The LoveCrave - Soul Saliva

The LoveCrave – Soul Saliva (Review und Kritik)

The LoveCrave - Soul Saliva

Im Jahre 2006 veröffentlichten die Italiener Ihr Debütalbum „The Angel And The Rain“ und erhielten rundum gute Kritiken und traten auf dem ein oder anderen Festival auf.  Vier Jahre dauerte es bis „The LoveCrave“ mit „Soul Saliva“ zurück kommen, sicherlich bedingt durch die Schwangerschaft der Frontfrau Francesca Chiara.

Direkt mit dem ersten Lied „The Other You“ hört man die unverwechselbare Stimme von Francesca Chiara heraus. Mit Soul Saliva beginnen die Italiener da, wo sie mit „The Angel And The Rain“ aufgehört haben. Besonders mit dem Lied „And Scream“, das zugleich eines der Höhepunkte auf dem Album darstellt, zeigen sie, dass sie zurück sind und sich im Goth-Rock Genre etablieren wollen. Mit leicht klassischen zügen fängt der vierte Song „Fade“ an, der zur Hälfte leicht rockiger wird aber dennoch einen guten Kontrast zu den recht ähnlichen ersten Drei bildet. Mit der Coverversion „Thriller“ von Michel Jackson wagen sich The Love Crave an ein stilistisch ganz anderes Gebiet ran und wie befürchtet kann dieser Song überhaupt nicht überzeugen. Der Wiedererkennungswert ist zwar gegeben aber die Stimme und die Goth Elemente passen nicht zu dem Song. „Vielleicht doch eine Nummer zu groß?

Nach zwei anfänglichen Balladen schwand die Hoffnung in mir doch noch eine Ballade auf diesem Silberling zu finden. Die anfänglichen Klänge von „Leon’s Lullaby“ versprachen großes zu werden und lassen einen von der ersten Sekunde an vor sich hin träumen und brachten mich dazu mit dem Schreiben aufzuhören und nur noch den sanften, fast mystischen, Klängen zu lauschen. Ein Kontrast dazu, der einen regelrecht aus den Träumen reißt, ist der darauf folgende Song „Tru Blood“, der das krasse Gegenteil darstellt und einer der härtesten Lieder auf dem Album ist. Das Schlusslicht von „Soul Saliva“ bildet „Outsider“, der eher mit rhythmischen Klängen und einem guten Gitarrensolo andere Wege geht und zu überzeugen weißt. „Vielleicht ein Vorgeschmack auf das kommende Album?“

Fazit: Nach den ersten drei Liedern, die allesamt doch sehr ähnlich klingen, sehnte ich mich nach Abwechslung. The LoveCrave hat diesen Kritikpunkt bereits geahnt und konterte darauf mit einer anfänglichen Ballade die sich zu einem leichten Rocksong entwickelte. Die, die sich bereits auf das erste Album einlassen konnten, werden hier nicht enttäuscht werden. „The LoveCrave“ reihen sich gut in das angestrebte Genre rein. Aber leider können sie trotz der unverwechselbaren Stimme der Frontfrau nicht daraus heraus stechen. Dennoch liegen auf diesem Album ein paar gute Perlen und für mich ist der Song „Leon’s Lullaby“ das absolute Highlight auf diesem Silberling, der eine hervorragende Abwechslung zu den anderen Songs bildet.

Tracklist:

  1. The Other You
  2. And Scream
  3. Warriors
  4. Fade
  5. Get Outta Here
  6. Thriller
  7. Your Fire
  8. Leon’s Lullaby
  9. Tru Blood
  10. Outsider

(7/10)

Anspieltips:

And Scream

Fade

Leon’S Lullaby

Outsider

Erscheinungstermin: Bereits Erschienen

The LoveCrave

The LoveCrave @ MySpace

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