Rezension: Mono Inc – Terlingua

Am 22.05.2015 erschien das neue Mono Inc Album Terlingua. Doch was ist Terlingua? Eine neue Wortkreation oder steckt etwas anderes dahinter?

Die Lösung ist ziemlich einfach. Es handelt sich um einem kleinen Ort in Texas, in dem die Bandmitglieder Martin Engler (Gesang), Katha Mia (Schlagzeug), Carl Fornia (Gitarre) und Manuel Antoni (Bass) im letzten Jahr Urlaub machten.

Dieser winzige Ort in West-Texas, in dem gerade einmal zwei Menschen auf einem Quadratkilometer leben, übte mit seinen rabenschwarzen Nächten, seiner Leere und Einsamkeit einen auf dem Album hörbaren Einfluss auf die Band aus. Diese eigenartige Magie brachte die Bandmitglieder dazu „Dinge anders wahrzunehmen und neu zu reflektieren“ so Martin Egler.

Die Erinnerung an diesen Urlaub ließen die Band Bandmitglieder nicht mehr los. Also kehrten sie dahin zurück und nutzen diese Magie als Quelle der Inspiration. In ihrer Zeit in Terlingua reifte die Band, und brachte ihr bisher persönlichstes Album heraus, mit neuen Stileinflüssen aber ohne den typischen Sound zu vernachlässigen. Frei nach dem Motto wo Mono Inc drauf steht ist auch Mono Inc drin.

Auf eine filigrane, gefühlvolle Art bringen die Songs einen Wiederhall der Magie Terlinguas zu uns nach Hause und regt zum Denken an.  Doch wer jetzt denkt, das Tiefsinn, Reflektion und das hinterfragen seine Lebens mit melancholischen Klängen gekoppelt sein muss, der sollte eben dies nochmal überdenken. Mono Inc verbindet es mit gängigen Melodien und Sounds, die einem seltsam vertraut vorkommen, aber durchaus auch zum Feiern einladen. Das Album präsentiert einen gekonnten Mix aus Zeit zum Denken, Träumen und Spaß am Leben haben.

Hört rein und erlebt selbst ein Stück Terlingua.3

 

Mono Inc – Terlingua
1. Mondschein
2. Never-Ending Love Song
3. Heiland
4. It Never Rains
5. Tag X
6. 118
7. Die Noten Deines Lebens
8. Still
9. An Klaren Tagen
10. Emory Peak
11. Love Lies
12. Terlingua
13. Study Butte

 

About Björn Van Rode

Es war einmal vor sehr langer Zeit. Da schnappte ich mir eine Kamera und unter argwöhnischen Blicke machte ich meine ersten Gehversuche. Doch Blümchen waren mir zu langweilig. Ich brauchte Action! So kam ich zum Bereich der Festivalfotografie, denn dies lies sich gut mit meiner anderen Liebe der Musik vereinbaren ( Was gibt es auch besseres als Musik und hübsche Fotos?)

Check Also

Ben Zucker – Chris Cronauer // Rosenheim Sommerfestival 2019

Ben Zucker   Chris Cronauer