Soko Friedhof nimmt Stellung

Soko Friedhof: Bürgermeister aus Nordhorn verbietet Konzert

Soko Friedhof VS Meinhard Hüsemann
Soko Friedhof VS Meinhard Hüsemann

Eigentlich sollte man denken, dass die freie Entscheidung, auf welches Konzert man geht, selbstverständlich ist. Doch in Nordhorn ist das anders.

Bürgermeister Meinhard Hüsemann hat doch mal eben kurzerhand beschlossen, dass die Band Soko Friedhof nicht auftreten darf. Wie es scheint, einfach so …

Jeder der die Band Soko Friedhof kennt, wird sich auch mit deren Thematiken und Musik auskennen. Soko Friedhof, ein Musik Projekt, welches sich mit „humoristischen Aufarbeitungen„(Humooohor!) gängiger Gothic Klischees befasst, ist ein musikalisches Projekt bei dem der Humor neben der Musik an erster Stelle steht. Wer sich nur kurze Zeit damit auseinander gesetzt hat, wird dieses auch erkennen.

Doch Herr Hüsemann sieht das anders. So wird Soko Friedhof scheinbar als „Jugendgefährdend“ betrachtet und das Jugendzentrum, zum Leid aller Fans, kurzerhand dazu gezwungen, der Band abzusagen.

Ein solch mittelalterliches Verhalten (eigentlich mögen wir Mittelalter ja), wo die Meinung(oder der Geschmack?) einer Person so etwas zu entscheiden hat, sollte in unserem freien Staat doch schon lange nicht mehr vorhanden sein. Doch leider scheint der Konservatismus wohl ein weiteres mal das Maß aller Dinge zu sein.

Es scheint offensichtlich, dass diese Entscheidung einem Bauchgefühl, anstatt einer durchdachten Entscheidung entspringt. Denn hätte man sich, nachdem Cover und Album-Titel anscheinend „Jugendgefährdend“ wirken, auch mal damit auseinander gesetzt, hätte man erkannt, dass es mit Humor zu sehen ist. Aber als Bürgermeister scheint man ja keine wichtigeren Dinge zu tun zu haben.


Wir von Schwarze-News.de wollen und können eine solche Entscheidung nicht akzeptieren und fordern euch auf laut zu werden.

Schreibt in diesem Artikel, was ihr davon haltet. Schickt den Link weiter und macht aufmerksam, damit Bürgermeister und Bürger sehen, was wir „Bürger“ davon halten. Wir werden Uns darum kümmern, dass es dann auch die „richtigen“ lesen und hoffen auf ein brauchbares Statement der Entscheidungsträger. (Behaltet aber bitte Niveau beim Schreiben)

Update: Bügermeister Herr Hüsemann nimmt Stellung!

About >puregatory<

Ich bin ein Mensch für den Musik eine wichtige Rolle im Leben spielt.... wie heisst es so schön ... da wo Worte nicht mehr weiter wissen, setzt die Musik ein .. da ist was wahres dran. Ich schreibe gerne , lese, fotographiere. Schreibe selber Gedichte und Songtexte für diverse Künstler. Sich weiter zu entwickeln finde ich sehr wichtig , denn ich bin der Meinung still zu stehen macht einen auf Dauer krank. Wer irgendwelche Fragen an mich hat, kann mich gerne kontaktieren.

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  • Pingback: Soko Friedhof vs. Bürgermeister | biotechpunk()

  • SAM

    Die Problematik, die dieser Thematik zugrunde liegt, ist schlicht und ergreifend, dass ein gut bürgerlicher Mensch, der offensichtlich mehr als ein halbes Jahrhundert Lebenserfahrung auf den Schultern trägt, nicht in der Lage ist den humoristischen Charakter dieser Band zu erkennen, da er die darin liegenden satirischen Bezüge zur Gothic-Szene nicht nachvollziehen kann. Am sinnvollsten erscheint es mir in diesem Fall das persönliche Gespäch zu suchen und ihm auf eine gehobene rethorische Art und Weise zu vermitteln, worum es hier im Eigentlichen geht, und dass es sich bei dunkel gekleideten, blass geschminkten Menschen nicht um Satanisten handelt, sondern um eine vom Grundsatz her recht normale Gesinnung, welche sich durchaus humoristisch mit Klischees auseinander setzt und auch ansonsten einen höheren intelektuellen Standart hat, als die sonstige heutige Jugendkultur.

    just my 2 Cent

  • Treknot

    also als ich das zu erst gelesen hab.. kam mir nur ein gedanke.. „der typ hat ne macke“ aber ist wohl auch tatsächlich so das SAM den nagel auf den kopf getroffen hat… der typ sollte sich mal mit dem bürgermeister aus Leipzig unterhalten… schließlich ist das WGT dort fest in den Jahreshaushalt der Stadt eingeplant und alle die jemals da waren und Kohle in der Stadt gelassen haben, hatten und haben einen großen Anteil an der Sicherung von Arbeitsplätzen dort… soo ein trottel.. echt nicht zu fassen.

