Metal Rezensionen

Annisokay – Arms

Der Metalcore schlägt zurück. Härter, als jemals zuvor zeigen sich „Annisokay“ und rufen ihre Anhänger zu dem Waffen „Arms“ ist die logische Weiterentwicklung. Nach dem Erfolg des letzten Albums, wurde noch mehr Wert auf die Lyrics gelegt und auch an der Härte haben die Jungs weiter geschraubt. „Coma Blue“ bläst mit voller Kraft den Staub aus den Boxen. Die Shouts kommen auf den Punkt genau, während sich im Hintergrund eine hypnotische Gitarrenmelodie entwickelt, die den geneigten …

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Kataklysm – Meditations

Die klassische Meditationsbewegung wird mit dieser neuen CD sicher nicht unbedingt zufrieden sein. Für alle Death-Metaler hingegen dürfte „Meditations“ das neue Referenzwerk werden. Woher „Kataklysm“ ihre Inspirationen nehmen, wird wohl ein Rätsel bleiben. Nach gut 25 Jahren schaffen diese Musiker es immer noch, sich selbst und die Fans zu überraschen. Brachial und kompromisslos beginnt der wilde Ritt mit „Guillotine“. Im gewohnten Tempo zerstört die Band mit diesem Beitrag sämtliche Kritiker und ihre Bedenken. Ordentlich Selbstkritik und …

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Crystal Viper- AT THE EDGE OF TIME

Die polnische Metalband “Crystal Viper” scheint keine Langeweile aufkommen zu lassen. Kaum ist das Album veröffentlicht, wird mit der limitierten EP „At the edge of time“ nachgelegt. Das Besondere an dieser Veröffentlichung ist, dass nicht nur englisch- sondern auch polnischsprachige Songs enthalten sind. Gewohnt hart geht es mit dem Titeltrack „At The Edge Of Time“ zur Sache. Satte Gitarren und ein röhrender Gesang machen diesen Beitrag zu einem hörenswerten Erlebnis. Hier sind echte Vollblut-Musiker am Werk. …

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Riot V – Armor of light

Eigentlich existiert die Band bereits seit 40 Jahren. Gegründet unter dem Namen „Riot“ nahmen die US-Amerikaner Kurs auf ein damals völlig unbekanntes Subgenre. Sie kreierten den modernen Power-Metal, wie wir ihn heute kennen. Durch einige Line-Up Wechsel entschied man sich 2012 die römische V an den Bandnamen zu hängen. Nun steht mit „Armor of light“ ein Album bereit, das die Reise zurück zu den musikalischen Wurzeln beschreiten will. Man hat kaum die Play-Taste gedrückt, schon fühlt …

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Follow The Cipher – Follow The Cipher

Mal wieder Schweden. Genauer gesagt, Falun. Diese Stadt, die mit „Sabaton“ wohl eine der größten True-Metal Bands der Gegenwart hervorgebracht hat. Irgendwas Magisches scheint an diesem Ort zu geschehen, denn auch „Follow the Cipher“ stammen aus diesem idyllischen Ort in Schweden. Nun legen die Musiker ihr selbstbetiteltes Debüt vor. Während „Enter the Cipher“ eher etwas verhalten klingt, zeigt Sängerin Linda bei „Valkyria“ ihre gesamte Stimmgewalt und erschafft einen Song, der bereits jetzt einen festen Platz auf …

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Auri – Auri

Mit dem Projekt „Auri“ erschaffen Johanna Kurkela, Tuomas Holopainen und Troy Donockley eine Reise, die sich irgendwo zwischen Phantasie und Realität abspielt. Tuomas, seines Zeichen Mastermind der Symphonic-Metalband „Nightwish“ durfte sich bei diesem selbstbetitelten Debut voll ausleben. „Auri“ ist nicht am Reisbrett entstanden, sondern entstand aus einer Vision, die nun verwirklicht wurde. Der Zuhörer wird mit eindrucksvollen Percussions bei „The Space Between“ empfangen. Spätestens, wenn Johanna die Regie übernimmt, sollte man den grauen Alltag bereits vergessen …

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Nightwish – Decades

Es gibt wenige Bands, die über Jahrzehnte Erfolge in der Metal-Szene feiern. „Nightwish“ gehören definitiv dazu. Als Pioniere des Symphonic-Metals hat sich diese Band ihren Ausnahmestatus erspielt und steht zurecht auf dem Olymp der harten Klänge. Mit „Decades“ wird ein Blick auf die vergangenen 20 Jahre und die 8 Studioalben geworfen. Beim einer Best-of Zusammenstellung macht eine Track-by-Track Kritik nur wenig Sinn, daher habe ich die besonderen Höhepunkte dieser unglaublichen Karriere für euch zusammengesucht. Die Tracklist …

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Paradise Lost – Host

Welche Band prägte den Dark-Rock wie keine andere? Ganz klar, „Paradise Lost“. Benannt nach einem Gedicht machten sich die Briten auf, der Musikwelt eine völlig neue Klangwelt zu bescheren. Was aus diesem Experiment werden sollte, konnte damals wohl niemand ahnen. Nun erlebt die 1999er Veröffentlichung „Host“ seine Wiederauferstehung. „So much is lost“ ist auch heute noch ein wirklich eindrucksvolles Werk, das eigentlich als Weltkulturerbe eingetragen werden sollte. Diese besondere dunkle Stimmung bekommen nur „Paradise Lost“ in …

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