Rezension: Edenbridge – The Great Momentum

Bereits seit 1998 begeistern die Musiker von „Edenbridge“ ihre Fans. Mit „The Great Momentum“ steht der nächste konsequente Schritt der Weiterentwicklung dieser Band an. Irgendwo zwischen Symphonic-und Bombastmetal hat sich diese Band ihr eigenes Genre erschaffen.
Schon der Opener macht klar, wohin die Reise gehen soll. „SHIANTARA“ ist eine echte Power-Nummer, der man sich nicht entziehen kann. Insbesondere die Stimme von Sängerin Sabine kommt, dank der orchestralen Untermalung, hervorragend zur Geltung. Mit sanften Klängen beginnt „THE DIE IS NOT CAST“, ehe die satten E-Gitarren die Regie übernehmen und dem Song die nötige Härte verleihen. Mit der opulenten Nummer „THE MOMENT IS NOW“ treten die Österreicher den Beweis an, dass man sich deutlich weiterentwickelt hat. Der Track wird ausgereifter und gut durchdacht. Diesen Beitrag muss man einfach lieben. Etwas Gefühl kann nie schaden und so findet sich die Powerballade „UNTIL THE END OF TIME“ direkt im Anschluss. Dieses packende Duett gehört bereits jetzt zu den Highlights des Jahres 2017.

Orientalische Anleihen und ordentlich Drive zeichnen „RETURN TO GRACE“ aus. Ein interessantes Werk, dem man einige Hördurchläufe gewähren sollte. Nachdenklich und besinnlich präsentiert sich „A TURNAROUND IN ART“. Mit gut 7 Minuten Länge eignet sich dieser Track allerdings nicht für den schnellen Hörgenuss. Etwas Zeit sollte man sich nehmen, um alle Details dieses Tracks erfassen zu können. Das Ende läutet dann das Epos „THE GREATEST GIFT OF ALL“ ein. Satte 12 Minuten purer Symphonic Metal, was will man mehr? Ein facettenreicher Beitrag, der vor Kreativität nur so strotzt. Hier sind neue Inspirationen garantiert. So habt ihr Symphonic Metal bisher noch nicht erlebt.
Tracklist:
1. SHIANTARA
2. THE DIE IS NOT CAST
3. THE MOMENT IS NOW
4. UNTIL THE END OF TIME
5. THE VISITOR
6. RETURN TO GRACE
7. ONLY A WHIFF OF LIFE
8. A TURNAROUND IN ART
9. THE GREATEST GIFT OF ALL

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