  • Treknot

    sorry für das doppel Posting..
    ich hab grad mal eine Email an diesen Herrn .. bzw an den Stadtrat verfasst. Wenn eine Antwort kommt werde ich euch hier unterrichten.

  • Da haben wir es wieder, Vorurteile! Ich konnte mir im Radio nicht verkneifen zu sagen, dass wir ja die bösen Gothics sind, die zum Frühstück ein Kind fressen und dazu 3 Liter Blut trinken.
    Bevor man solche Entscheidungen trifft, sollte man sich mal mit der Thematik auseinander setzen. Aber diese Alterstufe (kann man auf dem Foto ja erahnen), tut sich schwer mit Tolleranz.
    Ich für meinen Teil finde es unter aller Würde, was der Herr Hüsemann da abzieht, es entbehrt jeglicher Grundlage. Wäre es Eisregen, würde ich ihm vielleicht noch ein wenig Recht geben (was nicht heißt, dass Eisregen schlecht Musik macht, sondern dass manche Texte einfach nicht für manche Ohren geeignet sind und eben auf dem Index stehen), aber SOKO Friedhof, einfach nur lächerlich!
    Herzlichen Glückwunsch Herr Hüsemann, das erinnert mich an Zeiten, an die ich mich eigentlich nicht so gerne erinnern möchte!

  • flote humel

    wichtiger wäre, dass wir alle mails, bzw unterschriften gegen diesen beschluss senden oder sammeln und dann weiter geben. das problem ist wohl wirklich die unwissenheit, die zu solchen maßnahmen führt. einzige lösung ist da die aufklärung, wer da kommt/kommen möchte und was er zum ausdruck bringen will mit seinem projekt.
    wir sollten da vorsichtig sein mit vorurteilen, so schwer wie es sein mag. klärung hilft da immer, nur die art und weise ist dabei ausschlaggebend.

  • Solche Handlungsweisen lassen einen Außenstehenden vermuten, der möchte von eigentlichen Problemen ablenken, nach dem Motto „Endlich tut der mal was“, nur dass dieser Schuss eindeutig nach hinten losgeht. Ich komme nicht aus Nordhorn, keine Ahnung, was dort abgeht und welcher Partei der Herr Hüsemann angehört. Mittelalterliche Handlungen verlangen meiner Meinung nach entsprechende Reaktionen, mit Vernunft kommt man da in diesem speziellen Fall nicht weiter. Demzufolge den Bürgermeister einfach der Hexerei beschuldigen und verbrennen 😉

  • Unfug des Lebens

    ich denke man sollte das ernst nehmen, und den netten herrn hüsemann aufklären.aber nicht forsch bei so einer sache reagieren und es meiner meinung nach auch nicht ironisch oder großartig mit humor verpacken…sondern wirklich ernst. mit solchen aussagen wie „der hexerei beschuldigen und verbrennen“ kommt man da wohl eher genau zum gegenteil bzw. unterstreicht das ganze. herr hüsemann wird wohl sagen: da haben wirs ja.
    es muss jemanden geben der sich mit der thematik auskennt und einer anderen person die keine ahnung von dem thema hat, vernünftig, freundlich und vor allem richtig erläutert ohne beleidigend zu werden. wenn man möchte das unsere meinung von musik und klamotte aktzeptiert wird, bleibt uns wohl nix anderes übrig als auch andere meinungen zu aktzeptieren.also unterschriften gesammelt, jemanden finden der gut reden kann und ahnung zum thema mitbringt und dann herrn hüsemann mal einen besuch abstatten und freundlich losdiskutiert. und wenn er offen ist für neues, sollte er es verstehen und sein handeln vllt etwas überdenken.

  • mysTray

    Gutsherrenart ist wohl das im Momment dür so welche verhaltensweisen infaltionär genutzte Wort.

    Aber diese Gutsherrenart scheint ja allgemein in der Politik wieder in Mode zu sein.

  • Vincent Draculea

    Ich sage nur eines dazu: Ich sehe das als eine Art Beschneidung unserer Freiheit in diesem Land. Im Osten dürfen rechtsreadikale Gruppierungen offenkundig ihre Propaganda schieben, während wir, die lediglich ihren friedlichen Lebensstil ausleben möchten, eingeschränkt werden ohne Ende. Leute, die sich auch nur im Ansatz mit unserer Szene, unserer Musik und unserem Gemüt Auseinandersetzen, werden bemerken, dass wir nichts im Sinn haben, außer uns. Ich möchte hoffen und arbeite auch darauf hin, dass die Gesellschaft uns irgendwann als Menschen und nicht als aussetzige Monster behandelt und degradiert.

  • Ich bedanke mich schon einmal für eure Worte.
    Ich denke das, was „Unfug des Lebens“ da sagt, trifft es wohl auf den Kopf.

    Wir wollen mit diesem Artikel bewegen das es viele Lesen und Ihre Meinung dazu abgeben. Diese Meinung, natürlich nur „ordentlich Verpackt“, soll für den Herr Hüsemann als Denkanstoß gelten.
    Natürlich in der Hoffnung ein Statement von Ihm (oder Sprecher) zu erhalten und um damit zu bewirken bei weiteren Entscheidungen vorher zu überlegen.

