Bandvorstellung – Arkham Circle

Freunde des Death Metals ich hab hier wieder etwas für euch – die fünfköpfige Band Arkham Circle.

Welche Herausforderungen die Jungs überstehen mussten, woher sie Ihre Inspiration nehmen und wie die Aufnahmen für das erste Studioalbum verliefen hat mir Onkel Paula exklusiv für euch verraten.

Hey und danke, dass ihr euch die Zeit nehmt. Stellt euch unseren Lesern doch einfach mal kurz vor.

Paula: Hi Josephin, sei gegrüßt und zu Danken haben natürlich auch wir. Wir sind Arkham Circle, eine 5-köpfige Band, aus Stuttgart / Schwäbisch Gmünd und wir fröhnen leidenschaftlich dem groovigen Death Metal. Gegründet wurde die Band bereits 2012 aber in der heutigen Besetzung stehen wir seit 2017 auf der Bühne. Wir, das sind meine Wenigkeit an der Gitarre, Tobi, ebenfalls Gitarre, Michael am Gesang, Markus am Bass und Stefan (als letztes, verbliebenes Originalmitglied) an den Drums.

Arkham Circle besteht ja bereits seit über 7 Jahren. Was war für euch die größte Herausforderung in dieser Zeit?

Paula: Die größte Herausforderung war sicherlich, die ersten Jahre zu überstehen. Wir wurden durch einige Mitgliederwechsel immer wieder zurückgeworfen und standen zwischendurch auch schon kurz vor dem Aus. Seit gut 2 Jahren sind wir nun endlich komplett und zu einer Band zusammen gewachsen, die mit viel Spielspaß auf der Bühne steht und letztendlich den eigenen Stil gefunden hat.

2018 hattet ihr die Chance eure erste LP aufzunehmen. Wie war das für euch? Und wie ist der Entstehungsprozess eurer Songs?

Paula: Der Aufnahmeprozess war durchaus nervenaufreibend aber lohnenswert, da wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sind. Wir sind froh, dass der Magge hierbei sehr viel Geduld bewiesen hat. Das Album besteht sowohl aus Songs aus den Anfangstagen, als auch aus Liedern der aktuellen Besetzung und ist sozusagen ein Querschnitt der ersten 6 Jahre von Arkham Circle. Der Entstehungsprozess der einzelnen Songs ist relativ unterschiedlich. Meist kommt aber einer mit ein paar Riffs in den Proberaum und dann wird daran gearbeitet, bis ein Song daraus wird. Natürlich haben wir auch schon Songs entsorgt oder nach dem Live Versuch wieder zurückgestellt, weil sie uns nicht stimmig genug waren. Wichtig ist uns, dass der Song groovt und eine Einheit darstellt.

„Es gibt keine angenehmere Musik als die Variationen bekannter Melodien.“-J. Joubert. In Reviews zu eurem Album „Exist to Exit“ ziehen die Autoren parallelen zu Bands wie Bolt Thrower und Amorphis. Was haltet ihr von solchen Vergleichen? Wer inspiriert euch?

Paula: Das unsere Musik an solche Bands erinnert ehrt uns natürlich ein Stück weit. Ein Problem haben wir damit nicht. So kann man sich ein Bild von uns machen, ohne uns gehört zu haben. Bands wie Bolt Thrower, Benediction, Hypocrisy, Obituary oder auch Amorphis sind bei den meisten von uns schon seit der Jugend eine Inspiration und das zeigt sich natürlich auch in bestimmten Songs. Ich, für meinen Teil, fand schon immer Bands gut, die durch simple Mittel, große Wirkung erzielt haben. Das beeinflusst mich natürlich auch in meinem Songwriting. Auf Soli stehen wir auch nicht wirklich, deswegen verzichten wir auch zum Großteil auf solche Spielereien.

 

Auftritte mit Fateful Finality, Debauchery, Fleshcrawl und weiteren habt ihr bereits erfolgreich gemeistert. Mit wem würdet ihr gerne mal auf der Bühne stehen?

Paula: Das ist schwer zu beantworten. Wer würde nicht gerne mit einer richtig großen Band die Bühne teilen? Aber in erster Linie spielen wir einfach gerne mit Bands zusammen, die geile Mucke machen und sympathisch sind. Da ist es uns dann auch egal, ob groß oder klein. Hauptsache die Bühne wackelt. Wer uns gerne mal zu sich holen möchte, der soll nicht zögern, uns anzuschreiben. Wir bieten für Bands gerne auch Tauschgigs an.

Wo kann man euch in nächster Zeit einmal in Action erleben?

Paula: Unsere nächste Show ist am Sonntag, den 23. Juni, da spielen wir auf dem Straßenfest in Backnang auf der Jugendmeile. Zu guter Letzt steht dann am 14. September unser 2. One Night Over The Abyss im Zentrum Zinsholz in Ruit an. Ein kleines, selbstveranstaltetes, Indoorfestival mit 6 Bands (u.a. mit Casket, HerezA, Abrasive).

Eine abschließende Frage habe ich noch. Wo seht ihr euch in 10 Jahren?

Paula: Wenn wir da noch alle stehen können, hoffen wir natürlich darauf, dass wir immer noch auf den Bühnen der Welt zu Hause sind und die Köpfe der Menschen davor zum Kreisen bewegen.

Ich danke euch für eure Zeit.

Paula: Den Dank geben wir natürlich gerne zurück.

Arkham Circle – eine Band mit sehr viel Potential und Leidenschaft. Falls ihr Lust auf mehr bekommen habt, findet ihr untenstehend wie immer die Links zu den Social Media Kanälen.

 

Facebook: https://www.facebook.com/ArkhamCircleOfficial

Bandcamp: https://arkhamcircle.bandcamp.com/

Soundcloud: https://soundcloud.com/arkham_circle

Backstage Pro: https://www.backstagepro.de/arkhamcircle

About Josephin S. - L.

Ich bin noch ein frischer Schreiberlehrling und bin froh, dass ich meine Erfahrungen bei Dark-News.de sammeln darf. Mir macht es sehr viel Spaß mich kreativ auszuleben und tolle Menschen kennen zu lernen. Zuhören ist meine Stärke. Ganz nach dem Motto "Reden ist Silber-Schweigen ist Gold." Zur Musik kam ich schon sehr füh, da ich in dieser meist meinen Seelenfrieden finden konnte. Ich brauche Musik um mich besser zu fühlen, abzuschalten und um besser nachdenken zu können. :)

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