Terminal Prospect – Redefine Existence (Review und Kritik)

terminal-prospect-redefine-existence-cover-artworkSie bezeichnen sich selbst als „Superior Swedish Thrash“ und behaupten, klassischen Thrash metal mit Melodic Death Metal zu kombinieren und um Elemente von Heavy, Old School und Modern zu ergänzen. Gepaart mit gesellschaftskritischen Texten ist das doch eine recht vielversprechende Mischung für das neue Album von Terminal Porspect, das den Titel „Redefine Existence“ trägt und im Folgenden rezensiert werden soll.

Die Band wurde im Jahr 2005 gegründet und ist jetzt mit ihrem zweiten Studioalbum, „Redefine Existence“  am Start. Die Scheibe umfasst insgesamt 11 Titel und legt mit dem Opener „The Exodus“ in bester Thrash-Manier gleich kraftvoll los: Schepperndes Schlagzeug, schnelle Riffs, aggressiver Kreischgesang, alles was ein guter Thrash-Song braucht.

Der Song, „The Edge of Confusion“, ist eine langsamere Nummer mit atmosphärischen, industriell anmutenden SpielereienTerminal-Prospect

Danach geht es erst einmal thrashig weiter, bis zum cleanen und mit sanften Keyboards untermalten Stück „Unfortunately Not“ in der Mitte des Albums, welches dann auch eine stilistische Kehrtwende einzuleiten scheint, denn im nächsten Song, „Resurrection“ hört man zum ersten mal anhand der Gitarrenspieltechnik und der Riffs die Melo-Death-Elemente so richtig heraus – auch wenn der Stil im Grunde immer Thrash bleibt. Besonders zum Ende hin lassen diverse Kollegen aus dem Heimatlande herzlich grüßen.

Gitarrensoli und technische Spielereien sind eher kurz gehalten und werden mehr oder weniger in die Riffs eingebaut, anstatt den Gitarristen mal ganz die Bühne frei zu machen. Dies dürfte wohl auch ein Grund dafür sein, dass das Album nur auf ca. 35 Minuten kommt, was für ein Album eigentlich zu wenig Spielzeit ist.

Fazit:

In der Kürze liegt zwar bekanntlich die Würze, aber den einen oder anderen Song hätte man vielleicht noch etwas mehr ausbauen können. Zwar sind die Musiker schon recht einfallsreich und gestalten das Album mit vielen kleinen klanglichen Verzierungen interessant, aber dennoch folgen die meisten Stücke doch relativ stark demselben Schema und klingen teilweise sehr ähnlich. Auch den Gesang könnte etwas mehr Abwechslung vertragen. Alles in Allem jedoch kein schlechtes Album, das die stilistischen Versprechen der Band erfüllt.

Tracklist:

1. The Exodus

2. Chains Of Guilt

3. The Edge Of Confusion

4. A Memory To Keep

5. Price Of The Age

6. Unfortunately Not

7. Resurrection

8. Unleash The Fury

9. Aggre

ssive Obsession

10. Redefine Existence

11. Liquid Mind

(7 von 10)
(7 von 10)

 

Veröffentlichungsdatum:
Bereits erschienen

Anspieltipps:
Resurrection, Unleash The Fury, Redefine Existence

Links:
Homepage

 

About Mustaveri

Alter: 28 Beruf: Übersetzerin (freiberuflich) Lieblingmusik: Metal (Death, Dark, Black, Thrash, Symphonic, Gothic) Hobbys: Musik, Sport, Schreiben, Kunst, Kochen

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