Sabaton, Amaranthe und Apocalyptica brachten ins Schwitzen – Olympiahalle im Aunahmezustand

Sabaton lud zur „Great War Tour“ am 19.01.2020 ein, dessen Aufruf tausende Fans in die Olympiahalle gefolgt sind.

Eröffnen durften den Abend Amaranthe. Die schwedisch-dänische Band legte einen starken Start mit „Maximize“ hin. Obwohl sie bei den Sabaton-Anhängern stark umstritten waren, schafften sie es dennoch große Teile der trägen Münchener Masse zu bewegen. Durch drei Sänger die im Wechsel ihren Gesang darboten, wurde es nie langweilig. Besonders stimmungsvoll wurde es, als sich die Halle im Schein hunderter Feuerzeuge erhellte. Sichtlich glücklich verließen sie die Bühne nach 40 Minuten.

Nach einer kurzen Umbau Pause ging es um 20Uhr mit Apocalyptica weiter. Der Auftakt der finnischen „Cello Rocker“ war an diesem Abend düster und verheißungsvoll. Das rote Licht gedämmt, nur ab und an wurde die Dunkelheit von Blitzlicht, wie von einem schnell nahenden Gewitter durchbrochen. Das gesamte Publikum lauschte gespannt wie sie ihr neu erdachtes Werk zum Besten gaben. Natürlich durften auch ältere Stücke nicht fehlen. Der zweite Song war „Path“, der bereits 2001 in den europäischen Charts erfolgreich war. Highlights waren natürlich Titel von Metallica und AC/DC, bei denen die ganze Halle mitsingen konnte. Überrascht haben sie ihre treuen Fans mit einer Gastsängerin, die unter anderem „Seemann“ interpretierte. Ach die Zeit mit Apocalyptica ist endlich und sie mussten die Bühne verlassen, damit die Haut-Band auf die jeder wartet pünktlich beginnen kann. Um 21:15 Uhr wurde es endlich dunkel und still. Das Intro ertönte, vor der Bühne ein riesiges schwarzes Banner mit der Aufschrift des neuen Albums „The Great War“. Die Luft war zum zerreißen gespannt. Fünf Minuten wie eine Ewigkeit.

Endlich wurde das Banner gelüftet. Sabaton begrüßten ihre treuen Zuhörer mit einem riesen Knall, Feuerwerk und noch mehr Feuer. Ab jetzt wird es laut!!! Auf der Bühne ein maßstabsgetreuer Panzer. Die gigantische Leinwand zeigte bewegte Bilder von Kriegszenarien, im Vordergrund Sandsäcke aufgetürmt wie an einem Schützengraben. Es gab viel zu sehen, viel zu hören. Das Gesamtpaket der Schweden war mehr als stimmig. Obgleich die Texte oft kriegshistorische Themen haben, versprühten Sabaton viel gute Laune. Die Konzertgäste waren ausgelassen und in Partylaune. Sie waren für jeden Spaß zu haben, auch zahlreiche Crowdsurfer wurden Richtung Bühne getragen. Selbst Sänger Joakim Brode’n war überwältigt von so vielen feierwütigen Menschen an einem Sonntagabend. Jeder hat es gehofft und schließlich taten sie es auch, Sabaton stellte zusammen mit Apocalyptica ihre neue, gemeinsame Single vor “ Angels Calling“. Zur Freude aller durften die Cellisten noch vier weitere Lieder zusammen mit den Powermetalern auf der Bühne stehen. Als absolutes Highlight spielten Sabaton als einer der fünf Zugaben „Viva Victoria“ Lange verabschiedeten sich die sympathischen Schweden von ihren Gästen. Es sah aus als wollten sie nicht, dass der Abend zu Ende geht. Aber man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Das nächste Bier kommt bestimmt ?

Bericht by Simita Draven

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