    Wir wollen weder jemandem Ärger zumuten oder ähnliches in der Form. Das man bei solch Themen immer etwas harscher zugeht ist da völlig normal. Fair sollte man bleiben. Das bekommen wir, wie ich sehe, bis dato gut hin.
    Vielen dank dafür

  • Holger

    Wirklich nicht zu glauben….das fallen jedes Jahr zig Bands dieser Gattung in eine Stadt (Leipzig) ein, und so ein „Narr“ (weil wir ja schon bei Mittelalterlichen Ausdrücken waren) verbietet es. Ich kann mich dem Statement von SAM da voll und ganz anschliessen.

    In meinen Augen haben solche Leute in Ihren Gemeinden nichts besseres zu tun, oder wurden von besorgten Mammi’s um Hilfe gebeten.
    „Erst Hirn einschalten oder Informationsantenne ausfahren – dann Handeln.“

    Traurig…China – wir kommen!

  • elbin

    Die Handlungsweise des Herrn Bürgermeisters stellt ganz offensichtlich eine Verletzung der freiheitlichen Grundrechte der Bürger von Nordhorn dar.

    Insofern sollte Einspruch erhoben werden und eventuell, falls erforderlich, eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen werden um Unterschriften zu sammeln, die entsprechend eingereicht werden können. Da es mit Bürgerentscheiden bei uns in Hamburg wohl etwas anders läuft und ich nicht darüber informiert bin, wie es in Nordhorn damit aussieht, kann ich zum etwaigen Erfolg der Aktion nichts sagen.

    Neben dieser Aktion wäre eine zweite Möglichkeit eine einheitliche Mailantwort mit dem Wiederspruch zu verfassen, den jeder Bürgern, jede Bürgerin von Nordhorn direkt an die Mailadresse des Bürgermeisters senden kann, natürlich unter Angabe der korrekten personenbezogenen Daten, damit es auch rechtskräftig ist. Diese Antwortmail könnte beispielsweise im Forum Schattenschleier als Formular angeboten werden, in das nur die persönlichen Daten eingefügt werden müssen um es dann direkt zu versenden. Die User könnten, wie zu diesem Vorfall auch wieder per Newsletter informiert werden und ihrerseits ihren Bekanntenkreis und ihre Angehörigen darauf aufmerksam machen.

    Abgesehen von diesem Fall, stellt es sich mir so dar, dass das Jahr 2008 sich dem Ende zuneigt und wer in der Politik in diesem Jahr noch nichts bewegt hat, läßt nun irgendetwas los, damit er noch in die Schlagzeilen gerät und für das Jahr 2008 in die Geschichte eingeht.^^

  • MetzCore

    Man muss ja bedenken, dass das Ganze Veranstaltungen für die Jugend sind. Ein Bürgermeister, der sich in diesem Zusammenhang Gedanken über die Verrohung der Jugend macht und bei solchen Veranstaltungen auch mal eingreift halte ich in erster Linie für lobenswert. Die Aufgaben der Leitung einer Stadt werden hier ernst genommen.

    In diesem Zusammenhang kann man dann aber wohl wirklich ein wenig von Oberflächlichkeit reden und es wurde sich nicht wirklich mit der Materie befasst.
    Wobei wir wissen, dass es mit Humor gesehen werden muss. Doch kann man dem Bürgermeister es übel nehmen, dass er dies nicht weiß? Ich denke nicht.

    Zur Einsicht ist es nicht zu spät. Wenn sich Herr Hüsemann Bereitschaft zeigt das Ganze noch einmal zu überdenken, halte ich den Vorfall nicht für soo wild.

    Zuletzt hätte ich mir noch gewünscht, dass der Artikel nicht so gefärbt wäre. Wie das Ganze wirklich ablief, scheint man ja hier garnicht zu wissen. Aber das nur am Rande

  • Nachtengel41

    Ich sehe es als Einschränkung unserer Grundrechte. Jeder sollte selber entscheiden können, wo er hin geht.

    Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich der Herr Bürgermeister Hüsemann die Mühe gemacht hat, sich mit der Musik der Band wirklich auseinander zu setzen, sondern er wird wohl auch nur auf Vorurteile reagiert haben, die man ihm aus seinen Reihen nahegebracht hat. Das finde ich sehr schade!

    Ich als Mutter von 2 Kindern (14 und 17) sehe Soko Friedhof nicht als „Jugendgefährdend“!!! Ich halte absolut nichts von diesem Auftrittsverbot!! Heut zu Tage sollte man doch schon aufgeklärter und aufgeschlossener sein. Es gäbe doch bestimmt wichtigeres zu tun. Also meine Kinder durften schon immer selber entscheiden welche Musik sie hören oder zu welchem Konzert sie gehen und damit bin ich immer gut gefahren.

    Ich würde mir und den „Nordhornern“ wünschen das der Herr Bürgermeister Hüsemann seine Entscheidung noch mal in Ruhe überdenkt und sich mal richtig mit der Thematik auseinander setzt!!!

