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Wraith Within – Rude Awakening (Review und Kritik)

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Viele Menschen in der heutigen Zeit bekommen Änderungen in ihrem Umfeld kaum bis gar nicht mehr mit. Doch irgendwann drängt sich die Entwicklung so sehr auf, dass man einfach nicht mehr wegschauen kann und ein böses Erwachen ist die logische Konsequenz. Über ein solches Fehlverhalten und die Folgen daraus berichten Wraith Within aus Magdeburg auf ihrer zweiten Demo Rude Awakening. Ihr wollt wissen, wie das ganze musikalisch umgesetzt ist? Dann lest weiter!

2006 gegründet wurde Mitte diesen Jahres die zweite Demo der jungen Mageburger Band aufgenommen. Musikalisch im Gefilde des Thrash Metal angesiedelt wird hier sehr viel Wert auf gut ausgeprägte Songstrukturen gelegt und selbige mit Druck nach vorn umgesetzt. Die Texte sind komplett in Englisch verfasst und befassen sich mit der stetig geringer werdenen Selbstbestimmung bzw. der Opressionen in der heutigen Gesellschaft.

Harte Riffs und Double Bass Passagen gehören genau so zu ihren Songs wie filigrane Melodien und wohlgewählte Rhythmen . Gitarrist und Sänger Mathias Müller orientiert sich gesanglich am Pantera Frontmann, was auch deutlich zu hören ist.  Doch nicht nur im Gesang sind Einflüsse zu erkennen, was jedoch der Prägung eines eigenen Stils keinen Abbruch tat. Unter den vier  Songs der Demo befindet sich mit Days of Retaliation ungewöhnlicher Weise auch ein Instrumental. In diesem Song beweisen sie ungetrübt, dass sie ihre Instrumente beherrschen und auch auf kompositorischer Ebene überzeugen können. Gleichermaßen überzeugen die anderen drei Demosongs größtenteils auch. Hier sind keine großen Mängel zu vernehmen, lediglich einige Timingfehler im Drumming – was nicht zuletzt der Grund für die Trennung vom bisherigen Drummer war- und die Qualitätsminderung im Song Rude Awakening an einer Stelle durch überflüssige Effektzunahme.

Fazit:

nilgoun
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Schon mit ihrer zweiten Demo legen Wraith Within ein sehr solides Werk vor, welches durch die gehobene Qualität der eigens finanzierten Produktion überzeugt. Jedoch sind in meinen Augen auch hier und da Abstriche zu machen. Zum Einen wäre hier der pseudoböse Gesang zu vermerken und zum Anderen die unnötige Effektzunahme im letzten Song. Vielleicht wird ja hier in Zukunft mal mit Klargesang experimentiert?  Erhältlich ist die Demo im übrigen frei zum Download auf der bandeigenen Myspaceseite!




Tracklist:

  1. Road to Forgiveness
  2. Scripted Life
  3. Days of Retaliation
  4. Rude Awakening

Wertung:

7/10
7/10

Veröffentlichung:

bereits erschienen

Anspieltips:

Days of Retaliation, Road to Forgiveness

Wraith Within bei Myspace – hier gibts die Demo!






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