Still Patient – Selective Perception

Nach langer Ruhe kehrt der Sturm zurück! Zum 25-jährigen Bandbestehen ist Still Patient nach mehrjähriger Schaffenspause wieder zurück im Studio und auf der Bühne. Still Patient gehörte nach fünf Veröffentlichungen, zahlreichen Konzerten und Festivals bis zu ihrer Auflösung 1999 zu einer der prägenden deutschen Bands des Gothic-Rock. 2012 hat sich die Band neu formiert und mit zum Teil neuen Mitgliedern schreibt man nun die Geschichte weiter, die in den 90er Jahren Spuren hinterlassen hat. Kraftvoll, zeitgemäß und atmosphärisch. Still Patient erschafft sich neu, ohne die Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. Der Mix aus traditionellem Gothic- Rock mit elektronischen Elementen und düsteren Melodien wird in das Hier und Jetzt portiert und wirkt frischer und kraftvoller denn je. Ihre neue EP „Selective Perception“, ein Release aus 4 neuen Songs und einer Neuaufnahme des Klassikers ANAVRYN aus dem Jahre 1992. Produziert und gemischt, wurde die EP von Kristian „Kohlmannslehner“ Bonifer

sp_vorderseite-onlMit frischer Energie und geballter Power, leitet der Opener All is Well ein. Schlagzeuger, Keyboarder und Gitarrist, sowie Bassist, bilden ein geniales Arrangement, als der Sänger mit seiner dunklen Stimme einsetzt, überzeugt auch dieser. Hier sind hungrige Jungs am Werk, denen die Auszeit nicht geschadet hat. Mit neuem Wind aus der Gruft, gehen sie gradlinig ihren Weg und können im gesamten voll und ganz überzeugen. Mit Pianofolgen und zunächst in den Hintergrund gemischten Stromgitarren, geht es mit dem zweiten Track Impact weiter. Ein grandioses Ensemble ist Still Patient feilich, der Text ist klasse, Effekte gradezu genial, Musik göttlich, ähm ich meine Gothlich und der Refrain, ist hitverdächtig. Etwas schneller, geht Screaming Red Roses zur Sache. Zwar schwächelt der Song ein wenig, vergleicht man ihn mit den ersten beiden, hat aber durchaus Potenzial. Hier hätte ein wenig mehr Ausbauarbeit sicher gut getan. Mit der Neuaufnahme von Anaryn, welche hier um die Zahl 2 erweitert wurde, übertreffen sie sich jedoch endgültig Der Song geht gut ab und vor allem sehr gut ins Ohr. Er macht echt was her und könnte so nicht besser sein. Melodien, Gitarren, Keyboards, Sänger, Drummer, Bassist, verrichten einen Sagenhaften Job. The Brood of Liars, bildet den gelungenen Abschluss dieses kleinen Meisterwerkes, als welches ich die Platte freilich bezeichnen würde. Die Atmosphäre, die der abschließende Song verbreitet, greift hier sehr deutlich. Klasse Keyboards, Super Gesang und Text, Gitarrenarbeit und Bass Solide.

Fazit: Volltreffer! Fans der Band werden mir zustimmen, dass sich das Warten definitiv gelohnt hat. Die EP ist einfach genial, verbreitet eine schöne, düstere Atmosphäre, die sich sehen lassen kann. Songs sind super und Musiker & Sänger beweisen Herz, Leidenschaft und Talent. Klare Empfehlung!

 

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Links:

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