  • @MetzCore:
    Das ganze währe Loblich gewesen wenn der Bürgermeister sich auch mit dem Thema hätte auseinander gesetzt. Zeitlich sieht man aber das dies nicht der Fall war.

    Ganz davon ab das diverse „HipHop“ Acts, die Drogen und Gewalt verherrlichen, und auch andere Bands, die bei weitem schlimmer waren, dort aufgetreten haben. Hätte man sich dort bei dem ein oder anderen Act informiert (habe mir bzgl. einem Act gestern was durchgelesen gehabt) wäre es vermutlich wesentlich Sinnvoller gewesen da was zu verbieten.
    Dennoch halte ich unnötige Zensierung für die Verfremdung von Aufklärung.

    Was das gefärbt angeht. Natürlich wurde in diesem Artikel Bezug in eine Richtung genommen, keine Frage. Aber wirklich gefärbt, nein. Es wurden lediglich die Tatsache erwähnt. Und laut der E-Mail, die veröffentlicht worden ist, hat der Bürgermeister der Person für die Jugend dazu aufgefordert das Konzert abzusagen.

    Nichts desto trotz warten wir ein Statement ab. Ich bin schon einmal froh darüber das bisher alles mit sauberen Worten von statten geht.

  • midnight-ivy

    Sehr geehrter Herr Hüsemann,

    Sie haben sich entschlossen, ein Konzert der Band SOKO Friedhof in Nordhorn zu verbieten, da Sie diese als „jugendgefärdend“ eingestuft haben. Vielleicht hätten Sie sich vorher ein wenig besser informieren sollen, und zwar bei Leuten, die sich in der Gothic-Szene auskennen. Doch auch ein Blick ins Internet hätte helfen können …

    Vor sieben Jahren (!) beging ein Satanistenpaar aus Witten einen Ritualmord. Auf ihrem Auto hatten sie einen Aufkleber der Band. Damit war für die Boulevard-Presse schnell der Schuldige gefunden: SOKO Friedhof hatte die beiden zu ihren Taten verleitet!

    Wäre es der Aufkleber einer beliebigen anderen Szene-Band gewesen, so hätte man mit Sicherheit auch dort einen Zusammenhang konstruieren können, denn die Auseinandersetzung mit Tod und Teufel ist nun einmal ein wesentliches Thema für Goths.

    Das ist übrigens nichts Neues. Im frühen Christentum lebte man auf den Tod, auf das Jüngste Gericht hin, von dem man glaubte, dass es unmittelbar bevorstünde. Das irdische Leben war nichtig, ein „Jammertal“, und man war gerne bereit, dieses notfalls auch für seine Überzeugung zu opfern. Später, als das Jüngste Gericht nun doch auf sich warten ließ, wurden Menschen (selbst Kinder!) mit dem Versprechen ewiger Glückseligkeit dazu verlockt, sich den Kreuzzügen anzuschließen. Noch später, vor allem unter dem Einfluss der schrecklichen Pestepidemien, wurde die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit noch intensiver. Das zeigte sich auch in der Kunst. Es entstanden die so genannten Pestkreuze, die das Leiden Christi in aller Drastigkeit dem Betrachter vor Augen führen und sein eigenes Leiden relativieren sollten. Totentänze wurden geschaffen, die zeigen sollten, dass der Tod keinen Unterschied zwischen arm und reich, jung und alt oder gut und böse kennt. Gräber wurden mit Totenschädeln „verziert“, kleine Särge mit Wachs- oder Elfenbeinskeletten standen auf den Kommoden der Wohlhabenden als Memento Mori, als ständige Mahnung an die eigene Sterblichkeit. Auch im 19. Jahrhundert gab es eine künstlerische Bewegung, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzte, die „Schwarzen Romantiker“, deren bekannteste Vertreter wohl E. T. A. Hoffmann, Edgar Allan Poe und Caspar David Friedrich sein dürften. Diese Entwicklung mündete in den „Horror“ in Literatur, bildender Kunst, Film, Computerspiel und Musik des 20. (und 21.) Jahrhunderts, mit Autoren wie H. P. Lovecraft oder Stephen King, Filmen wie Dawn of the Dead, Omen oder Halloween, mit Horror-Punk und Gothic Music.

    Der Unterschied zur früheren Auseinandersetzung mit dem Thema ist vor allem, dass der Glaube inzwischen zunehmend in Frage gestellt wird. Der Tod wird eher als endgültiges Ende des Seins, Glaube oft als „Aberglaube“ gesehen. Insofern darf mit religiösen Themen wie dem Teufel, der Apokalypse und ähnlichem auch gespielt werden, denn sie sind, so gesehen, nur Mythen. So finden sich in der Gothic Music häufig Hinweise auf scheinbare Teufelsverehrung und Teufelspakte. Genauso ist der Tod im Allgemeinen, von uns Jahrzehntelang aus dem Bewusstsein verdrängt und in die Sterilität der Krankenhäuser abgeschoben, ein wichtiges Thema. Dazu gehören auch der (jahrhundertelang tabuisierte) Selbstmord und der Mord. Gerade mit letzterem werden wir tagtäglich in Filmen, Dokumentationen, Büchern (der Krimi dürfte wohl das derzeit beliebteste Literaturgenre sein) und Nachrichten konfrontiert. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Musik des Themas annimmt.

