Sacrilegious Impalement - II Exalted Spectres

Sacrilegious Impalement – II Exalted Spectres (Review und Kritik)

Sacrilegious Impalement - II Exalted Spectres
Sacrilegious Impalement - Exalted Spectres

Die Finnen Sacrilegious Impalement haben laut Promo-Waschzettel mit ihrem Debut Cultus Nex viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen können, doch, da ich das Debut nur vom Namen her kenne und nie gehört habe, kann ich auch nicht wirklich auf die Entwicklung zwischen den Alben eingehen. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass Exalted Spectres, Album Nummer Zwei, ein recht kompetentes Black Metal Album irgendwo zwischen Watain, Dissection und vor allem Dark Funeral geworden ist!

Und diese Gratwanderung zwischen heftigem Geknüppel und Melodiereichen Wendepunkten wurde gar nicht schlecht umgesetzt. Zwar mögen manche Melodien schon fast archaisch an vergangene Zeiten erinnern, dennoch klingen die Finnen ausreichend interessant um auch in der heutigen Zeit eine Daseinsberechtigung zu bekommen. Gerade bei Abyss Absolute klingen die Finnen sehr nach Dark Funeral, was zumindest mir in dem Fall nichts ausmacht. Dementsprechend sollte man inhaltlich nicht allzuviel erwarten, ein bisschen orthodox geht es zu, wirklich gehaltvoll sind die Texte jedoch nicht.

Das trifft auch auf die Musik der Finnen zu, Neues sucht man vergeblich, oft gehörte Songstrukturen und bekannte Riffs gibt es zu Hauf. Klar, schlecht ist das Gehörte ja nicht, aber es reißt mich persönlich auch nicht wirklich vom Hocker. Auch die gelegentlichen atmosphärischen Einschübe in Form von cleanen Gitarrenparts und fast schon doomartiger Zähigkeit mögen mich nicht wirklich überzeugen, noch dazu, wenn man sich wie in Aletheia an Shining anbiedern will. Und leider ist eben Exalted Spectres einer der „da hör ich lieber die Originale“-Fälle. Schlussendlich bleibt einem die Gewissheit ein Album gehört zu haben, dass nett ist, aber weder im Gedächtnis noch auf Dauer in der Anlage bleiben wird.

Fazit:

Ohne das Review weiter aufzublähen, man bekommt, was man erwartet, das ganze nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Wer alles in der Richtung genannter Bands braucht, sollte ein Ohr riskieren, alle anderen bleiben bei den üblichen Verdächtigen im Bereich melodischen Schweden Black Metals.

Trackliste:

1. Intro (Soul Link between two Voids)
2. Blessed to Resist
3. Abyss Absolute (Enter Godhood)
4. Wolves of the Black Moon
5. Woods in a Solitary Soul
6. At the Altar Afore Eternity (Enter Godhood)
7. Aletheia
8. Omnipotens Aeterne
9. Grand Funeral Convoy

( 6 / 10 )
( 6 / 10 )

Erscheinungstermin:

30. Mai 2011

Sacrilegious Impalement Myspace

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