Winterborn – Farewell to Saints (Review und Kritik)

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Farewell to Saints

Weitläufig sommerliche Temperaturen, bis heute keine Wolke am Himmel, der Winter hat seine wohlverdiente Pause. Kein Anlass für Winterborn, ihr neues Album, das am 2. Mai erschien, zu veröffentlichen. Und es liefert einige gute Gründe, auch bei den Temperaturen coole Musik zu hören.

Auch wenn es in Deutschland gleich 2 Städte mit dem Namen Winterborn gibt, kommt die Band aus Finnland. Ansprechen sollte das Album alle Fans guter, melodischer Heavy Metal Musik und sehr schöner Metal-Balladen mit klarem Gesang.

Eben genau diese Devise nehmen sich die 6 Musiker zu Herzen und ziehen sie konsequent vom ersten bis zum letzten Track durch. Die Melodien sind eingängig, die Gitarren erinnern mich gerade bei „Emptiness Inside“ an Enslaved’s Isa. Ich möchte damit keineswegs sagen, „Thema verfehlt“, sondern eher ein Lob aussprechen, die harten Elemente hat das sehr akustik-lastige Album nötig, was ich neben der etwas kitschigen Keyboard Verwendung kritisieren möchte.

Die Themen sind auffallend ernst für Heavy-Metal. „Overture 1939“ und „The Winter War“ würde ich vor dem hören doch glatt einer nordischen Black-Metal Band zuschreiben. „Overture 1939“ ist eines meiner favorisierten Lieder der Scheibe, eine sehr schöne Ballade. Ansonsten hat es auch klassische Themen, wie „Land of the Free“ oder „Last Man Standing“ auf der Platte, die mit unbestechlicher Melodie überzeugen und definitiv rocken.



Messi
Messi

Fazit:

Sehr guter Heavy-Metal, an dem ich persönlich nicht viel auszusetzen weiß. Sehr schöne Melodien, abwechslungsreich. Die etwas kitschigen Keyboard-Einsätze ignoriere ich einfach und konzentriere mich auf das Wesentliche. Die eingängigen Rythmen und die gut durchdachten Melodien. Für alle Zeiten, in denen man mal wieder zu lang in der Sonne gelegen hat und etwas Abkühlung braucht, ebenso wie fürs Heizen auf der Landstraße/Autobahn.




9/10
9/10


Anspeiltipps:

Ouvertüre 1939

The Winter War


Line-Up:

Teemu Koskela – Vocals

Pasi Vapola – Guitars

Pasi Kauppinen – Bass

Jukka Hänningen – Keyboards, Backing Vocals

Lauri Bexar – Drums

Anti Hokkala – Guitar


Gründungsjahr: 2004
Label: Massacre Records
Diskographie:
Wildheart – 2006 (Single)
Cold Reality – 2006
Farewell to Saints – 2008/2009
MySpace Seite



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