Rockavaria – Erstes Fazit

Vergangenes Wochenende stand München unterm dem Stern des Rockavaria Festivals. Zig Größen aus der Musikbranche gaben sich die Ehre wie z.b.: Kiss, Muse, Within Temptation und nicht zuletzt Faith No More und Metallica. Mit zeitversetztem, aber gleichem, Line-Up gab es die Parallel-Veranstaltung Rock im Revier in Gelsenkirchen. Beide Festivals haben enormen Eindruck hinterlassen.

 

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49.000 Besucher pilgerten am Wochenende in den Olympiapark in München um sich bei dem 3-Tages-Spektakel auszutoben und die Bands zu genießen. Ein friedliches Miteinander, obwohl die Menschen nicht unterschiedlicher sein konnten: Vom Rocker, bis zum Metaller, Gothics, Punks, Emos, Familien mit Kindern, Menschen weit jenseits der 60, Anzugträger bis hin zur braven Hausfrau, alles war vertreten und positiv aufgelegt. Es war kein Problem, egal mit wem, ins Gespräch zu kommen. Die Menschen wirkten entspannt, ausgelassen und zufrieden.
Gleich am Eingang merkte man mit wieviel Spaß das Personal bei der Arbeit ist. Freundlich und hilfsbereit mit einem Lächeln auf den Lippen wurde einem weitergeholfen und das zog sich auch bis in die späten Stunden durchs ganze Festival. Sei es die Securitys, Ordner, der Infostand, der Pressebereich, Verpflegungspersonal bis hin zur Toilettendame oder den Jungs die das Gelände sauber hielten. Auch die Bands und Musiker äußerten sich durchweg positiv über den Ablauf und waren sehr entspannt.
Auf dem Gelände des Olympiaparks gibt es drei verschiedene Locations:IMG_5707
Theatron – in Form eines Amphitheaters, direkt am See, mit einem Hügel dahinter, bietet es ein wundervolles Panorama. Der Sound war von allen Plätzen her optimal, sowie auch die Sicht auf die Bühne. Leider kam es hier immer wieder mal zu einem Einlass – Stopp, da nur eine begrenzte Anzahl an Leuten dort Platz findet.
Olympiahalle – wie ein geschlossenes, kleines Stadion präsentiert sich dieses Gebäude. Imposanter Blick auf die Bands gleich nach dem Eingang. Für das leibliche Wohl wird auch in der Halle gesorgt, im oberen Rundgang konnte man sich kräftigen an den diversen Ständen. Auch hier war das Sound sehr gut eingestellt und man hatte von jeder Position aus eine Top Qualität.
Stadion – beeindruckend und effektvoll, so kann man den ersten Blick ins Stadion aus der oberen Reihe gut bezeichnen. Der Innenraum in Wellen aufgeteilt und alle Blöcke von denen man Blick auf die Bühne hatte waren geöffnet. Rund ums Stadion ließ die Verpflegung keinen Wunsch offen. Die Tontechnik hat auch hier ganze Arbeit geleistet. Selbst an den Ständen kam der Ton noch außergewöhnlich klar an. Hier passten die Ordner genau auf, das jeder in den Bereich geht, der auf seinem Tickets steht. Dies ganze Prozedere lief reibungslos und fließend ab.IMG_5820
Sehr positiv anzumerken ist die Sauberkeit, die sich durch alle Bereiche gezogen hat. Auch die Sanitären Anlagen waren gepflegt und sauber.
Für kulinarische Genüsse war auch gesorgt, ob Döner, Hamburger, asiatisch oder süße Speisen für jeden war was das dabei. Ebenso bei den Getränken: Longdrinks, Cocktails, Bier, antialkoholisches oder einen heißen Kaffee. Auch das Preis-Leistungs-Verhältniss war ausgewogen und akzeptabel.
Leider gab es auch ein paar negative Meldungen: Einige regten sich über den Einlass-Stopp auf, hierbei sollte man bedenken das es immer im Ermessen der Ordner und Securitys liegt, für wieviel Menschen sie Sicherheit gewährleisten können. Auch diejenigen, die an den Ständen stehen müssen mitgerechnet werden, auch wenn einige Sitze leer bleiben.
Des Weiteren wurde das doch etwas übereilte verlassen müssen, des Stadions nach dem Headliner bemängelt, da hätte man den Fans doch etwas Zeit zum Akklimatisieren lassen sollen aber ich bin mir sicher daran werden sie im kommenden Jahr arbeiten.IMG_5917
Fazit: Ein gelungenes Festival und ich freue mich jetzt schon auf kommendes Jahr und bin auf die Headliner gespannt. Ich kann jedem nur nahe legen sich das nicht entgehen zu lassen.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an das ganze Team des Rockavaria,  sowie die Mitarbeiter von Van Almsick  und des Olympiaparks.

About >puregatory<

Ich bin ein Mensch für den Musik eine wichtige Rolle im Leben spielt.... wie heisst es so schön ... da wo Worte nicht mehr weiter wissen, setzt die Musik ein .. da ist was wahres dran. Ich schreibe gerne , lese, fotographiere. Schreibe selber Gedichte und Songtexte für diverse Künstler. Sich weiter zu entwickeln finde ich sehr wichtig , denn ich bin der Meinung still zu stehen macht einen auf Dauer krank. Wer irgendwelche Fragen an mich hat, kann mich gerne kontaktieren.

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