    Aber ist ein Song über einen Teufelspakt oder einen Mord „jugendgefährdend“? Ich glaube nicht. Es ist ein „Was wäre, wenn …“, ein Spiel, eine Geschichte, wie wir es in anderen Kunstbereichen genauso finden können. Wollte man das verbieten, dann müsste man auch zahlreiche Fernsehserien, Filme, Autoren etc. indizieren. Und das hatten wir doch schon mal …

    Die überwiegende Mehrzahl der Goths sind übrigens, entgegen gängiger Vorstellungen, a) keine Jugendlichen und b) schon gar keine Satanisten. Einen interessanten Artikel zur Entstehung der Szene und den entsprechenden Hintergründen finden Sie bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Gothic_(Kultur).

    Ebenfalls bei Wikipedia findet sich auch ein kurzer Bericht zu SOKO Friedhof. Der zweite Satz dort lautet: „Auffallend ist die Verwendung von Filmzitaten und die humoristische Aufbereitung gängiger Klischees der Gothic-Szene.“ Man beachte das Wort „humoristisch“! Den ganzen Artikel zum Nachlesen gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/SOKO_Friedhof.

    (Übrigens hat sich in den letzten sieben Jahren auch kein satanistischer Ritualmörder mehr auf eine Verlockung durch diese Band berufen.)

    Das Christentum hat unserer Gesellschaft eine große Errungenschaft beschert: den freien Willen. Wir sind kein Spielball der göttlichen Willkür mehr, sondern selbst für unser Handeln verantwortlich. Nicht das Hören einer bestimmten Band oder das Tragen eines langen, schwarzen Mantels macht aus einem Menschen einen Amokläufer. Das tut er ganz alleine.

    Statt „vorbeugend“ immer mehr zu verbieten, sollten wir das Bewusstsein für diese Eigenverantwortung und die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Moral stärken.

    Insofern finde ich Ihre Entscheidung falsch und möchte Sie bitten, diese noch einmal zu überdenken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Yvonne Plum
    (midnight-ivy)

  • Hephaistos

    ich verstehe einfach nicht, wie man als bürgermeister nu so.. starrsinnig sein kann, und vollen bewusstseins unsere bürgerrechte so verletzen kann. Man hätte sich nur 5 minuten mit dem hintergrund dieser band auseinandersetzen müssen, um festzustellen, dass die texte bei weitem nich so ernstgemeint sind, wie es unserem Herrn Hüsemann erscheint.
    Das dieses konzert auch noch praltisch ohne eine eine zweite meinung(z.B. jemand, der sich auf dem gebiet zumindest ansatzweise auskennt) einfach *verboten* wird, ist unerhört.
    Denn – wie bereits mehrfach gesagt wurde – traten bei uns im Jugendzentrum bereits wesentlich *schlimmere* bands auf, die gewalt, drogen, in einzelfällen auch prostitution verherrlichen.

    ad ist es doch verwunderlich, das „ausgerechnet“ soko firedhof *verboten* wird.. böse zungen könnten jetzt behaupten, dass würde hauptsächlich mit der szene des gothic zu tun haben – denn im vergleich zum hip hop/gangster rap stellen wir nunmal eine „minderheit“ dar..
    allerdings wäre eben ganau DAS ein zusätzlicher grund gewesen, sich mal genauer mit dem gebiert zu beschäftigen, und nicht einfach nur mal eben ein werbebild der band ansehen; 1,2 minuten in die musik reinhören und dann sagen:“Nein, die sind jugendgefährdend! die wollen wir nicht!“. Das zeigt mal wieder, wie intolerant und vor allen dingen voreingenommen die gesellschaft heutzutage ist.

  • @Yvonne Plum

    !! super Brief !! ich habe das lange nicht so gut hin bekommen, was aber auch daran lag, dass ich meine Verwirrung irgendwie in einen Kanal bringen mußte. Bitte lass uns hier wissen ob der Mensch reagiert.

  • Moin Leute,
    Ich muss gestehen ich habe mir nicht alle Artikel durchgelesen, aber es ist viel schönes dabei. Besonders der erste von SAM und der von Unfug des Lebens treffen es sehr gut.
    Was ich an dieser Stelle vorschlagen möchte sind

    1. Schreibt einen offiziellen Beschwerdebrief, lasst ihn von möglichst vielen unterschreiben

    2. Sucht euch einen Vertreter, der vernünftig mit dem guten Herrn redet und ihm die Lage erklährt es sollte bloß niemand sein, der denkt er kann den noch ein wenig durch möglichst krasse Kleidung provozieren und dann die Diskussion gewinnen. Das läuft wahrscheinlich nicht, die Person sollte nicht nur beim Reden sondern auch beim auftreten und kleiden seriös rüberkommen (ich mein jetzt keinen Anzug oder so aber doch etwas normaler.

