REZENSION: White Mantis – Fukkin‘ Demo

Im November 2014 haben White Mantis mit Fukkin‘ Demo ihr erstes Werk veröffentlicht. Die auf der Scheibe enthaltenen vier Tracks gehen direkt ins Ohr und lassen den 80er Thrash erneut aufleben.

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„Gib Holz!“ …So startet der erste Song und zaubert schon mit den ersten Tönen ein breites Grinsen aufs Gesicht. My favourite Chainsaw schlägt ein wie eine Bombe. Satte, holpernde Drums, sägende Gitarrenriffs, springende Leads und ausdrucksstarker Endzeitgesang bilden die Klangbasis für dynamische Wechsel und Facettenreichtum. Zwar birgt das Konzept wenig Neues, ist aber trotzdem geil umgesetzt. Dreieinhalb Minuten purer Genuss!

Mit Singularity geht’s direkt weiter in der Thrash-Schiene. Kurze hastige Riffs und treibende Drum-Passagen werden durch rasende Leads ergänzt. Zwischendurch blitzen immer wieder Erinnerungen an die Vorbilder aus den 80ern durch, auch wenn der Song durchaus seinen eigenen Charme hat.

The Seer ist der dritte Track und beginnt mit betonten, klaren Rhythmen. Auch hier profitiert der Gesamteindruck von abwechslungsreichen Klängen, dynamischen Riffs und satten, tragenden Drums.

Der vierte und letzte Song trägt den Namen Nuclear Assassin und setzt den bisherigen Stil gekonnt fort. Das Schlagzeug bildet durch Taktwechsel und betonte Bass-Drum-Parts einen kraftvollen Kern, der durch spritzige Lead-Riffs und kratzige Vocals vollendet wird.

 

Fazit

Mit Fukkin‘ Demo haben White Mantis ein Demo veröffentlicht, dass den Stil alter 80er-Thrash-Ikonen aufgreift, mixt und in einer Art und Weise wiedergibt, die einfach Lust auf mehr macht. Ihr habt euch immer gewünscht, dass es mehr aus der guten alten Thrash-Zeit geben sollte? Hier sind White Mantis!

 

Tracklist:

  1. My Favourite Chainsaw
  2. Singularity
  3. The Seer
  4. Nuclear Assassin

 

 

About Rost

Musik ist eine der schöpferischten Dinge die es gibt. Sie kann verborgene Kräfte freisetzen und ungeahnte Tiefen aufdecken. Ein und derselbe Moment kann durch die "richtige" Musik unvergleichlich werden. Musik ist der Versuch ein Gefühl in wenigen Minuten Spielzeit einzufangen. So viele unterschiedliche Facetten es von menschlichen Emotionen gibt, so unterschiedlich kann auch die Musik sein. Und so erschlossen auch schon das Feld der Interpretationen von musikalischen Themen scheint, so überraschter ist man doch, wenn hier und da neue Werke entstehen, die noch tiefer unter die Haut gehen als jemals für möglich gehalten. Lasst uns schwache Momente haben in Sphären voller Traurigkeit, lasst uns von Zerstörung träumen in Zeiten der Wut und lasst uns mit einem Lächeln die Augen schließen wenn der Klang der Melodien die Hoffnung nährt. Musik ist lebendig. Also lasst uns gemeinsam die richtige Musik suchen für den richtigen Augenblick.

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