Traditional Gothic Rock/Dark Wave Debüt: MADNESS OF THE NIGHT – „The Asgarda“

Es gibt sie noch – die Traditional Gothic Rocker/Dark Waver. Hier haben wir ein besonders schönes Beispiel: Das Debütalbum des schwedischen Gothic Rock/Dark Wave Duos MADNESS OF THE NIGHT, das am 29.11.2013 bei Massacre Records erscheint.

  TRACKLISTING:
01. Oppression
02. The State Of Madness
03. Theatre Of Life
04. We Are Gothrockers And We
Don‘t Care
05. She Is The Demon
06. Terrorroom
07. Voices Of The People
08. Jävla Zigenare
09. Stand Up
10. Jephanie
11. We Are Gothrockers And We
Don‘t Care (Chamber Mix)

 Hier durfte ich – vor Veröffentlichung – bereits einmal hinein hören und sage: Vielen herzlichen Dank dafür! Jederzeit mit großer Freude sehr gerne wieder!

Meine lieben Fledermäuse – für die klassischste Form der dunklen Musik ist noch nicht aller Tage Abend. Das  Duo MADNESS OF THE NIGHT beweisst, dass aus Schweden nicht nur Regale sondern auch wundervoller traditioneller Gothic Rock/Dark Wave kommt!  Meine Absolute Empfehlung für das Debütwerk der beiden vielversprechenden Musiker!

Das Duo besteht zum einen aus Gitarrist Daniel Dante als musikalischer Kopf auf der einen Seite und Sängerin Abir Blackshadow auf der Anderen. Doch Daniel, aus Schweden kommend, mit seinen Wurzeln im Metal der 80er und Abir aus Beirut, der Hauptstadt des Libanons. Beide lernten sich übers Internet kennen und aus ihrer gemeinsamen Vorliebe für Gothic und Dark Wave Bands wie Sisters Of Mercy, Dead Can Dance oder The Cult entstand 2011 MADNESS OF THE NIGHT.

 

Was nun als Debütalbum „The Asgarda“ vorliegt, ist aber nicht nur das gelungene Ergebnis einer musikalischen Zusammenarbeit, sondern geht weit darüber hinaus. Es ist gleichzeitig Sängerin Abirs ganz persönlicher Soundtrack einer schweren Zeit der Anfeindungen und Repressalien. Dem versuchten Lebensentwurf einer selbstbewussten Frau innerhalb der engen Grenzen einer arabischen Großstadtmetropole, die sich nach außen gerne offen und modern zeigt, unter der Oberfläche aber besonders gegenüber Frauen Unterdrückung und gesellschaftliche Einschränkungen bereit hält.
Was sich da an Emotionen und vor allem Aggressionen angestaut hat, offenbart sich auf „The Asgarda“ in sehr intensiver Art und Weise. Schmerz, Hilflosigkeit, Wut über Intoleranz und Gewalt, das geht unter die Haut, auch weil Abir als Sängerin nicht in eine Rolle schlüpft, um glaubhaft interpretieren zu können, sie hat all das am eigenen Leib erfahren müssen. Inzwischen lebt Abir zusammen mit Daniel abseits des Trubels in einer kleinen Stadt in Schweden, sie sind verheiratet und haben zwei Kinder.
Andy Horn (Mortal Love, Darkseed, Edenbridge) ist für den druckvollen Sound des Albums verantwortlich und man merkt „The Asgarda“ an, wie viel Spaß es ihm gemacht hat, auf die vielfältigen Stilmittel der 80er Jahre zurückzugreifen. Kein Wunder, waren dies nun wahrlich nicht die schlechtesten Zeiten in Sachen Goth Rock!

Madness of the Night – ich wünsche Euch viel Glück mit Eurem Debüt und hoffe auf viele weitere Alben!

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