    Bei der Beschwerde kann ich euch helfen (sofern interesse besteht), bei dem Rest leider nich da ich im mom Studiumsbedingt in Mainz festsitze.
    Zusätzlich werd ich mich mal mit meinem Pa und nem Kumpel von mir in verbindung setzen, weil die etwas aktiv in der NOH-Politik sind.
    Greetz
    Nirlahothep

  • Oh, sry wegen doppelpost, aber eine sache noch:
    Nordhorn versucht eine Touristenstadt zu werden und mit bekannten Bands egal welcher Stilrichtung lassen sich viele Leute nach NOH bekommen.
    Zusätzlich kann man auch gut mit der Menge an wählern in der schwarzen Szene argumentieren, pinselt sein Ego und und argumentiert als währt ihr einer von denen und es klappt!
    Greetz
    Nirlahothep

  • midnight-ivy

    Zur Klarstellung: Ich habe den Brief natürlich NICHT „im Alleingang“ an Herrn Hüsemann geschickt!

    Im Artikel oben steht:
    „Schickt den Link weiter und macht aufmerksam, damit Bürgermeister und Bürger sehen, was wir “Bürger” davon halten. Wir werden Uns darum kümmern, dass es dann auch die “richtigen” lesen und hoffen auf ein brauchbares Statement der Entscheidungsträger.“

    Insofern habe ich das als „offenen Brief“ geschrieben, in der Hoffnung, dass es dann an die „Richtigen“ tatsächlich weitergegeben wird.

  • Zu dem Bürgermeister bleibt mir nur zu sagen, dass er ziemlich konservative Ansichten bezüglich Lyrik hat. Es ist abartig, wie die Menschen von den Medien „manipuliert“ bzw. dicht gemüllt werden. Im Sinne vom Grundgesetz, darf sich jeder Mensch noch eine eigene Meinung bilden. Es ist einfach nur lachhaft, wenn jemand, wie der Bürgermeister so etwas verbieten will. Es läuft Hiphop von der allerschlimmsten stupiden Art alltäglich für jedermann, verfügbar. Im Fernsehen laufen Sendungen, die die Jugend absolut verdummen lässt, sogar die deutsche Sprache wird im TV verhunzt. Die Medien bombardieren einen mit halbwarheiten. Man muss zu sehen, dass man seine eigene Meinung selbst findet. Was ich damit eigentlich sagen wollte, es ist einfach nur stagnant und studpide von dem Herrn Bürgermeister, dass er in einer Zeit des Medienmülls und der totalen Verdummung behauptet, eine recht selbstironische, lyrisch einwandfreie Musikgruppe dürfe in dem ländlichen, konservativen Nordhorn nicht auftreten, da die Jugend gefährdet würde. Schwachsinn.

  • Diese Entscheidung war der größte Fehltritt aller Zeiten. Dieser Bürgermeister legt damit nicht nur ein wahres Armutszeugniss ab, sonder versucht vielmehr uns das recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung zu nehmen. Jeder sollte dem Stil folgen dem er selbst zuspricht. Ausserdem finde ich es armselig, weil wenn er sich mit der Band ausseinander gesetzt hätte, von Anfang an gemerkt haben sollte, dass es sich hier um eine Comedy und Satire Band handelt. Das zeugt mal wieder davon, dass unsere Politker einfach nicht ihre Hausaufgaben machen!

  • wahre_teufelina

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, find es aber sehr schade, das es in unserer Zeit noch so etwas gibt.
    Ich komme aus der WGT Stadt und als hier WGT und Turnerfest zusammenfielen, wurden wir Goths gelobt, als nett, hilfsbereit und ordentlich. Im Gegensatz haben die Turner einen Haufen Müll hinterlassen.
    Ich würde es vielleicht auch nochverstehen, wenn es eine winzige erzkatholische Gemeinde wär, die es nicht besser kennen.
    Aber vielleicht hat man wirklich Angst es könnte das Böse über die Stadt einbrechen.
    In den heutigen Zeiten kann man die modernen Medien nutzen und sich auch darüber informieren. Als Bürgermeister einer Stadt müsste man das beherrschen, bzw. kann man einen Angestellten beauftragen.

    Man könnte meinen der Herr Bürgermeister beschäftigt eher einen „Teufelsaustreiber“ als eine Szeneband auftreten zu lassen.
    Wirklich ein Armutszeugnis für ihn.

  • Ich bin der Ansicht das dem wertem Herr’n Bürgermeister mal jemand sagen sollte das er sehr intollerant ist!
    Ich sehe hier etliche Kommentare die im Grunde alle das gleiche wollen, Gleichheit, wisst ihr was ich schließe mich euch an weil wir das Recht haben unsere Freizeit (und somit auch auf welche Konzerte wir gehen) frei zu gestalten!

  • Malekiddow (Tom)

    Also was ein Schwachsinn,….

    Und solche Leute werden von uns gewählt…..
    Bürgermeister sind genau wie alle anderen Polotiker da um die Meinung und Interessen des Volkes bzw. einer Gemeinde oder einer Stadt zu vertreten und nicht um frei nach seinem Eigenen Willen zu handeln.
    Wäre dies so würden wir definitiv in der zeit zurück ins Jahr 1943 gelangen,….hoffe ihr versteht was ich damit ausdrücken will!

