Rezension: Frame Of Mind – Ressurected

Frame of Mind haben innerhalb von knapp vier Monaten nach dem Debüt „Murderous Toughts“ das neueste Werk „Ressurected“ am 26.05. auf Infacted Recordings veröffentlicht.


Hier rattert und knallt alles wie es sich für ein kleines Meisterwerk soll, Marko konnte noch mal die Zügel enger ziehen und somit entwickelt sich das neue Album  langsam aber sicher zu einem richtigen Überkracher. 80er Jahre Sounds gepaart mit Filmsamples brennen sich langsam aber sicher dem geneigten Hörer ins Hirn. Besonders bei „The Mint is a mystery“ frisst sich hier die Hookline durch das komplette Arrangement und geht  ins Ohr und bleibt im Kopf.
Verschachtelte Songstrukturen gefolgt von Synthesizerflächen und ausgeklügeltem Rhythmen sind ab dem zweiten Stück dominant auf der kompletten CD zu finden. Vom Mastering und Soundstrukturen konnte sich Marko Hein weiter steigern und man hört es auch, das Debutalbum ist roher und ungeschliffener und alles entwickelt und entfaltet sich wie es soll.
Claus Larsen von Leaether Strip hat das neue Album gemastert und ist auch mit auf dem Trank „We´r not alone“ zu hören. „Is love“ vom Debutalbum ist in einer neuen und überarbeiteten Version ebenfalls mit vertreten.

Fazit: Absoluter Pflichtkauf für Leute die auf verschachtelte, verwobene und leicht verspielte Songstrukturen stehen, wie es Skinny Puppy und Numb in ihren besten Zeiten zelebrierten und noch zelebrieren.

 

Tracklist:
1. Dust (Intro)
2. Fallen Sun
3. We are not alone
4. War has just begun
5. System overload
6. The body is a mystery
8. The Heist
9. Dance with the lions
10. Voices
11. Sciensce is fashion
12. Cinematic Playback
13. Nothing

About Guenny Neuroth

Bin schon lange in der Szene mit dabei. Bin halt sehr Vancouver/Canada vorbelastet musikalisch....

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