Tvangeste - Damnation of Regiomontum (1999)

Tvangeste – Damnation of Regiomontum (Review und Kritik)

Tvangeste - Damnation of Regiomontum (1999)
Tvangeste - Damnation of Regiomontum (1999)

Nachdem wir vor Kurzem das Album „Firestorm“ (Review) unter die Lupe genommen haben , stellt sich jetzt der 1999er Output „Damnation of Regiomontum“ unseren kritischen Ohren.

Tvangeste haben mich ja schon sehr mit „Firestorm“ überzeugt, nicht nur dass man es kostenlos laden kann, auch ist es gut produziert und sehr abwechslungsreich. Das Hören hat Spass gemacht. Auch „Damnation of Regiomontum“ kann man auf der Homepage der Russen kostenlos runterladen. Die Soundqualität geht ok, ist aber leider nicht so gut wie die des Feuersturms. Das Schlagzeug z.B. hätte definitiv etwas mehr Druck vertragen können. Trotzdem geht die Qualität in Ordnung, keine Schwankungen in der Lautstärke und auch kein übermäßiges Rauschen schmälern hier den Hörgenuss.

Tvangeste: Nikolai
Tvangeste: Nikolai

„From Nameless Oracle“ startet mit choralen Einlagen und einer Orgel, dann gesellt sich eine Violine dazu. Schonmal ein schönes Intro, welches durchaus Stimmung verbreiten kann. Die einsetzenden Gitarren wursteln erstmal etwas rum und fangen sich dann in einer schönen, schnellen Melodie. Was dem Einen oder Anderen jetzt auffällt ist, dass die Vocals mehr in Richtung Black Metal gehen und generell etwas roher sind.  In dem knapp 13 minütigen Song wurde wieder einiges an Abwechslung hineingestopft. Im direkten Vergleich zum „Firestorm“ Album gibt es aber weniger Variationen und keine so extremen Tempowechsel oder Zwischenparts aus klassischen Instrumenten. So wirkt der Song natürlich klarer strukturiert, verliert aber an Überraschungen.

Das titelgebene Stück „Damnation of Regiomantum“ setzt wieder mehr auf die

Tvangeste
Tvangeste

wunderschöne Violine. Diese leitet den Song ein und hätte ruhig länger fideln dürfen.

Eine im Mid-Tempo gehaltene Gitarrenmelodie führt den Track weiter und die Vocals werden im Hintergrund von einer Frauenstimme untermalt. Dazu schmachtet die Gitarre ein tolles Solo ab. Ja, dieser Track begeistert mich bis jetzt am Meisten. Der eher traurige Grundtonus steht dem Song sehr gut, auch weil der schnellere Part dadurch stärker hervorgehoben wird.





Johannes
Johannes

Fazit: Klarere Strukturen und einheitlichere Songs. „Damnation of Regiomontum“ überzeugt mich nicht ganz so wie „Firestorm“. Aber vieleicht ist der Vergleich auch unfair, da „Firestorm“ später erschienen ist. Trotz meines Nörgelns ist es ein wunderbares Album geworden, verspielt und symphonisch. Auf jeden Fall ein Leckerbissen und sicherlich ein Reinhören wert.




Tracklist:

  1. From Nameless Oracle
  2. Angel´s Retreat
  3. Damnation of Regiomontum
  4. Thinking…
  5. Born to be King of Innerself
  6. Outro

Wertung:

( 7 / 10 )
( 7 / 10 )

Veröffentlichung: Bereits Erschienen

Anspieltips:

  • Damnation of Regiomontum
  • Born to be King of Innerself

Tvangeste Homepage







About Kettenhund

Mir wurde hier erlaubt meine bescheidene Meinung über Musik zu äussern, dieses geniesse ich auch freudestrahlend und ich vollsten Zügen. Ich bin 22 Jahre jung und lebe im schönen Emsland in einem abgeschiedenen und weltfremden Dorf das ich hier nicht näher beschreiben muss.

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