    Meiner Meinung nach erfüllt dieser Bürgermeister nicht die Aufgaben für welche er gewählt worden ist!

    Ich wäre dafür Unterschriften mit Adressen bzw. Namen zu sammeln oder einfach persöhnich bei ihm vorbei schaun mit einer Gruppe Goths und ihm zeigen dass dieser Verbot der Band übertrieben ist und nur auf unwissenheit oder Vorurteilen beruht.

    Also wer auch immer hier Forumadmin ist sollte so etwas in die Wege Leiten!!!

    MFG

    Tom

  • Erst mal ist die Entscheidung des Bürgermeistern nachvolliehbar für mich. Da er sich mit der schwarzen Szene nicht besonders auszukennen scheint. Statt eines emotional unpassenden Artikels sollte daher ein Gespräch gesucht werden. Unqualifizierte Kommentare – wie sie leider gehäuft aus dem schwarzen lager kommen- lassen ebenfalls nur den Kopf schütteln. Also bitte das Denken angestellt und eine vernünftige Kommunikation aktiviert. Schließlich hat besonders die schwarze Szene doch mal Wert darauf gelegt!! Anscheinend ist dies nicht mehr so. Wo bleibt denn da der Unterschied zu den Leuten, über die derart pubertär hergezogen wird!?

  • wahre_teufelina

    und warum bist du dann anonym?

    Hin und herziehen können alle.
    Ein Zeichen das es auch ohne Verbote und Vorurteile geht zeigt das WGT. Umsonst sind hier nicht jedes Jahr 10.000 Leute. Und das es ein miteinander gibt und ohne dumme Sprüche weis von uns jeder. Aber nix sagen und alles hinnehmen, ich glaub das hatten wir lang genug. Außerdem haben wir ein Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Pubertär? Eher nicht. Es sind die ganz alltäglichen Klischees und Vorurteile die uns ständig begegnen und die glaube weit mehr unter die Gürtellinie gehn, als das hier geschriebene.

    Wenn der Herr sich damit auseinander gesetzt hätte, hätte er anders reagiert.

  • Rabenherz&Wolfsblut

    Wir können nur wiederholen was wir bereits in eure Site schrieben…..
    es ist nahezu lächerlich, wenn es nicht so traurig wär….. Was für ein Bürger- Meister, ich frage mich ob er wirklich je einen Eurer Songs gehört hat und sich die Texte wirklich versinnbildlichen kann. und ich frage mich ob seine Bürger, vor allem die kinder und Jugendlichen davor geschützt sind was den Alltag unserer Medienberichterstattung angeht. Da laufen Comics für Kinder,Filmberichterstattungen zu Zeiten in denen Kinder und Jugendliche vor der Glotze sitzen, wo gezeigt wird wie Gewalt und Missbrauch am Menschen in jeglicher Form praktiziert wird, hat er schon dafür gesorgt das seine Bürger davor geschützt sind.?.. Wow dann Glückwunsch zu diesem Bürger- Meister !!!Vielleicht sollte er sich erst mal mit euren Texten auseinander setzen und herrausfinden was seine Bürger wollen!Aber wie dem auch sei, es ist immer leicht sich eine Meinung zu bilden über das was man nicht beurteilen kann.
    und da er ja oberster Dienstherr also BÜRGERMEISTER ist und die Bürger ja sich zu fügen haben, naja was solls scheinbar kann er gut damit leben seinen Bürgern seine Wahrheit anzuordnen !!!Mit freundlichen Grüßen von *entfernt*

    Lasst euch nicht unterkriegen, Eure Fans stehen voll hinter Euch !!!!!!

  • Entschuldigt das ich den letzten Kommentar um einen halben Satz streichen musste.
    Das war meiner Meinung nach etwas zu weit als das es hilfreich ist.
    Auch wenn viele genau das denken, den vergleich dürfen wir hier dennoch nicht bringen.

    @Anonym: Die Entscheidung ist für dich nachvollziehbar weil er sich nicht auskennt? Das kann es doch nicht sein. Man kann doch keine Entscheidungen über Dinge fällen, womit man sich nicht auskennt.

    Was das „Gespräch suchen“ angeht. Wie denkst du sollte das ablaufen? Nicht jeder hat hier die Zeit, Möglichkeit und Lust sich einen Termin geben und wahrnehmen zu lassen. Darüber hinaus ist so etwas erst dann wirksam, wenn genug darüber geredet wird.

    Wenn du dir nun auch die meisten Kommentare angeschaut haben wirst hast du sicherlich auch bemerkt das dort einige sehr qualitative Anregungen zu finden sind. Das „proletisches“ gelaber immer mal dazwischen ist lässt sich nicht vermeiden, man sollte es aber vermeiden alle damit zu besticheln.

