Rezension: Damnation Angels – The Valiant Fire

Nach dem erfolgreichen Debut Album ‚Bringer Of Light‘ im Jahre 2013 und mehrmonatigem touren und haben sich DAMNATION ANGELS zwischen Februar und Oktober 2014 wieder ins Studio begeben, um ihrem Nachfolgealbum ‚The Valiant Fire‘ den ganz besonderen, unverwechselbaren Sound zu geben: Eine perfekte Symbiose zwischen mächtigen Gitarrenriffs und bombastischen, orchestralen Tönen. Das Ergebnis kann sich hören lassen.

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Schon der erste Song ‚Finding Requiem‘ erzeugt einen Spannungsbogen, der sich mehr oder weniger durch das ganze Album zieht. Man denkt spontan „Wow! Epischer Soundtrack!“. Ein Orchestereinstieg, der die Nerven kitzelt und sich schließlich in beinharten Gitarren auflöst.

‚Icarus Syndrome‘ weicht ein wenig vom theatralischen ab, gewährt eine kleine „Atempause“. Melodisch, eher mit Synth-Support und sehr eingängig.

‚This Is Who We Are‘ erinnert rhythmisch und vom Gitarrensound sehr an die Rock-Hymnen der 80er, ohne dabei altbacken zu wirken. Dafür sorgen Tempowechselund dramatischer Einsatz von Hörnern.

Ein Highlight ist definitv ‚The Frontiersman‘, mit fast neuneinhalb Minuten der längste Song auf dem Album. Und diese Minuten sind wunderbar ausgefüllt von einer Geschichte, die musikalisch perfekt untermalt ist. Und gerade als man denkt „Nun ist es zu Ende…“, setzt dieser Track noch einmal auf ein großes Finale.

‚Closure‘ – ein „Bringer des Todes“ bittet in diesem Song um Vergebung. Imposante Chöre, Blasinstrumente und harte Gitarrenrsounds begleiten sein Geständnis.

Bei ‚The Passing‘ heißt es schon fast „Feuerzeug… Verzeihung! Handys up in the air!“. Positive Lyrics untermalt von einem Feel-Good-Sound, von dem man sich gerne musikalisch umarmen lässt.

Zurück in die Realität mit ‚Everlasting‘ und harten Gitarren, schlagkräftigen Snares und Bass Drums .

Bei ‚The Fire Inside‘, dem einzigen Instrumental-Track des Albums, ist der Titel ist Programm: eine Flamme, die sich binnen kürzester Zeit in ein loderndes Feuer mit Double Bass Drum und scharfen Gitarren verwandelt, eine Wechsel zwischen und letztendlich ein Meeting von ‚Blech‘ und ‚Metal‘, kulminiert in einem atemberaubenden Crescendo.

‚Under An Ancient Sun‘, ein schöner Abschluß für dieses Album, wo Per Fredrik „Pelle K“ Asly noch einmal seine stimmliche Reichweite unter Beweis stellen kann.

 

Fazit: Bei DAMNATION ANGELS ist genau das in der Verpackung, was drauf steht: Epische Sounds, Drama und Stories – erzählt zu wunderschönen Melodien, die in ihrer Abwechslung überraschen und fesseln.

Symphonic Prog Rock at its best!!

 

TRACKLISTING:

  1. Finding Requiem
  2. Icarus Syndrome
  3. This Is Who We Are
  4. The Frontiersman
  5. Closure
  6. The Passing
  7. Everlasting
  8. The Fire Inside
  9. Under An Ancient Sun

About Betti Stewart

Sängerin... sometimes Komponistin...Lyric-Geschichten-und-Gedichte-Schreiberin... die beste Gitarristin, die nie Gitarre gespielt hat... Musik und Wörter sind meine Leidenschaft!

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