfach ein Must-Have.

Nehmt Euch in jedem Fall die Zeit, das Album auch mal in Ruhe anzuhören und lauscht die Texte, die von Sven Rebentisch selbst geschrieben sind, in der jeder Song eine Geschichte von Liebe, Sex, Zärtlichkeit, Begehren, Trauer, Verzweiflung und Hoffnung erzählen. Mal laut und kräftig, mal leise und schüchtern.

Ein Lieblingslied habe ich auch schon gefunden, was ich auch schon vor ein paar Tagen hören durfte, wollte das Lied, auch gegenüber Rebentisch noch nicht kommentieren, denn mal abwarten, ob ich nicht aus dem aktuellen Album doch ein Lied nicht einen Ticken besser finde.

Es ist Titel Nummer 6 „Ich lieb‘ Dich so wie Du bist„. Der Anfang erzählt eine alltägliche Situation aus dem Leben, bis die Musik einsetzt. Sven hat einen verwegenen und geilen Schmelz in der Stimme und obwohl das böse Wort „Fi****“ fällt, bringt Sven das so verheissungsvoll, warmherzig und lasziv rüber, dass dem Wort nicht der Hauch anhaftet, billig rüberzukommen oder gar ordinär. Wenn man dann, wie ich bei zweiten Durchlauf durch das Album, dies mit Kopfhörern anhört, mit einer guten Lautstärke, durchfährt einem ein wohlinger Schauer der Erregung, wenn Sven ‚ich begehre Dich‘ dem Hörer nicht zuflüster, nicht singt, sondern mit tiefster Leidenschaft sagt. Es ist vollkommen egal, welche sexuelle Identität man hat, man wünscht sich in diesem Augenblick, ihm in die Augen zu sehen und zu berühren. Wie eine weiche, warme Decke legt sich die Stimme vertraut um die Wünsche des Begehrens.

Muss man einfach gehört haben, um es zu erleben und zu durchleben und bin mir sicher, Ihr werdet meine Gefühle bei dem Lied teilen 😉

CD kommt, wie auch die Vorgänger CD’s mit viel Liebe zum Detail zu den Hörern und Fans, ein Songbuch mit den Texten und den Credits. Was mich ein klein wenig traurig gestimmt hat, dass der Rattenkaiser dem Elefantengott Ganesha gewichen ist, obwohl die eine oder andere noch das Songbooklet huscht.

[asa]B00JH0WYEE[/asa]

Homepage: http://www.rebentisch-music.eu/
Facebook: https://www.facebook.com/rebentisch.music

About Marcel Saint Julien

Check Also

Musik ist Krieg – Funker Vogt ’s nächster Streich

Musik ist Krieg  –  wieder beweisen die drei  Funker, dass ihre Musik knallt, die Blutbahnen …