  • Nicht sehr überraschend, nach dem ja allgemein bekannt ist, das ein gewisses Maß an Selbstüberschätzung und anmaßender Dummheit quasi unverzichtbar ist, um in der politischen Landschaft Mitteleuropas zum einem weithin leuchtenden Stern, wie eben einem Bürgermeister von Nordhorn, aufzusteigen. Aber ich will mich auch nicht übermässig echauffieren: Wenn man sich zu lange mit Dreck befasst, wird man bekanntlich selbst dreckig; meiner verschämten Empfehlung, das Konzert illegal stattfinden zu lassen und sich auf die Argumentation des Kuhdorfhäuptlings bei einem sehr unwahrscheinlichen Prozess zu freuen, würde ja doch keiner folgen, so bleibt einem nichts, als sich vergrämt abzuwenden und, – wie in allen Lebenslagen -, ein Herr der Ringe – Zitat hervorzukramen: „What can man do against such reckless hate?“

  • Nachtschattengewächs

    ich finde es einfach nur nicht umnsichtig, dass ein mann einfach so ein konzert absagt, nur weil die band einen komischen namen hat oder er die texte nicht als hintergründig und humorvoll ansieht. in der bibel kann man auch nciht davon ausgehen, dass alles wörtlich gemeint ist; wäre aber eine lesung aus der bibel im JZ würde kein mensch etwas sagen. das ganze zeugt nciht grade von erfolgreicher jugendpolitik und weltoffenheit, wenn man pauschal ein konzert verbietet, das einem so nícht passt.
    ich wäre gerne hingefahren, sozusagen als geburtstaggeschenk (ich hab an dem tag geburtstag), aber daraus wird ja wohl nichts.
    aber war fast abzusehen im katholischen emsland bzw. norddeutschland.
    ziemlich engstirnig das ganze.

  • Kopfüber

    das kann ja wohl nicht wahr sein! Ich bitte Sie… wenn Soko Friedhof jugendgefährdent sind, sollten Sie als allererstes schleunigst jeder Disko, jedem Musikgeschäft und jedem Radiosender das Ausstrahlen und Verkaufen von gewissen „allgemeinverträglichen“ Hiphop-Songs/Alben verbieten, die von „Ich f*** deine Mutter“ handeln.
    Nur weil Soko zu ner Subkultur gehören, kann man ihnen den Auftritt noch lange nicht verbieten. Was meinen Sie, was passieren würde, wenn sie diese Hiphop-Songs verbieten würden… sollte das das letzte Wort in dieser Sache sein, werde ich es mir nicht nehmen lassen, für die GN bzw. die Szene- Zeitschrift einen Leserbrief bzw. Artikel zu verfassen – das lasse ich nicht auf mir sitzen.

  • Treknor

    Also aus Nordhorn habe ich noch keine antwort… welch ein wunder…narf

    aber da mir dieser fall keine ruhe lässt (ehrlich gesagt… ich bin stink sauer), habe ich die Jusos da mal angeschrieben, wenn die sich natürlich auch nicht melden….tjaa dann wissen wir wieder ganz genau was man von politikern halten kann…

  • Nighteagle

    Werter Herr Bürgermeister,
    ich bitte Sie, das kann doch nicht Ihr Ernst sein!
    Mich würde ja interressieren wie sie das vornünftig begründen wollen, denn wenn sie sowas
    „Jugendgefärdend“ nennen, dann hören sie sich mal Songs von sogenannten Künstlern wie „Sido“ an oder informieren Sie sich genau über die Hintergründe dieser Musik!

    Ich Persönlich wäre sofort bei einer Demonstration vor dem Rathaus dabei!

  • Lykan

    Nunja,.. Ich hätte da ein Vorschlag gegen dem Verbot von dem Herrn Bürgermeister anzugehen. Ich wüsste nur nicht, wie das so von statten geht.. Ich werf die Idee mal in den Raum. „Unterschriften Aktion“ Das macht eigtl. jeder zu jedem Problem, wieso nicht auch wir?

    Wenn wir genug Stimmen haben.. kann sich der Werte Mann ein Schuh abgrausen und wir haben unser Konzert wo ich auf jeden Fall hinmöchte =)

  • bwah

    Unverständlich, dabei sind nichtmal Wahlen.

    Hier und da müssen Politiker uns eben schützen vor bösen Dingen wie Satire, Meinungsfreiheit oder dieser bösen Realität.

    Vielen Dank herr Bürgermeister dass Sie es mal wieder bewiesen haben wie sie hunderte Wähler gegen sie stimmen können, und das so unkompliziert

  • Anonymous

    wie siehts eigentlich aus, kommt da noch was?

  • Treknor

    tja,,, Nordhorn hüllt sich in Schweigen.. Politiker sind halt doch alle gleich… vielleicht sollten wir Ihm auch einen Schuh an der Kopf werfen… ich mein dann könnte er wenigstens behaupten er teile ein Schicksal mit dem Präsi der USA… ROFL…

  • Pogorius

    Ich denke an das Booklet des blutrünstigen Mädchens und gehe meinen Hamster streicheln XD

    Ja aber, wenn ihr eh an dem Abend dann Zeit habt… dann… öhm… kommt doch anch Rostock 😉